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Live Lexikon FANclub
Mit großen Schritten gehen wir aufs Finale zu und unsere Heldin ist auch zurück.
Sprechen wir doch ein wenig über Lily: An welchen Stellen konntet ihr Lily besonders gut verstehen? An welchen Stellen wart ihr über ihr Verhalten entsetzt, verwundert oder überrascht? Es reicht natürlich, wenn ihr ein oder zwei besonders auffällige oder erinnerungswürdige Stelle herauspickt.
Beste Grüße, Thomas Plischke
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2 Welten
Ich fand Lilly als "Mensch" sehr symphatisch und interessant, ich konnte sie z.B. gut verstehen, daß sie sich auf Victor eingelassen hat ( er war ja wirklich anziehend beschrieben). Sie ist ein schlaues Mädchen, was nicht perfekt ist, und ein paar stinknormale Macken hat (wer hat sich nicht schon einmal dabei ertappt, seinen Freunden bei einem wichtigen Gespräch zwar zugehört, sich aber nicht alles gemerkt zu haben?einfach normal)
Das erste Mal passte ihr Verhalten nicht zum Charaker, als sie die Party im Schwimmbad nicht verlassen hat, obwohl ihr einiges hätte komisch vorkommen müssen (sie hatte schließlich das "Fachwissen")
Und ihre anfängliche Gier nach Fleisch, ihre Wut , wo ist sie geblieben? einfach so abgeschaltet?
OmaWetterwachs, die Igel Lieder singt
Heikel, aber gut umgesetzt
Ich habe bereits an anderer Stelle geschrieben, dass es sehr mutig war, Lily als Hauptcharakter zu wählen, da ihr Charakter und vor allem ihr soziales Umfeld nicht ganz alltäglich sind.
Ich stimme mit Aulich in vielen Dingen überein und kann deshalb nicht mehr viel ergänzen.
Lily hat den gewissen Reiz des Rebellischen, Unabhängigen. Jede ihrer Handlungen ist leicht nachvollziehbar und gleichzeitig wird sie nicht langweilig. Und vor allem fasziniert sie, ohne dass man sich mit jedem ihrer Gedankengänge identifizieren muss.
Ein Buch mit Sieben Siegeln
Lily ist für mich der widersprüchlichste Charakter in der Geschichte. Sie ist niemand, der weit in die Zukunft plant. Sie lebt im hier und jetzt und reagiert deswegen auf die diversen Strömungen, die Ihr entgegenfließen.
Sie ist schnell zu begeistern und ist genauso schnell zu verschrecken. Sie glaubt an die Fakten und wird doch wieder vom Unerklärlichen fasziniert.
Wie bereits erwähnt ist Lily in ständiger Bewegung und lässt sich von Ihren Gefühlen leiten. Gerade das macht Sie interessant.
Lily
Ich finde es schwer ihr Verhalten einzuschätzen. Insgesamt fand ich ihr Verhalten nie wirklich völlig irrwitzig. Über ihre anfängliche Befangenheit zu Victor haben wir ja schon ein bisschen im zugehörigen Abschnitt geredet. Ich bin da mal ganz klischeebehaftet und so ein paar Erfahrungen begründen meine Meinung, dass Frauen oftmals sehr merkwürdige Partnerwahl haben und es von außen betrachtet, dann sehr komisch wirkt. So bevor jemand aufschreit, bei Männern dürfte dies genauso der Fall sein. Ich sag mal einfach pauschal blond und blauäugig.
Verwunderlich fand ich aber, dass sie sehr schnell akzeptiert hat, nun ein Zombie zu sein, aber es gab ja eine grobe Begründung, mit der ich mich zufrieden gegeben habe. Jetzt im heutigen Abschnitt hat sie ja wieder ein paar Bedenken gezeigt und ich etwas beruhigt. Sie rennt ja weg und ich weiß jetzt nicht, wie sie weiter handelt, also bin ich da bespannt, ob ich noch überrascht werde.
Wandelnd
Am sympathischsten war mir Lily am Anfang und Ende des Romans. Als sie am Anfang sehr glaubwürdig um ihren Großvater getrauert hat, und sich am Ende gegen Victor entschieden hat. Da habe ich wirklich im Geiste Beifall geklatscht und gedacht "Na, endlich!".
Dementsprechend konnte ich ihre Begeisterung für Victor und ihre mangelnde Reaktion bei dem "Swimming-Pool-Date" überhaupt nicht nachvollziehen. Gut, ich bin parteiisch, ich mochte Victor von Anfang an nicht - aber dass eine selbstbewusste, junge Frau einem völlig Unbekannten so hirnlos hinterher rennt, ist mir unverständlich geblieben.
Lily
Entsetzt eigentlich nicht, ich hab ja erwartet, dass Lily zum alles, was ihr in den Weg gerät meuchelnden Monster wird. ;-) Die Ess-Szenen sind allerdings für mich auch etwas, was ich halt nicht mochte, zumal ich Vegetarierin bin und wir hier schon ziemlich regelmäßig Szenen mit "Pack doch bitte mal das Fleisch in den Kühlschrank" - "Das fass ich nicht an!!!" haben. ;-)
Ihre Verwandlung fand ich sehr gut geschrieben. Lily ist von sich selbst zuerst ja auch abgestoßen und entsetzt, das kam für mich überzeugend rüber. Sie wird ja auch nicht zum hirnlosen Zombie, sondern kann immer noch über ihre Handlungen reflektieren.
Nun, ja !!
Ja , da ich auch ein Tierfreund bin ,wenn auch nicht so ein tolles ,wenn es um Hunde geht ,besonders die "Essebeschreibungen " --Hund und Taube !!
Auch wenn ich weiß ,auch Zombies müssen von was "leben" !!
Vielleicht ,habe ich mir diese Stellen ,auch besonders gut in meiner persönlichen Fantasy vorstellen können und das auch mit zunehmendem Ekel betrachet .
Besonders gut wiederum ,haben mir die Stellen ,der langsamen Verwandlung gefallen ,denn sie gaben da einen doch persönlichen Eindruck unserer Heldin und dieses Buch ,hat die persönliche Sache doch gut zum Ausdruck gemacht --weg vom Gedanken ..."Zombies nein Danke " ....zum " Zombies man muß hinter die Fassade , auch mal schauen ".......
LG starone