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Schaut euch noch einmal alle Interviews im ersten Teil des Buches an.
Welches Interview gefällt euch am besten und warum? Gefallen sie euch überhaupt?
Beste Grüße, Thomas Plischke
(P.S. Entschuldigt die Verzögerung, bin gerade mitten in der Planung zum zweiten Teil ^^)
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Mal eine Frage an alle zu dieser Thematik
Da die Leserunde an sich ja fast beendet ist, mag man mir verzeihen, dass ich hier einfach eine eigene Frage stelle.
Ich habe jetzt hier schon öfter gelesen, dass euch die Interviews ein wenig zu schwer zu lesen waren. Jetzt meine Frage und bitte fasst sie als reine Interessenfrage und nicht als persönliche Beleidigung auf!!
Lest ihr solche Texte nicht mehr in der Schule?
Ich habe zwar mittlerweile Abitur gemacht, aber mit solchen Texten (am Schwierigkeitsgrad gemessen) wurde ich schon mindestens in der 7-8 Klasse vertraut gemacht und bin deshalb zu einem gewissen Teil ernsthaft entsetzt darüber, dass ihr sie schwer findet. Zwei Infos noch dabei: Ich habe sogar extra in meinen alten Unterlagen gestöbert und es mal verglichen. Zweites Ich bin angehender Lehrer und es interessiert mich aus bildungspolitischer Sicht, ob ihr sowas überhaupt noch macht, also einigermaßen vernünftige (vernünftig ausnahmsweise im Sinne von Anspruch) Texte lesen, die einen gewissen wissenschaftlichen Hintergrund haben.
Antwort aufs reinplatzen
Nein. Das Einzigste was ich seit 4 Jahren an Texten zu Gesicht bekommen habe, waren Berichte, Inhaltszusammenfassungen und 5 Lektüren, meist Abenteuer oder Fantasy.
Moment??
Du hast mir doch gerade zu einem Artikel geschrieben, dass dein Lehrer meinte, dass Fantasy nicht in den Lehrplan kommt?? Wieso liest du dann Fantasy in der Schule?
Berichte: Hier sind es doch nur wissenschaftliche Berichte, wo liegt der Unterschied?
*hust, hust*
Auweia, die Germanisten von heute!
"Ein Bericht ist ein Text, der einen Sachverhalt oder eine Handlung schildert, ohne Wertungen des Autors zu enthalten. Im Journalismus ist der Bericht eine sehr häufig gewählte Textform mit vielfältigen Ausprägungen.Ein Bericht kann auch mündlich erstattet werden." (http://de.wikipedia.org/wiki/Bericht)
Berichte sind also nicht- wertende Texte. Sie schildern in sachlicher und/ oder reduzierter Form Handlungsvorgänge. Selbst in Zeitungen sind reine Berichte heute eher selten geworden. Zumindest Kommentare, Essays oder eben Interviews könnte man Schülern auch in niedrigeren Klassen zumuten- zumal sie sich meist einer einfach verständlichen Sprache bedienen.
Sich mit der Meinung eines Autoren wertend auseianderzusetzen ist meiner Meinung nach auch wesentlicher wichtiger als Kenntnis über Textmerkmale und sinnlose Kreativaufgaben zu Büchern, die keiner der Schüler freiwillig oder gar gern liest.
Off topic
Das ist aber traurig. Wir wurden auch mit Späßen wie "Flora Liebling" gequält und ich kann nicht behaupten vor der 11. Klasse Deutschlehrer mit Ahnung gehabt zu haben. Aber selbst in der siebten Klasse hat man uns literarisch mehr zugetraut als euch, selbst in anderen Fächern. Es geht bergab mit der deutschen Schulbildung. Wer hätte gedacht, dass das noch geht...
