Frage 4: Wo ist eure Ekelschwelle?

Frage 4: Wo ist eure Ekelschwelle?

Aktuell gibt es ja ein paar Diskussionen um Ekel - sowohl in Bezug auf den Tod des Haushundes als auch in Bezug auf den Sex von Gottlieb und Lily. Wo ist eure persönliche Ekelschwelle?
Was geht und was geht nicht (mehr)?
Was unterscheidet den Ekel in einem Buch von dem in einem Film?
 
(P.S. Frage 4 schiebe ich mal gleich nach, da wir am Wochenende wohl pro Tag einen Abschnitt schaffen!)


Also eigentlich liegt meine

Also eigentlich liegt meine Schwelle rellativ hoch, aber nicht immer. Die Taube hat mir weniger ausgemacht, als der Hund, der war wirklich abartig, vorallem wenn man sich den abgerissenen Kopf und das Zucken des sterbenden Körpers vorstellt. *Gänsehaut* Naja, geschamckssache ;)
Alles andere fand ich eigentlich okay, zwar nicht ganz "normal" aber nicht so abartig eigentlich... Viele Grüße beniter
 
¢¤£ Alles ist gut sΦlange du wέitέr schreibst ΩΨΰ


das ist Ansichtssache

Ich weiß nicht wo meine Ekel-hemmschwelle ist,wahrscheinlich liegt sie bei ganz banalen Dingen des Lebens,über die andere sich totlachen würden.
 
Ich muss vorranstellen das ich ein ausgesprochener glücklicher OP-Mitarbeiter bin,somit doch viele Facetten des leidens und krank sein`s mitbekomme.
Ärzte sind auch keine Götter sondern auch nur Menschen,also schafft es der eine oder andere nicht.
Es ist eine Art von Traurigkeit in mir,aber Ekel nie und nimmer.
 
Bevor ich im OP angefangen habe,hatte ich auch mal eine wilde-dunkle Zeit,so das ich mich auf komische Experimente eingelassen hab, was meine Ess,-Wohn,-Schlafgewohnheiten betrifft(die ich nicht näher beschreiben möchte),also von daher kann mich nichts so schnell erschrecken.
 
In Büchern finde ich nichts ekliges habe auch nicht bis jetzt gefunden,ich denke mal die Wirklichkeit kann man auch noch so gut beschreiben,wenn sie eintritt und selbst wenn du darüber gelesen und gehört hast,wird sie dich treffen,dann heißt es Augen zu und durch.
 
In Filmen finde ich es dann schon faszinierend,in die Richtung gehend,das die Regie vielleicht dann doch mal einen kleinen Anatomie-Lehrgang machen sollte,aber dann würden sie wahrscheinlich ja keine vollen Kassen haben.Mann sollte vielleicht doch nicht immer seinen Augen trauen.Aber ich weiß ja,wird dann als künstlerische Freiheit hingestellt.
 
sei was du scheinen willst(sokrates)


normalerweise ...

bin ich völlig unempfindlich was solche Beschreibungen betreffen. Aber an dem Abend als ich Hühnchen zum Abendessen hatte und Lily dann die Taube gefressen hat ... wurde mir schon etwas flau im Magen *gg* aber eben nur weil ich keine Stunde vorher selbst etwas "Geflügel" zum essen hatte


