Frage an die Leser 8: Schreibt eine Rezension!

Frage an die Leser 8: Schreibt eine Rezension!

Zum Abschluss eine kleine Aufgabe für alle aktiven Leser:
 
Schreibt eine Rezension und stellt sie
a) hier in diesen Thread,
b) auf die Buchseite von Die Zombies auf Piper-Fantasy sowie
c) auf zwei anderen Seiten im Internet (Amazon. Libri, etc.).
 
Als Beleg fürs Posten stellt ihr hier einfach die Links zu den anderen Seiten als Antwort auf eure Rezi ein.
 
Ein paar kleine Anmerkungen zur Rezension:
1) könnt ihr natürlich Teile von eurem Fazit verwenden, ihr müsst keinen ganz neuen Text schreiben.
2) geht es nicht darum, mir zu schmeicheln (wobei ich mich natürlich über Lob immer freue ;-)
3) bitte achtet auf Rechtschreibung und Zeichensetzung, denn eine Rezi voller Fehler macht einen schlechten Eindruck.
4) wenn euch das Buch gefallen hat, dann freue ich mich natürlich, wenn ihr "Die Zombies" auch im Freundeskreis oder im Internet weiterempfehlt - denn ich bin noch ein so kleiner Autor, das wirklich jedes Buch für mich zählt ^ ^


O.K. ..ein Schlußwort

 Nun, mein Gesamteindruck ist dieses Buch  mal eine Ausnahme der Regel von Zombiebüchern ..keine dumme als Masse auftretende Gruppe, sondern einzelne Personen --die selber denken und handeln .Und die letztendlich ums Überleben kämpfen wie alle anderen auch .
Gut beschriebene Handlung und Personen --leider in manchen Teil etwas --für meinen persönliche Geschmack --"zu schrecklich" =Tiere= .Aber gut, da muß man durch bzw. sie müssen ja auch von etwas "leben " O.K. 
Kann ich ,guten Gewissens weiterempfehlen, was ich auch gerne tuen werde !!
 
LG starone 


bitte eine richtige Rezension

Hallo starone,
 
hier ist der Bereich für Rezensionen, Dein Posting passt eher ins Fazit.
Schau Dir doch bitte mal die anderen Rezensionen an und orientiere Dich vom Aufbau her an ihnen.
 
Liebe Grüße
Morgaine


Meine Rezi

Nach den Vampiren, Elfen, Werwölfen etc. kommen nun also auch die Zombies. Entgegen Unmengen der herkömmlich "Biss"-Literatur, in denen sexy Untote ihre Auserwählte suchen und sich alles nur um das Eine dreht, geht Thomas Plischke in die korrekte Richtung. Der Mythos "Zombie" zählt, nicht die Kraft der Lenden.
Sehr gut umgesetzt ist das anfängliche Näherbringen dieser Kreaturen durch Interviews. Diese fließen in das Buch im Rahmen von Lilys Arbeit für die Uni ein. Lily führt sie mit Menschen, die sich mit alter Religion, Ägyptologie, Vodoo etc. beschäftigen. Ich empfand sie als Bereicherung, sie haben zum Nachdenken angeregt. Es könnte aber für manche Leser auch störend wirken, da sie mit der eigentlichen Story nichts zutun haben.
Die genannte Story nimmt selbstverständlich Überhand, sobald bestimmte Ereignisse eintreten, die Lilys Geist etwas verwirren  :breitgrins:

Ich habe Zombies immer für die hirnlosen Geschöpfe gehalten, die aus diversen Splatterfilmen oder als Nebendarsteller aus Büchern wie z.Bsp. der "Anita Blake Reihe" bekannt sind. Mit "Die Zombies" habe ich mich auf eine tiefere Erfahrung eingelassen. Diese Untoten können sich unterschiedlich ausprägen nach der Wandlung. Es gibt noch existierende Restpersönlichkeiten. Die Kluft zum dummen dahinsiechenden Etwas ist dabei jedoch ständig spürbar.
Es gibt einige tolle Details aus dem Leben eines Zombies, die fremdartig, erschreckend und doch passend wirken. Der Aufbau der Gegenseite ist ebenfalls nicht zu verachten. Dem Uralten Kampf  - Gut gegen Böse - begegnet man auch hier.