Schule und Lesen
Eigentlich liest man im Deutschunterricht durchaus unterschiedliche Lektüren, aber bei wem das nicht so ist, der kann ja für sich selbst lesen. ;-) Würde das also nicht so dramatisch wie Fusca sehen, wenn einen etwas interessiert, liest man auch über das Thema. Wichtigste in der Schule ist sowieso das Lesenlernen; wer lesen kann, dem steht eine ganze Welt offen.
Die Interviews in "Die Zombies" waren nun zwar auch nicht sooo sehr mein Fall, aber ich frage mich auch, wo die denn schwer zu verstehen sind?
Ich muss leider gestehen,
Ich muss leider gestehen, dass mir so ähnlich ergangen ist wie Scarly. Ich habe die Interviews zwar alle gelesen, aber nicht mit großer Freude. Nach jedem Gespräch brauchte ich erstmal eine Lesepause, sie waren wirklich nicht sehr einfach zu verstehen. Es ist zwar klar, dass auch fachliches dazu gehört, aber manche Stellen waren mir ein bisschen zu hoch, und ich verstehe bisweilen vieles.
Meine Lieblingsinterview war auch mit deutlichen Abstand, dass mit ihrem Großvater, da es ja eher eine Erzählung war, keine Fachdiskussion. Durch die Persöhnlich und die Spannung, auch durch den leichten Ekel bei manchen Stellen, habe ich es als einziges mit richtig Vergnügen gelesen und auch noch ein zweites Mal angeschaut.
Aber dennoch, gehören die Interviews zum ersten Teil dazu, da sie ja sehr zum Leben von Lily dazu gehören. Wirklich gestört haben sie mich also nicht =)
¢¤£ Alles ist gut sΦlange du wέitέr schreibst ΩΨΰ
Das mit dem einsatz
Mir hat das Interview über den Einsatz in Russland(?) sehr gut gefallen. Es ist am Besten beschrieben und auch am spannendsden.
ich ...
muß zu meiner Schande gestehen ... die meisten Interviews empfinde ich als störend und überfliege sie jetzt meist. Ich kann mich einfach nicht darauf konzentrieren und jedesmal denke ich "nein, nicht schon wieder eines dieser Interviews" Sie sind einfach mit zuvielen Informationen auf einmal bestückt, wenn ich ein Buch lese, möchte ich mich dabei entspannen und nicht mit Wissenschaftlichen Berichten vollgepumpt werden Bitte nicht böse sein, aber dies ist nun mal meine Meinung und ich möchte ehrlich auf die Frage antworten.
Das Interview mit dem Großvater fand ich allerdings ganz gut, es war eine normale Unterhaltung ohne diese ganze hochgestochene Professorensprache.
Naja...
Auch ich fand die Interviews gewöhnungsbedürftig und anstrengender zu lesen, möchte sie aber im Gesamten betrachtet nicht missen - es sind Hintergrundinformationen, die das Buch noch interessanter machen.
Ich fand das Interview mit Dr. Naguib Riffat eindeutig am besten - mich hat das alte Ägypten seit meiner Kindheit fasziniert. Neu war mit der Kannibalismus - war es tatsächlich so oder ist es nur eine Erfindung?
Durch die (Neu)Gier der Menschen ist bis heute so vieles aus der Vergangenheit zerstört worden - früher waren es Grabräuber, heute sind es archäologische Stätten, die fachmännisch und mit größter Sorgfalt freigelegt und für die Allgemeinheit freigegeben werden (siehe Pyramiden, wo nur noch eine streng limitierte Anzahl von Besuchern ins Innere dürfen) Da bin ich mit dem Professor einer Meinung, daß die Grabruhe eigentlich niemals gestört werden darf - allerdings bin auch ich von Neugier nicht frei und habe noch viele Fragen zur Vergangenheit der Menschen, die sich nur durch freilegen von Gräbern,heiligen Stätten o.ä. klären lassen... Ein schwieriges und sensibles Thema, gerade deswegen so interessant.