Alles im Lot

 Eine Ekelschwelle war nur bei der "MageDarm" Szene - wo Lily sich verwandelt. Vielleicht lag es an meinem eigenen MagenDarm Virus, den ich zu dem Zeitpunkt selber hatte, aber generell ist das nicht mein bevorzugtes Thema, worüber ich so extrem im Detail bescheid wissen möchte - weder im Film, noch im Buch noch sonstwo
Die Taubenszene, der Hund, Gottliebs "Jagd" haben mich nicht geekelt - es ist ein Zombiebuch, wo Blut fliessen sollte   und es ist alles noch sehr "dezent" beschrieben, soweit man das sagen kann. Ist es dann nicht genauso "eklig" wenn Zach Menschenfleisch schneidet - das finde ich persönlich befremdlicher als eine getötete Taube. Und die Art der Tötung - kann nur wieder sagen : "Leute, ihr lest ein ZOMBIE Buch !"
Auch das Sexleben von Gottlieb und Lily finde ich es weder anstößig noch ekelig - da ist das Fernsehprogramm auf manchen Sendern ab 24 Uhr schon weitaus grausamer(ich denke an diese furchtbaren Werbespots in der Dauerwiederholungsschleife a la "ruf mich an" ) In der heutigen Zeit sollte Sex ein "normales" Thema sein,  "oben ohne" am Strand ist längst normal und es ist in "Die Zombies " auch nicht so, daß sich eine Bettszene mit einer brutalen, blutspritzenden Szene abwechselt und es keine Handlung gibt.
Ich finde, es ist Herrn Plischke eine richtige Mischung gelungen.
OmaWetterwachs, die heimlich Igel Lieder singt


...

Ich habe bei dem Buch noch keinen Ekel empfunden. Bei der Sache mit dem Hund geht das eher in Mitleid über, aber lesen kann ich das. Bei mir liegt die Grenze bei Ekelessen (zappelnde Käfer, rohe Eingeweide...), Spinnen (wenn die Story noch durch psychische Angst gespickt wird) oder sexueller Zwang in allen Details. Derben Wortwechsel dagegen kann ich vertragen. Ob es natürlich den Lesefluss etwas stört, ist eine andere Geschichte ;)


Meine Ekelschwelle

.. ist eher niedrig bei sämlichen Körperflüssigkeiten außer Blut (Tränen mal ausgenommen, davor ekelt sich niemand). Blut geht immer- könnte daher kommen, dass ich schon sehr lange durch entsprechende Filme abgehärtet wurde und zu Nüchternheit neige.
Auf manche sexuelle Details hätte ich verzichten können. Aber da ich weiß, dass solche Dinge die Verkaufszahlen hochtreiben, kann ich damit leben. Man möchte schließlich, dass der Autor auch mal in den Urlaub fahren kann ;-)


Bin da merkwürdig

Also bei mir ist es sehr situationsabhängig, besonders also worum es sich gerade handelt. Wenn es eine Fantasygeschichte mit sehr wahrscheinlich ;PPP nicht existenten Wesen, stören mich auch detailfreudige Aussagen nicht. Besonders in schriftlicher Form stört es mich weniger, da ich meinem Gehirn in nötigen Fall einfach die Darstellung verweigere. Wenn die Handlung jedoch eindeutig im wirklichen Bereich liegt fängt bei mir so langsam das muss-jetzt-nicht-sein an und ich lege es dann einfach weg. Ist bisher noch nicht vorgekommen, da ich meine Bücher schon gezielt auswähle und auf sowas achte. Selbst wenn ich die Szenerie übrigens lesen kann, heißt es aber noch nicht, dass es mir gefallen muss!
 
Beim Film ist das was völlig anderes. Wenn mir die Vorstellung aufgedrückt wird, kann ich es nicht einfach vergessen, dafür ist mein Gedächtnis zu gemein und meine Bildwiedergabe zu gut. Aber auch hier trenne ich wieder zwischen Wirklichkeit und Fiktion, das eine geht bei mir gar nicht, während ich beim anderen kaum Probleme bekomme, dennoch aber solche Filme eher nicht mehr gucke. Besonders bei Kindern reagiere ich massiv agressiv.


Nun, auch ganz klar !!