Zu zartbesaitet sollte man lieber Abstand von dem Buch halten. Auch gut organisierte Untote haben Hunger und ihre Rituale.  :zwinker:
Natürlich gehört das genau wie derbe Wortwahl zu solch einem Roman. Alles andere wäre wohl ziemlich unrealistisch.
Mir hat dieser actiongeladene Horrorroman gut gefallen, wenn auch wenige Kämpfe und Spielchen zu sehr an Splatter erinnerten. Da holperte es ein wenig.
Zu finden auch auf literaturschock.de
www.literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,20240.0.html

 


Rezension

Ich habe in meinem Leben schon verhältnismäßig viele Bücher gelesen, aber diese war mein erstes Buch aus dem Horrorgenre.
Die Hauptperson Lily Young, eine Doktorantin in Oxford, ist fasziniert von Untoten. Dabei sucht sie hauptsächlich nach Hinweisen in der Vergangenheit, denn sie will über dieses Thema eine Doktorarbeit schreiben. Die Hauptfrage, die sie sich stellt, ist "Warum taucht dieser Mythos in fast jedem Zeitalter, in fast jeder Religion und in fast jedem Volk auf?".  Dabei wird sie unterstützt von dem jungen Deutschen Gottlieb, der aus einer sehr reichen Familie stammt. Bei der Beerdigung ihres Verwandten Jules Young, stößt sie das erste mal auf den mysteriösen Mann Victor Cunningham, von dem sie schlagartig in einen Bann gezogen wird. Doch dieser Mann ist nicht einfach nur ein Mann. Eines Tages bringt er Lily auf eine seltsame Party, von der sie sehr verändert zurückkehrt.
 
Zum Autor: Thomas Plischke ist am 20 Mai 1975 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Er studierte Psychologie und Amerikanistik. 2002 erschien sein erster Roman Fuchsgefährte. Seitdem bewegt er sich in unterschiedlichen Genres, Thriller, Horror und Fantasy. Er ist außerdem als Verlagskaufmann ausgebildet
Wie vorher schon erwähnt, ist dies mein erstes Buch aus dem Horrorgenre. Anfangs war ich nicht wirklich begeistert von diesem Buch. Der Anfang verlief sehr stockend, doch es besserte sich zusehend. Auf den letzten hundert Seiten legte es dann einen richtigen Sprung in die Höhe drauf. Am Ende hat das Buch mir dann doch noch gut gefallen, auch wenn es sehr viel bessere gibt.
 
 
 
Mit anderen Seiten kann ich noch nicht so ganz Punkten, da ich nicht auf anderen Seiten bin außer Amazon und da hab ich blöderweise mein Passwort vergessen, dauert also noch.


Gut durchdachtes Buch

Lilly, die Hauptperson, ist eine angehende Anthropologin und befaßt sich hautpsächlich über Untote. Einblick in ihre Arbeit bekommt man über sog. Interviews, die sie aufgezeichnet hat und verschiedene Themen behandeln (wie ist der Zombie Mythos entstanden etc...)
Gottlieb, ihr bester Freund und "ab und zu Liebhaber", ist ein syphatischer junger Mann, der ihr zur Seite steht. Leider trennen sich aus (noch) unerklärlichen Gründen ihre Wege im Streit und Lilly ist arg enttäuscht.
Als Victor zeitgleich in Lillys Leben tritt, wird alles anders.Anfangs noch ein charmanter und msteriöser Gentleman,entpuppt er sich als Zombie, der Lilly indirekt zu dem macht, was sie wird: ebenfalls ein Zombie !!!
Sie verwandelt sich in eine Untote - eine Ironie des Schicksals, hatte sie doch vorher selbst darüber intersiv recherchiert! So lebt Lilly das Leben einer Untoten, mit Victor, ihrer einzigen Bezugsperson. In der Zwischenzeit erfährt man auch, was Gottlieb so schnell aus London vertrieben hat: der Tod seines Vaters. Er erbt die Firma, was sich dem Leser als uralte Organsation entpuppt, die Zombies jagt.
Der Konflikt ist vorprogrammiert, als Showdown treffen Lilly und Gottlieb natürlich wieder aufeinander!
Auf die Details möchte ich nicht eingehen, lest das Buch selber, aber VORSICHT: nichts für Leute mit einer niedrigen Ekelgrenze, es geht teilweise ins Eingemachte(wortwörtlich)

Thomas Plischke hat ein gut recherchiertes und hintergründiges Buch über Zombies veröffentlicht. Die Charaktere sind gut dargestellt und facettenreich.Die Sprache ist mitreißend und man kann das Buch flüssig lesen, sich gut in die Hauptpersonen hineinversezten( Ich habe sogar zwischendurch ein wenig Mitleid mit Zombies bekommen, da ich sehr mit Lilly mitfühlen konnte während ihrer ersten Zeit als Zombie)
Leider ist das letzte Drittel des Buches etwas klischehaft, deswegen nur 4 von 5 möglichen Sternen.
Kann es aber absolut weiterempfehlen und freue mich schon auf Band 2 !!
OmaWetterwachs, die  Igel Lieder singt
hier die Links:
www.buecher.de/shop/science-fiction-fantasy-horror/die-zombies/plischke-...
www.amazon.de/product-reviews/3492267467/ref=cm_cr_dp_all_recent?ie=UTF8...
www.derclub.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/BC-DECM-Site/de_DE/-/EUR/Vi...
 
