Erlebe und entdecke mehr in den Rubriken:
Live Lexikon FANclub
Ich habe mal eine Frage dazu, wie genau die Invasion Thalaks in die drei Reiche abgelaufen ist...
Zunächst wurde wohl Kelar für 10 Jahre belagert, und nach der Eroberung kapitulierte ganz Jasfar, oder?
Danach wurden Illian und Letasan einfach überrannt... Wobei Letasan kapitulierte.
Ich bin mir jetzt nur nicht ganz sicher, ob ich nicht Jasfar und Letasan durcheinander bringe, könnt ihr mich da aufklären?
Wurden neben Kelar auch andere Städte belagert? Was meint ihr...
Wieso hat sich Thalak eigentlich so viel Zeit mit Kelar gelassen und hat dann innerhalb kürzester Zeit nach der Eroberung Kelars den ganzen Rest der drei Reiche überrannt?
Gab es nen Waffenstillstand mit Xiang, der Truppen Thalaks freigestellt hat?
Fragen über Fragen, hat einer von euch Ideen dazu?
Diese Seite wird von der Piper Verlag GmbH in Kooperation mit iRead Media betrieben.
AGB | Copyrights | Datenschutz | Impressum | Regeln | Kontakt
Also dieses Forum ist sowas
Also dieses Forum ist sowas von unübersichtlich.
Was ich mich noch Frage ist, wo wohnen die Zwerge? Die müssen da ja auch noch irgendwie rein.
Achja, welches Gebiet sehen eigentlich die Dunkelelfen als ihres an? Die ganzen Südreiche, oder nur ein Teil?
Das Ohrenthal könne ja irgendwo auf nem Hochebene sein, so wie bei den Inka.
forum
lso dieses Forum ist sowas von unübersichtlich
-> jep, du sprichst mir aus der Seele.
Wenn ich tatsächlich Mod werden würde, dann hätte ich eine Idee, wie man für Ordnung sorgt. Technisch gehts zwar nicht, aber wenn die User mitmachen schon.
Damit diejenigen, die aus der Reihe tanzen wieder eingegliedert werden können muss man aber Modrechte haben.
Macht euch gefasst auf die totalitäre Herrschaft eines Ordnungstyrannen muahahaha
Ok, ich bin wieder ernsthaft. Ich poste meine Idee mal unter Probleme und Wünsche
____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz
Weiß einer von euch
Weiß einer von euch eigetlich noch welche Legionen Thalaks in den drei Reichen Stationiert sind/waren?
____________________________________________________________________
Money implies poverty - Iain M. Banks: The state of the art
Eine ausreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.
Kelar
Wenn man sich die neuen Reiche grob als ein Viereck vorstellt, das im Westen die Küste besitzt und in den drei anderen Geraden zum größten Teil von Gebirgsmassiven eingegrenzt ist, dann besteht Letasan aus einem dreieck, das mit der kurzen Seite an der Küste liegt und mit der flachen Spitze bis nach Osten an das Gebirge reicht.
Jasfar ist ein schiefes Viereck, das den Rest der Küstenlinie im Westen besitzt und etwa zu einem drittel nach Osten reicht.
Illian füllt den Rest aus, hat also im Osten und zu zwei drittel im Süden die Gebirge als Grenze. Der Pass von Avoncourt befindet sich also in Illian.
Nimmt man die Küstenlinie von Letasan, dann findet man die Ruinen von Kelar auf dem untersten Fünftel der Küstenlinie. Als freie Stadt lag die Stadt auf dem Gebiet von Letasan, war aber dem Königreich nicht untertan. Wie auch Askir in Aldane liegt.
Nach der Befreiung Kelars war es mit dem Status freie Stadt vorbei... in meiner Überlegung wechselte der Besitz dann mehfach. Letasan hatte Interesse, weil die Stadt auf ihrem Hoheitsgebiet lag, Illian natürlich, weil sie für sie den Zugang zur Küste darstellte. Als Havald sagte er stamme aus Letasan, versuchte er noch Leandra davon zu überzeugen, dass sie den Falschen gefunden hätte und er nicht Graf von Thurgau wäre.
Direktes Lügen mag er nicht so, also hat er behauptet aus Letasan zu stammen, was zumindest geographisch gestimmt hat.
Eigentlich sieht Havald sich als Kelarianer, als er geboren wurde war die Stadt unabhängig. Dass er sich später Illian zugeordnet hat, liegt unter anderem daran, dass seine Schwester dorthin eingeheiratet hat und er dort(zumindest bis vor kurzem) Familie besessen hat, auch wenn seine Ururururnichte nichts davon wusste. Oder.. vielleicht wusste sie es ja, sie galt ja als ziemlich schlau und es gab ja diese unerklärliche Verbindung zwischen ihnen. :)
Was die Invasion angeht:
die neuen Reiche besitzen in den umliegenden Gebirgen natürliche Grenzen. Es ist mehrfach die Rede von zwei Pässen, die den einzigen Zugang darstellen würden, aber das ist nicht ganz richtig. Es gibt im Süden eine Lücke in der sich ein dichter Dschungel und unbewohntes Gebiet anschließt.
