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Das gilt auch für meine Romane und obwohl ich schon so viele Bücher geschrieben habe, ist es heute nicht anders als damals.
Zunächst gilt es, den richtigen Einstieg zu finden.
Meine Romane haben alle eine Vorgeschichte, die oft selbst einen eigenen Roman wert wäre.
Mit dem Wissen darum fällt es mir oft schwer, den Tag X zu bestimmen, an dem ich in die Story einsteige.
Und das nicht nur einmal, sondern für jeden Handlungsstrang.
Plottenden Kollegen haben das Problem natürlich schon lange vor Schreibbeginn gelöst - aber ich plotte nicht. Ich erlebe jedes meine Bücher live mit und lasse mich von Fortgang der Handlung an jedem Tag neu überraschen.
Das führt dazu, dass meine Romane oft nur langsam anlaufen und zu Beginn nur wenige Seiten zusammenkommen.
Daher gibt es auch noch nicht so viele Einträge.
Immerhin:
Nach etwas mehr als 50 Seiten habe ich die Anfänge beisammen:
Eine Insel, die dem Untergang geweiht ist, und eine verlorene Schlacht.
Wie viele Tote ich auf den wenigen Seiten zu beklagen habe, kann ich nicht zählen, aber diesmal sind es sehr (!) viele.
Dazu kommen Visionen, Geistreisen und ein Astral-Erlebnis.
Diese mystisch-esotherischen Szenen sind immer eine besondere Herausforderung. Daher kann ich sie nur dann schreiben, wenn ich die passende Stimmung dazu habe.
Wenn ich ein Heer aus Seelen auf dem Weg ins Jenseits begleite, kann ich nun mal nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen und auch eine gute Recherche bringt mich nicht weiter.
Hier ist Phantasie gefragt und die kommt nicht auf Knopfdruck.
Im Nachhinein bin ich immer erstaunt, wie viele Informationen und Action sich auf einer handvoll Seiten unterbringen lassen.
Meine Testleserin zeigt sich jedenfalls begeistert. Das ist ein gutes Zeichen.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Bis bald
Monika
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