In "Die Seelenjägerin" von Celia Friedman geht es um Hexen, die ihre magische Begabung dafür nutzen können, um Anderen Menschen in Not und Krankheit zu helfen und zu heilen.
Doch jede Hexe bezahlt einen hohen Preis für die Ausübung ihrer Kräfte. Je mehr Magie sie gebrauchen, je früher werden sie sterben. Jeder Zauber bringt sie dem Tod ein Stückchen näher.
So viel konnte ich bereits durch die Leseprobe erfahren.
Die Idee find ich wahnsinnig gut und auch die Leseprobe ließ sich flüssig lesen und verlor nichts an Spannung. Das Cover ist auch sehr vielversprechend, also rund um ein Buch, das es sich zu lesen auf jedenfall lohnen wird.
Auch wenn mich die Geschichte ein kleines bisschen an die Bänder von Trudi Canavan, die Gilde der schwarzen Magier erinnert.

Das Cover des Buches ist ansprechend gestaltet und hat gleichzeitig etwas geheimnisvolles, was meiner Meinung nach gut zum Inhalt paßt. Der Leser wird auf leicht lockere, flüssig erzählte Weise in eine Welt der Magie und Hexen entführt. Die Autorin schafft es auf eindrucksvolle Art die Atmosphäre in den jeweiligen Situationen fesselnd zu gestalten. Die Gedanken der Protagonistin werden klar, logisch und nachvollziehbar dargestellt. Dem Leser wird deutlich gemacht, dass die Protagonistin auf ihrem eigenen Weg noch einige Entwicklungen durchmachen muß, welche man mit Spannung verfolgen kann. Mit ein paar Wörtern konnte ich während der Leseprobe nichts anfangen, hoffe jedoch, dass es im Buch ein entsprechendes Stichwortverzeichnis dazu gibt, wo man die Wörter nachsehen kann. Für mich auf jeden Fall eine sehr interessante Leseprobe, die Lust auf mehr gemacht hat.

Die Leseprobe war schon sehr ergreifend.
Eine Hexe, die ihr Leben für ihre Mitmenschen opfert.
Auch wenn mir jetzt noch nicht ganz klar ist um was es in diesem Buch überhaupt geht und/oder wer überhaupt die Hauptperson(en) darstellt...
So hätte ich aber uach nicht dagegen einzuwenden mehr aus dem Leben dieser Hexe zu erfahren ...
Vielversprechend hat die Geschichte zumindest angefangen.

Grundsätzlich hat die Autorin Fanatsie bewiesen, in dem sie  einen Aspekt im Umgang mit Magie aufdeckt, der einzigartig ist."Magie kostet Lebenskraft statt Mana"
Sie  versucht sich im Umgeng mit nehreren Handlungsstränge und beschreibt die handelnden Personen und den Hintergrund derselben sehr (für meinen Geschmack fast zu) ausführlich.
Leider wird das auch der Autorin zum Problem, weil sie viele verschiedene Geschichten anreißt, aber es nicht schafft, diese zu einem gemeinsamen Ende zu bringen. Es stellt sich mir dabei die Frage ob sie sich mit einer so vielschichtigen Schreibweise überfordert hat. Vielleicht hätte sie mit einer einfachen Geschichte mehr erreicht.
Problematisch ist auch, das für erfahrene Fantasyfans, die Geschichte von Anfang an sehr schnell zu durchschauen ist. Es ist tatsächlich möglich in dem Buch Kapitel zu überspringen ohne den "Anschluss" zu verlieren. Dieser Umstand ist traurig, weil die Frage aufkommt, ob die Autorin nur versucht eine gewisse Seitenanzahl zu erreichen.
Es gibt auch einige Rechtschreib bzw. Grammatikfehler, welche den Lesefluss zusätzlich stören und daher den Leser zunehmend auf eine Geduldsprobe stellt.
Am Ende des Buches bekommt die Geschichte doch mehr Spannung und bricht nach einem großen Showdown unerwartet ab.(Offensichtlich hat die autorin ihre Seitenanzahl erreicht)
Beim Kauf des Buches haben mich vor allem die Leseprobe und der Klapptext überzeugt. Leider hat sich die Investition von 15,50 Eurio nicht ausgezahlt.
Ich hatte mir gerade von einem Buch aus dem PIPER Verlag mehr erwartet.
 

