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Wie könnte es auch anders sein, muss hier natürlich ein Forenbeitrag über den neusten Band des Elfenzyklus erscheinen.
Das ein oder andere Fazid war bislang schon in "Was lest ihr gerade" zu finden, vielleicht haben sich ja auch schon andere an den immerhin 912 Seiten umfassenden Roman gewagt.
Es würde mich freuen, auch Kommentare von bisher verschwiegeneren Hennen-Lesern zu lesen ;)
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Elfenkönigin
Achtung Spoiler!
Es ist etwas ungünstig, zu widersprechen, wenn die anderen Kommentare irgendwo in den Weiten des Forums verschollen sind. Ich versuche es trotzdem:
In einigen Beiträgen wurde das Ende von Elfenkönigin kritisiert, weil es zu offen bzw. uneindeutig ist. Ich gebe zu, als Ende einer Trilogie ist es jetzt nicht wirklich geeignet, außer es schließt sich irgendwann ein weiterer Zyklus über die verbleibenden 1000 Jahre an. Davon ist aber auszugehen, auch wenn es ein bisschen schade ist, dass Bernhard Hennen sich zuerst den Drachenkriegen zuwendet. Von den offenen Fragen zu Ganda und Ollowains Rückkehr einmal abgesehen, war aber alles soweit abgeschlossen, oder? Alle Handlungsstränge wurden ganz klassisch zusammengeführt, es gab ein paar (viele) Tote, neue Freundschaften wurden geschlossen, die Herrschaftsverhältnisse geändert und ein armer, alter Mann (naja, nicht ganz...) bekam die Chance einen Neuanfang zu wagen. Ist doch prima! Das einzige, was mir persönlich zu kurz gekommen ist, ist Falrachs Entscheidung, nicht mit das Albenhaupt zu besteigen.
Um auch etwas zum Rest des Buches zu sagen: Mir war es insgesamt zu viel zum Thema "Emerelle, die böse Königin". Vollständig auf ihren Blickwinkel zu verzichten, hätte dem Buch vermutlich gut getan, so paradox das auch wirken mag.
Die Ollowain- Falrach- Geschichte fand ich aber wirklich gut durchdacht. Falrach hat die Lücke, die Ollowain gelassen hat, perfekt ausgefüllt (auf Sinn- und Bildebene =) )
Insgesamt würde ich sagen, Elfenkönigin war mal etwas anderes: Eine Emerelle als zu recht gehasste Tyrannin und ein Devanthar mit Vatergefühlen. Man kann sagen, was man will. Ich bin mir sicher, Bernhard Hennen kann noch bis an sein Lebensende am Elfenzyklus arbeiten, ohne dass ihm irgendwann die Ideen ausgehen.