Die Sache mit dem Hund und der Taube ,ich denke mir ....da "ticken " Frauen und Männer einfach anderster in der Gefühlsebene .
Für den einen ist es O.K. und für den anderen, wie mich halt nicht ....!
Aber ,dass ist ,denke ich mir auch normal ,jeder hat seinen Geschmack und seine persönlichen Grenzen beim Lesen .
Vielleicht  auch deshalb ,weil man bei  Buch sich jeder in seiner eigenen Fantasie versetzt und nichts übernimmt ....im Gegenstand zum Film .


ok

Meine Ekelschwelle liegt extrem weit oben. In dem Buch fand ich das gar nicht so schlimm, weil ich einfach darauf vorbereitet war. Welches Buch für mich aber dann doch sehr anspruchsvoll war, Ich bin ein Serienkiller von Dan Wells. Gleich die ersten Seiten wird wortwörtlich beschrieben wie eine Leiche einbalsamiert wird. Das war mir dann doch zu viel.


Hemmschwelle

Ich bin ein riesen Fan von Splatter- bzw. Gorefilmen. Je mehr Blut fließt, Gedärme raushängen und Köpfe rollen, desto besser. Durfte mir deswegen auch schon häufiger anhören, dass ich einen ziemlich kranken Geschmack haben. :D
Allerdings würde ich nicht von Ekel sondern von einer Hemmschwelle sprechen. Da kommen ganz klar Kinder ins Spiel. Einige Zombiefilme (Dawn of the Dead zum Bleistift) lassen Kinder ganz offen als Zombies rumlaufen und da hört der Spaß für mich persönlich auf. Im besagten Film gibt es eine Szene, in der eine bereits verwandelte Frau ein Kind bekommt. Nachdem die Mutter umgebracht wurde, wird dieses Baby gezeigt - ich habe mir diese Szene bis heute nie zuende anschauen können.


Filme und Bücher

Horrorfilme gucke ich nicht, allenfalls alte Draculas mit Christopher Lee als Dracula (weil ich Christopher Lee so gerne sehe). Und die kann ich mir gut angucken. Alle anderen sind mir zu langweilig, ich weiß doch, dass das nur Filmblut und Special Effects sind. Ekelszenen bei Filmen gibt es für mich also keine.
 
Bei Büchern lese ich ja ganz gerne Thriller und da gerne welche von Tess Gerritsen, Kathy Reichs, Patricia Cornwell, Karen Rose, usw. Die kann ich alle problemlos lesen.
Was mich anekelt, sind Bücher wie "Feuchtgebiete", auch weil ich solche sich rein nur um bewusste Ekelerzeugung drehenden Werke einfach sinnlos finde.
Bei "Die Zombies" waren es halt die Stellen mit den Tieren, das war aber weniger Ekel als halt "so etwas mag ich nicht lesen".


Ganz klar!

Bei mir war es bisher tatsächlich die Sache mit dem Hund. Da hab ich doch geschluckt und musste kurz das Buch beiseite legen.
Bei Filmen ist meine Ekelgrenze generell nicht so schnell erreicht, weil ich eigentlich eher immer bewundere, wie die so manche Dinge hinkriegen, dass es so verdammt echt aussieht!


Eher empfindlich

Ekel kommt für mich bei zu detaillierten und wiederholten Beschreibungen von Mord-, Folter-, Verwandlungs- und sonstigen Szenen auf. Über Mageninhalte kann ich zB. bei Kathy Reichs oder Karin Slaughter reglos lesen, das bleibt medizinisch korrekt und sauber. In den Genre-Horror-Romanen wird sowas aber gern ausführlich und x-mal beschrieben. Da danke ich! Und Horrorfilme anschauen tue ich mir seit 10 Jahren nicht mehr. Ich habe den Exorzist abgebrochen und halte Creeps so ziemlich für das Schlimmste, was ich mir damals noch angesehen habe...Da sind Bücher besser geeignet, weil man seine Gedanken auch weichspülen kann. :)
Die Hundeszene ordne ich nicht unter "Ekel" ein, sondern unter "Grausamkeit" und "Das will ich auf keinen Fall lesen!". Das hat mit eigentlichem Ekel nichts zu tun...

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