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Aiken, G.A.: Call of Crows - Entfesselt (1)

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Lexikonrubrik: 

Kera wurde aufgeweckt. Wo war sie? Wusste sie nicht. Wie war sie hierher gekommen? Das wusste sie auch nicht. Sie konnte sich nur noch daran erinnern, dass ihr eine verschleierte Frau während ihrer letzten Atemzüge ein zweites Leben angeboten hatte. Kera hatte angenommen, natürlich nur unter der Bedingung, ihre Hündin Brodie mitnehmen zu dürfen.

Und was das für ein zweites Leben war! Super stark, mit schwarzen Flügeln und Krallen versehen gehörte Kera jetzt zu den Crow. Doch die Art der Crow passte so gar nicht zu der Ex-Marine. Und die anderen Crow waren nicht unbedingt eine Hilfe, um sich in dem zweiten Leben einzuleben, nur gut, dass es Vig gab.

 

Der Beginn einer neuen Reihe von G.A. Aiken. Sie spielt in dem gleichen Universum wie Lions und Wolfs Diaries. Vor allem in Wolfs Diaries hatte es schon, mit Conall, eine Anspielung auf die nordischen Götter gegeben, die jetzt eine sehr große Rolle spielen. Man darf also gespannt sein, ob alte Bekannte wieder einmal vorbeischauen.

Mir persönlich gefällt dass erste Buch bei weitem nicht so gut wie z.B. die Lions Reihe, aber das liegt vermutlich auch daran, dass es der erste Band ist und man sich erst in die neue Situation und die neuen Charaktere einlesen muss.

 

Bibliographie:

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2016
  • Seitenzahl: 448 Seiten
  • ISBN: 978-3-492-28082-2

Kommentare

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Bild des Benutzers Thamyn

Mich würde ja jetzt interessieren, was dir daran nicht gefallen hat - und was doch?

Thamyn
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Die Gefahr tat das, was sie so unangenehm machte: sie näherte sich.

(Siegfried Lenz)

 

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Bild des Benutzers Lui

Also ich muss sagen wir reden hier, auch wenn ich gemeint hab, dass es mir nicht so gut gefallen hat, immer noch von so etwas wie 8 von 10 Sternchen. Ich finde einfach im Gegensatz zu anderen Büchern die ich schon von ihr gelesen habe, ist dieses mal die Liebesgeschichte und die bei ihr einfach dazugehörenden Erotischen Szenen, nicht ganz so geschickt in die Geschichte eingewoben. Oder vielleicht ist es auch die Wortwahl, die sie sich (also eher im weiteren Sinne zu verstehen, weil es ja eine Übersetzung ist, und die Autorin also nicht ganz bestimmen kann welche Wortwahl es ist) für die Wikinger-Geschichten ausgesucht hat, die mir nicht zusagt.
Weiters hab ich mir ein bisschen schwer getan mich mit den Charaktern an zu freunden, aber dass kenn ich bei Aiken schon von den anderen Reihen, dass fällt mir im ersten Band nie ganz leicht.
Was mir wieder gut gefallen hat ist, dass sie sich wie immer extreme Charakter geschaffen hat und es trotzdem jedes Mal schafft, dass sich keine ihrer Charakter ähnlich sind. Man ist vielleicht der Meinung irgendwann gehen einem die unterschiedlichen extremen Charakterzüge aus, aber sie beweist, dass es nicht so sein muss.
Und mir hat auch sehr gut gefallen wie sie, dieses Mal ein Haustier ihrer Charaktere richtig in die Geschichte eingebunden hat. Es hatten zwar schon andere ihrer Charaktere Haustiere, sowohl bei den Lions als auch bei den Dragons, aber dort wurde sie halt ein zwei mal erwähnt und fertig. Doch als Haustier Besitzer kann ich echt sagen, dass sie im normalen Leben auch größere Rollen spielen und ich rede von Katzen. Aiken scheint jedoch Hunde zu bevorzugen und die spielen doch meistens in den Leben ihrer Besitzer noch größer Rollen.