In der Welt, in der "Die Seelenjägerin" spielt, kostet Magie einen hohen Preis – das Leben! Während Hexen und Hexer von der eigenen Lebenskraft zehren müssen, um Magie zu erwirken, gibt es auch noch die so genannten "Magister", die einen Weg gefunden haben Magie erwirken zu können ohne selbst sterben sie müssen. In einer Translatio suchen sie sich einen Konjunkten – einen menschlichen Spender – von dessen Lebensenergie sie sich bis zu dessen Tod nähren.

Eines Tages führt es den Stand der Magister an den Königshof von König Danton, einer der Thronfolger ist von einer geheimnisvollen Krankheit befallen, die unheilbar scheint. Der Thronfolger entpuppt sich als Konjunkt, doch dieses Magister-Geheimnis muss unbedingt vor den normalen, nicht magiebegabten Menschen bewahrt werden!

Celia Friedman erzählt im Auftakt ihrer "Magister Trilogy" von Kamala, der einzigen Frau unter den Magistern, ihrem Konjunkten Andovan, einer von König Dantons Söhnen, und der Rückkehr der Seelenfresser, die die Menschheit bereits einmal ins Verderben stürzten und zum Untergang des ersten Königreichs führten.

Mit einer bildreichen ausdrucksvollen Sprache lässt Celia Friedman auf beeindruckende Weise das zweite Königreich, in dem "Die Seelnjägerin" spielt, vor unserem inneren Auge entstehen. Sehr gut kann man sich die einzelnen Schauplätze und Protagonisten vorstellen.

Die Charaktere sind vielschichtig, die Handlungssträng e reichlich. Manchmal kamen mir die Ideen, die die Autorin in dieses Buch gepackt hat, fast zu viel für einen einzigen Roman vor, aber sie versteht es geschickt, alle Handlungssträng e in der Hand zu behalten und die Spannung durchgehend bis zum - leider sehr offenen - Ende beim Leser zu erhalten.

Besonders beeindruckend fand ich den Charakter von Kamala, die sehr im Zwiespalt liegt, einerseits Magie erwirken zu können und zu wollen, andererseits aber kein anderes Menschenleben dafür verwirken will. Dass sie eines Tages auf ihren Konjunkten trifft, macht die Sache nicht einfacher für sie…

Insgesamt ein rundum gelungener, vielschichtiger und spannender Roman, von dem ich sicherlich die Folgebände lesen werde. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

Man stelle sich vor, man hätte Magische Kräfte, das wäre doch einfach toll was man alles machen oder tun könnte. Die Möglichkeiten wären unbegrentzt. Doch wie immer hat alles zwei Seiten denn jeder gebrauch von Magie bringt einem den Tode näher und verbraucht deine Lebensenergie, von der du nur einen begrenzten Vorrat hast. Was ist wenn er aufgebraucht ist???. Sollte man dan überhaupt Magie einsetzten???Was aber wennn du ein Leben retten kanst und ein kleines Kind vor dir liegt, sein Leben ihn deiner Hand???wirst du es retten ???oder wirst du es sterben lassen und mit dem wissen Leben müssen??. Fantasy die einen zum nachdenken anregt.
 

Im zweiten Königreich gibt es Hexen und Magister. Die Hexen und Hexer und müssen für jede Zauberei einen Teil ihrer Lebensenergie geben – und so ihr eigenes Leben für die Magie opfern. Die unsterblichen Magister jedoch zehren ihre Kräfte aus ahnungslosen Sterblichen. Und genau dies ist Kamalas Verhängnis. Ihr Konjukt, aus dem sie das Seelenfeuer zieht, ist nicht irgendein Mensch, sondern eine hochgestellte Persönlichkeit. Dies ruft die anderen Magister auf den Plan – die nicht wissen, das sie es mit Kamala mit dem ersten weiblichen Magister ihrer Welt zu tun haben, die ihre ganze Weltordnung durcheinander bring.
Am Hof des Königs erscheint derweil ein unbekannter Magister, der die Seele des Königs vergiftet und mit den größten Feinden der Menschheit ein Bündnis zu haben scheint. Die Königin, eine natürliche Feindin der Seelenfresser, hat seltsame Träume und die Hexenkönigin ist an das Ende ihrer Kräfte angelangt.