 
 


Die Zombies von Thomas Plischke

Bisher ist der in Hamburg lebende Autor mit seinen Werken aus der Serie „Die zerrissenen Reiche“ und einem Krimi/Fantasy Buch mit dem Titel „Der kalte Krieger“ in der Fantasy-Szene zu finden und hat jetzt einen Roman über ein bisher eher unbeachtetes Volk herausgebracht.
 
Thomas Plischke setzt dabei vor allem auf eine große Vielfalt in seiner Darstellung, sodass er zahlreiche Variationen aus der Thematik um das Wesen der Zombies herausholt und auch sehr unterschiedliche Arten präsentiert.
 
Die Haupthandlung dreht sich um die junge Studentin Lily, die gerade an ihrer Doktorarbeit in Anthropologie sitzt und sich dabei mit dem Mythos der Untoten befasst. Teile aus dieser Arbeit lässt Thomas Plischke in seinem Roman immer wieder durchblicken und wechselt sehr elegant zwischen diesen „Quellen“ und der eigentlichen Geschichte. Es beginnt aber damit, dass sie über den Tod ihres geliebten Großvaters trauert und plötzlich von einem wildfremden Mann mitten auf dem Friedhof angesprochen wird. Dieser liebreizende und äußerst charmante Mister Cunnigham begegnet ihr auch nur wenig später wieder und auch jetzt in einer eher ungewöhnlichen Situation. Er hat sich in Lilys Uni-Buchhandlung ein Buch über Untote gekauft und ausversehen das von Lily bekommen. Dieser Zufall sorgt dann für ein Date, über das Hannah, Lilys beste Freundin und außerdem Mitbewohnerin, nicht gerade erfreut ist. Das sich der gemeinsame Besuch von Lily und Victor, dann nicht als das typische Rendezvous herausstellt, spürt Lily im wahrsten Sinne des Wortes bald....
Eine weitere sehr wichtige Figur ist Gottlieb, Lilys Geliebter, der sich später als deutlich tiefgründiger Figur herausstellt und ein wenig die Seiten zu wechseln scheint...
 
Bei diesem Werk von Thomas Plischke handelt es sich ohne Zweifel um einen Roman für die etwas älteren Jugendlichen, da er an manchen Stellen nicht mit den Details knausert und einige Lebewesen nicht mehr allzu viel Sonne sehen werden. Auch die Gelüste von Lily bekommen ein wenig Platz in diesem Roman. Besonders interessant erscheint jedoch die eher als ungewöhnlich zu bezeichnende Sprache, die Thomas Plischke verwendet. Zwischenzeitlich etwas sehr deftig und an die Umgangssprache angelehnt. Besonders aber die Interviews aus den Quellen von Lily entschädigen für mancherlei Schnitzer.
 
Insgesamt gesehen war dieser Roman jedoch ein wirklich gut zu lesendes Stückchen Literatur, bei dem ich nicht bereut habe, es mir zugelegt zu haben. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und auch trotz einer gewissen negativen Affinität gegenüber Zombies, konnte ich diesen Roman sehr gut lesen. Einige Charaktere fand ich besonders interessant und hoffe darauf, dass sie noch etwas deutlicher auftreten, wenn es vielleicht mal zu einem zweiten Roman kommt.
Andere Seiten

 


Rezension

Ich habe meine Rezension bisher auf Amazon und bei Horror-Forum.net gepostet.
http://www.horror-forum.com/4669-thomas-plischke-die-zombies.html

Und hier der Text.

„Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück.“ heißt es in dem berühmten Zombiefilm „Night of the Living Dead“. Die Angst , dass unsere Toten auf die Erde zurückkommen und sich an den Lebenden vergreifen, ist Bestandteil vieler abergläubischer Kulturen und wurde in Filmen und Büchern mehrfach behandelt.
Thomas Plischke hat mit „Die Zombies“ einen Beitrag abgeliefert, der sich sehen lassen kann.

