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Ich gebe zu, ich hätte Rabensturm und Rabengott nicht angerührt, wenn ich gewusst hätte, dass es DSA Romane sind. Die einzelnen Bände, aus denen sie zusammengesetzt sind, kannte ich natürlich auch nicht, da sie etwa in die Zeit fallen, in der ich lesen gelernt habe...
Ich weiß immer noch nicht genau, was ich eigentlich an Rabensturm so faszinierend fand, denn eigentlich ist die Geschichte nüchtern betrachtet, nicht gerade der Hammer. Das ist meiner Meinung nach auch ein Problem bei allen Hennen- Büchern. Wenn man jemandem erzählen will, worum es geht und warum das Buch so toll ist, kommt man sich teilweise ziemlich dämlich vor. Wie klingt das schon: "Jaaaa, da ist eine Prinzessin, die kann Bauchtanz und eigentlich will sie keine Prinzessin sein, sondern Abenteuer erleben. Deshalb verliebt sie sich in einen Sklaven und flieht mit ihm, einem skandinavischen Krieger und ihrer Zofe in die Wüste." - Mal im Ernst. Wenn man das erzählt, sind hochgezogene Augenbrauen seitens der Zuhörer vorprogrammiert. Und trotzdem kann man sich dem Zauber beim Lesen nicht entziehen.
Rabengott habe ich direkt nach Sturmwelten von Christoph Hardebusch gelesen. Dadurch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, das ganze schon zu kennen. Das Setting ist ja recht ähnlich. Nur dass Hennen etwa 10 Jahre schneller war, wie mir im Nachinein auffiel. Rabengott war immer noch überzeugend, obwohl es meiner Meinung nach mit Rabensturm nicht mithalten konnte.
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