Der Schreibstil von Celia Friedman ist sehr bildreich, fesselnd und ausdrucksvoll. Man sieht die Städte, Dörfer und Charaktere regelrecht vor seinem inneren Auge entstehen. Auch die vielen verschiedenen Handlungssträng e sind in sich stimmig und regen einen mit ihrer Spannung immer wieder zum weiter lesen an.
Die Idee, dass Magie Lebenskraft kostet kenne ich zwar schon aus anderen Büchern. Aber diese Idee fasziniert mich immer wieder.

Kamala und ihr Konjukt sind sehr vielschichtige Charaktere. Gerade Kamala hat oft mit ihren inneren Konflikten zu kämpfen und ist so dem endgültigen Tode näher als sie es möchte. Doch auch die unsterblichen Magister, denen die Unendlichkeit langweilig wird und die sich doch an bestimmte Regeln zu halten haben, sind interessant ausgearbeitet. Immer wieder warten sie mich den verschiedensten Überraschungen auf.

Das Cover und den Klappentext finde ich sehr gelungen. Der ganze Buchumschlag ist bräunlich gehalten und die verhüllte Gestalt Kamalas verspricht nicht nur ein geheimnisvolles Buch, sie hält dieses Versprechen auch!

Der einzige Makel an diesem Buch ist das offene Ende. Da in keinster Weise für mich ersichtlich war, das es sich anscheinend um den ersten Teil einer Trilogie oder Serie handelt, war ich etwas enttäuscht darüber, das die Geschichte nicht wirklich zu Ende ist sondern alles offen lässt und kurz vor Schluss sogar noch ein weiteres Rätsel einbaut.

Trotz des Schlusses hat mich der Fantasyroman „Die Seelenjägerin“ von Anfang bis zum Ende gefesselt. Folgeteile werde ich mir auf jeden Fall kaufen und bis dahin jedem, der es hören will, diesen ersten Teil empfehlen. Dieses Buch ist ein wirklich kurzweiliger Lesegenuss, der auch mal zum nachdenken anregt.

Ich frage mich nur um welche Person es wirklich geht und was die Hauptstorey ist ? Klar Heilung der Hexen und ähnliche Sachen werden drin vorkommen aber was ist da wirklich llos? Kann mir da jemand weiter helfen? trotzdem es ist interessant
mfg

 Nachdem mich die Leseprobe (und der Klappentext) sehr interessiert gestimmt hatten, habe ich das Buch bestellt und bereue es nicht. Es hat mich viele Stunden sehr gut unterhalten.
Vorsicht kleiner Spoiler!!!
 
-Die Tochter der Frau heist Kamala... ( in verbindung mit Klappentext erfährt man schonmal was)
-Es gibt einen Weg die Magie zu benutzen ohne die Eigene Lebenskraft zu opfern
-Es geht übrigens nicht nur um die heilende Seite er Magie
---Spoiler ende
jedenfalls hat mich der Schreibstil ohne weiteres fesseln können. 

"Die Seelenjägerin" von Celia Friedman sticht schon durch das ansprechende Cover aus der Masse der Fantasy-Bücher hervor. Auch die Leseprobe hat meine Erwartungen mehr als erfüllt: Die Hexe Imnea besitzt trotz ihrer jungen Jahre das Antlitz einer Greisin. Dies liegt daran, dass das Wirken von Magie seinen Preis hat, nämlich den, jedes Mal einen Teil der Lebenskraft desjenigen zu entziehen, der sie wirkt. Im Prolog nutzt Imnea ihre letzte "Reserve" um ein kleines Kind vor dem Tod zu bewahren und opfert damit ihr eigenes Leben ...
Diese Idee, Magie nur im Gegenzug von eigener Lebenskraft nutzen zu können, hat mir außerordentlich gut gefallen. Und so bin ich auch schon sehr gespannt auf den Rest der Geschichte!

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