Die englische Studentin Lily Young befasst sich in Ihrer Doktorarbeit intensiv mit dem Zombiemythos. Durch Gespräche mit Wissenschaftlern und Menschen, die mit dem Aberglaube “lebende Tote“ aufgewachsen sind, versucht Sie mehr über die dunklen Wesen zu erfahren und beleuchtet verschiedene Facetten des Mythos. Immer an Ihrer Seite ist Gottlieb Berger, Ihr bester Freund und gelegentlicher Liebhaber.
Auf der Beerdigung Ihres Großvaters lernt Lily den geheimnisvollen Viktor Cunningham kennen. Dieser weckt sofort Ihre Neugierde, denn er hat das Talent immer dann aufzutauchen, wenn man am wenigsten mit Ihm rechnet.
Nachdem Gottlieb einen wichtigen Anruf erhält und überstürzt verreist, nimmt Lily eine Einladung Viktors an und verbringt einen Abend mit Ihm, der Ihr Leben drastisch verändern wird. Denn Sie erfährt, dass in jedem Mythos ein Körnchen Wahrheit steckt.
Zwischenzeitlich wird Gottlieb, dem letzten Willen seines Vaters entsprechend, das Amt eines Postens zugesprochen, vor dem er sich sein ganzes Leben  lang gefürchtet hat. Denn seine Familie hütet ein uraltes und dunkles Geheimnis.
Zum Schluß fügt sich noch Ben Sullivan, ein Junge aus dem beschaulichen Dorf Manger in Schottland, in die Geschichte ein. Hier ticken die Uhren anders und Ben kommt hinter ein Geheimnis, welches von den Dorfbewohnern sorgfältig gehütet wird.

Wer auf Splatter- oder Goreelemente aus ist, wird diese hier vergeblich suchen. Thomas Plischke hat sich für die subtilere Variante des Horrors entschieden, schafft es jedoch mit interessanten, lustigen und schockierenden Details die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Die Protagonisten werden gut dargestellt und gliedern sich sauber in die Geschichte ein.  Alle haben Ihre Ecken und Kanten wodurch Sie sehr authentisch wirken.
Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, war die Darstellung der Zombies. Klischees werden zwar bedient, allerdings steht eine andere, erschreckendere Form im Vordergrund.

Dieses Buch ist ein guter Einstieg in das Horror Genre, allerdings finden auch eingefleischte Fans Ihren Spaß daran.
 


Was neues

Ich habe eben noch nen Beitrag auf einer regionalen Community gepostet.
http://www.dabei.de/magazine/article/525/buchtipp-die-zombies


Amazon


Meine Rezi

Hier meine Meinung zum Buch, eben bei amazon gepostet und bei den Büchereulen unter folgendem Link zu finden: http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?sid=2e8d15d0537bd9f52d9beefd5d..., sowie auch bei Buchticket unter: http://www.tauschticket.de/cgi-perl/forumMessage.cgi/?threadID=315289&sp...
Thomas Plischke nähert sich in "Die Zombies" einem bisher etwas vernachlässigtem Thema des Horror-Genres an. Die junge Lily schreibt an ihrer Studienarbeit in Oxford über den Zombiemythos und lernt durch Zufall den mysteriösen Victor kennen. Ihr Studienfreund Gottlieb, der heimlich in Lily verliebt ist, muss eines Tages Hals über Kopf abreisen und versteckt mehr als ein Geheimnis vor ihr, wie sie langsam ahnt. So nähert sie sich Victor, der sie auf eine merkwürdige Verabredung einlädt, nach der nichts mehr so ist, wie vorher. Lily verändert sich und wird Victor ähnlicher, als ihr bald lieb ist. Zur gleichen Zeit muss Gottlieb nach dem Tod seines Vaters das Familiengeschäft weiterführen, wovon er anfangs nicht sehr begeistert ist. Dabei haben er und seine Familie bald mehr mit Victor und Lily zu tun, als ihm lieb ist. Derweil geht es auch im beschaulichen Ort namens Manger geheimnisvoll zu - der junge Ben und seine Freundin Alice sollen in die Gemeinschaft der Erwachsenen aufgenommen werden. Hinter dem Aufnahmeritual steckt allerdings eine Wahrheit, die alles auf den Kopf stellt - und von der offenbar alle Bewohner besser Bescheid wissen, als sie zugeben.
Im Verlauf des Buches werden die einzelnen Erzählerperspektiven sehr gut zusammengeführt und man fiebert mit der jeweiligen Partei, wie es nun weitergeht. Die Spannung bleibt so über das gesamte Buch sehr gut erhalten.
Weniger gut hat mir die Entwicklung des Themas gefallen - anfangs schien Thomas Plischke den Mythos der Zombies von einer ganz anderen Seite, die tiefer in die Beweggründe und in die Seele der Betroffenen reicht, zu beleuchten. Doch im Verlauf des Buches dominiert der Horror-Aspekt: es wird gebissen, zerfleischt, gemordet und das nicht zu knapp. Meinen Geschmack hat es nicht ganz getroffen und auch die Beziehungen der einzelnen Protagonisten untereinander hätten für mich noch etwas ausführlicher beschrieben sein können. Alles in allem ist es ein solider Horror-Roman, der Fans des Genres ganz bestimmt nicht enttäuschen wird.