Ginger (mummy) kann man wunderbar googeln - im englischen Wikipedia findet man sogar ein tolles Foto aus dem room 64!
OmaWetterwachs, die heimlich Igel Lieder singt
Zusätzliche Erläuterung?
Für mich haben die Interviews unterschwellige Fragen zum Teil beantwortet.
Aus dem Grund gefiel mir das Interview mit Arne Garborg, dem angeblichen -oder tatsächlichen- Augenzeugen besonders gut. Es hat auf jeden Fall dazu geführt, dass mir ein "Aha!" enfahren ist, als die Organisation der Bergers ins Spiel kam.
Finde ich merkwürdig :-D
Dafür, dass die Interviews - zumindest ist das mein Eindruck - nicht bei der Mehrheit gut ankommen, haben wir jetzt hier alle einmal aufgeführt^^ Sehr lustig *g*
Eigentlich waren alle gut gewählt...
Ich stimme blutreiter völlig zu, die Interviews sind das entscheidende Extra zum Roman. Ich bin sehr erleichtert, dass sie im zweiten Teil nicht weggelassen werden, denn das würde das Buch um einiges weniger authentisch wirken lassen.
Müsste ich mich entscheiden, fällt meine Wahl auf die Interviews mit Naguib Rifaat und Arne Gaborg. Ersteres weil Jenseitsvorstellungen und Religion mich immer faszinieren, letzteres für die Pointe. Das Interview mit Carter Auginash fand ich am überzeugensten, weil es tatsächlich wie eine indianische Lehrgeschichte wirkt.
Kein klarer Favorit
Ich konnte mich für die Interviews auch nicht so hundertprozentig begeistern. Wenn ich mich entscheiden muss, falle ich aus dem Rahmen und sage, mir gefiel das Interview mit Jules Young am besten. Es war so eine Beschreibung mit Wiedererkennungseffekt für mich, der mich eindeutig an typische Zombie-Geschichten erinnert hat. Es war vielleicht nicht das originellste Interview, aber das, was ich mir am besten germerkt habe.
Ich fand die Interview richtig klasse
Ich mag solche Einschübe, die beweisen, dass ein Autor sich mit dem Thema wirklich beschäftigt hat und man wunderbare EInblicke in ebendiese Thematik bekommt. Immer nur reine Romane sind auf Dauer zu langweilig, es muss schon eine Besonderheit geben, damit sie mir wirklich gefallen. In diesem Fall sind es für mich die Interviews.
Ich konnte mich zwischen zwei Interviews nicht entscheiden: Carter Auginaush und Margret Freemann. Die von CA gefiel mir sehr gut, weil sie wie so eine kleine Gruselgeschichte an einem Lagerfeuer wirkte und das Ende mit dem "Von meinem Onkel Makwa" war einfach lustig und erschreckend zugleich.
Das zweite Interview gefiel mir durch den religösen Bezug, der mir bisher ein bisschen gefehlt hatte. Fand ich vom Gedankengang auch wunderbar nachvollziehbar und hat eine weitere Zombielegende aufgezeigt.
Interviews
Ich fand die Interviews okay, aber es hätte mich nicht gestört, wenn sie nicht drin gewesen wären. Sie ließen sich zwar gut lesen und waren auch so geschrieben, dass sie wirklich wie echte Interviews wirkten, aber gebraucht hätte ich sie als Leserin nicht.
Mir gefallen Interviews nicht so !!
Solche Aktion gefallen mir eigendlich überhaupt ,nicht so ,denn meist wird "nur " von einer Seite eine Sache betrachet !O.K.
Andy Garborg
Ganz klar das Interview mit Andy Garborg!
Seine Beschreibung der erlebten Geschehnisse lassen den Leser real miterleben, was er vor Ort mitbekommen hat. Seine unverblühmte Erzählweise, ohne wissenschaftliche Hintergründe oder geschöhnte Details, sind es die mir einen schauer über den Rücken laufen lassen.