 


Rezi

So, Rezi getippt und schon fleißig verteilt, ist bei Amazon allerdings noch nicht freigeschaltet.
 
Hier aber die Rezi und schon mal einige Links:
 
Die Zombies von Thomas Plischke

Zombies – da denkt wohl jeder zuerst an Horrorfilme mit untot dahinwandelnden, scheußlich anzusehenden Gestalten, ohne viel Hirn. Und damit ein ganzes Buch zu füllen? Klingt seltsam, besonders, wenn es auch noch spannend werden soll.
Geht aber, wie Thomas Plischke mit diesem Werk beweist.

Protagonistin ist Lily, eine junge Frau und Doktorandin in Oxford. Ihr Spezialgebiet sind die lebenden Toten, im Volksmund auch Zombies genannt. Schon länger befasst sie sich mit diesem Mythos, führt Interviews mit Experten, dokumentiert, was sie herausfindet.
Als sie dem mysteriösen Victor Cunningham begegnet, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege. Lily ist fasziniert von dem geheimnisvollen Mann. Als sie ihn auf eine Party begleitet, kommt es dort zu einem Zwischenfall. Lily wird gebissen, misst der Wunde jedoch zuerst keine große Bedeutung bei,
Doch dann bemerkt sie Veränderungen an sich. War sie vorher Vegetarierin, hat sie nun einen geradezu unbändigen Hunger auf Fleisch. Und dieser Hunger ist so stark, dass es Lily auch nicht stört, wenn das Fleisch sich noch an einem lebenden Körper befindet ...

Da dieses Buch schon vom Titel, Cover und Klappentext verrät, dass es sich um ein Werk des Horror-Genre handelt, habe ich auch entsprechend Horror, Grusel und Ekelszenen erwartet. Die gibt es dann auch in diesem Buch, besonders zum Ende hin sogar sehr reichlich. Der Anfang dagegen ist eher ruhig, ohne dabei aber langweilig zu sein. Lily und die anderen Figuren werden gut eingeführt, als Leserin bekommt man Gelegenheit, sie kennenzulernen.
Die Horror-Szenen sind größtenteils so geschrieben, dass man sie ganz gut lesen kann, jedenfalls, wenn man darauf vorbereitet ist und welche erwartet.

Mir hat gefallen, dass die Zombies hier nicht als die üblichen hirntoten Monster dargestellt wurden, sondern es mit Lily eine Figur gibt, die sich in ihr neues Dasein erst einfinden muss, selbst entsetzt ist über das, was sie plötzlich tut.
Der Schreibstil ist gut zu lesen und das Buch ist fast durchgehend sehr spannend. Es gibt in der ersten Hälfte öfter Einschübe von den Interviews, die Lily mit Experten führt. Ob man diese mag, ist Geschmackssache, mein fall waren sie nicht so sehr, gestört haben sie mich aber auch nicht.

Dies war mein erster Kontakt mit Zombies und ich war sehr positiv überrascht, wie gut mich das Buch unterhalten hat. Mein Genre ist Horror zwar nach wie vor nicht und wird es sicherlich auch nicht werden, aber mal als Kontrast zu meinem üblichen Lesefutter war dieses Buch doch ganz nett.

http://www.literatina.de/bb3/forum/b%C3%BCcher-lounge/horror/8512-thomas...

http://www.das-buchforum.de/viewtopic.php?t=1695

http://buecher-lesen.blog.de/2010/03/30/zombies-thomas-plischke-8276844/

http://www.literaturforum-online.de/thread.php?threadid=449

http://www.timo.asd-online.de/board/viewtopic.php?f=22&t=6726

http://www.romanceforum.de/comments.php?DiscussionID=1486&page=1#Item_0

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