Nichts als Schlangen und Reptilien dort, ausserdem viel zu warm. Sämtliche Expeditionen in den Dschungel sprachen von unbewohntem Land, deshalb fühlte man sich sicher.
Thalak ließ seine Truppen durch genau diesen Dschungel marschieren. Die drei Königreiche untereinander hatten kriegerische Auseinandersetzungen, aber es waren eher Scharmützel. Viertausend Mann war eine große Armee in ihren Augen. Und letztlich habe mich mir erlaubt, davon auszugehen, dass sie ein paar Differenzen auch friedlich lösen konnten, immerhin, wenn ein Boronpriester vermittelt, müssten die Diplomaten ja die Wahrheit sagen :)
Als erstes also fiel Jasfar. Mehr oder weniger kampflos, wobei es Kämpfe gegeben haben wird, aber gegen die Armeegrößen die Thalak dorthin schickte hatten die drei Reiche keine Chance.
Kelar hingegen war, ohne dass Havald oder Leandra das wussten, eine strategische Gefahr für Thalak. Kelar war stark befestigt und verfügte über einen Hafen. Theoretisch zumindest wäre Kelar die geeignete Stadt gewesen, um Askir als Brückenkopf zu dienen. Deshalb musste Kelar fallen, bevor Thalak weiter vordrang.
Obwohl die Seelenreiter als Nekromanten bezeichnet werden (eine Idee meines Lektors) sind sie es üblicherweise nicht. Sie hantieren mit Seelen, aber nicht mit toten Körpern. In der Welt von Askir gibt es mannigfaltige Talente. Es gibt viele, die 'üblich' sind, zum Teil nur Variationen von Fähigkeiten darstellen, ein besonderes Geschick im Umgang mit Holzbearbeitung vielleicht, oder besonders gute Ohren. Solche die deutlicher sind, wie Wasserlaufen oder -atmen.
Die Fähigkeit tote Körper zu steuern ist eine Fähigkeit die zu den eher seltenen gehört und nur Celan besaß sie. Tatsächlich war es auch kein Zombie Heer, das er steuerte... er konnte einzelne Tote manipulieren, aber das war es auch schon. Es gab Geschichten davon, dass Tote in der Stadt herumgelaufen wären... und irgendjemand hat die Tore geöffnet. Wenn aber, wie ja auch behauptet wurde, niemand lebend die Stadt verlassen hat, selbst die Hunde wurden ja abgeschlachtet, wer hat dann die Geshichte vom Fall Kelars verbreitet?
Als Propaganda eignete es sich hervorragend... wir verwenden eure eigenen Gefallenen dafür euch zu überrennen... Wiederstand ist zwecklos. Dennoch steht Illian noch immer :)
Kriege im Mittelalter waren lanngsam. Hauptsächlich die Versorgung der Heere war schwierig, stellt man sich den langen Versorgungsweg von Thalak durch den Dschungel zu den Südlanden hin vor, dann kann man sich vorstellen, wie verlustreich die ganze Angelegenheit für Thalak war. Von den Hunderttausend Sklavensoldaten sind nicht mehr viele übrig. Jetzt erst rücken die eigentlichen Soldaten Thalaks, die schwarzen Legionen nach. Nicht vergessen, Kolaron hat Zeit. Ob ein Land in zehn Jahren oder in zwanzig Jahren an ihn fällt... wo ist da für ihn der Unterschied?
Von den Legionen gibt es sechs. Drei belagern Kelar, drei sichern, in Lanzen a 1000 aufgesplittet, das Umland.
Thalak und Xiang stehen für Thalaktia und Xiangta. Wäre dies Herr der Ringe und ich ein Sprachwissenschaftler, könnte ich erklären, warum es unterschiedliche Schreibweisen gibt. So aber kann ich nur sagen, dass im alten Reich es unterschiedliche Sprachen gibt, in Bessarein spricht zB. man eine andere Sprach als in Aldane. Das sogenannte Imperial, die kaiserliche Handelssprache ist im Prinzip Aldanisch, bevor das alles losging war Askannon nur ein aldanischer Gelehrter. Aber es gibt unterschiedliche Sprachen, wobei Bessa tatsächlich einer anderen Sprachfamilie entstammt, übertragen spricht man dort Arabisch, in den Varlanden Norsk, und die anderen Sprachen der Reiche sind sich etwa so ähnlich wie italienisch, spanisch und portugisisch. Bis auf Bessa enstammen sie einer Sprachfamilie mit unterschiedlichen Ausprägungen. So wie man in Norwegen 'germaisch' spricht :)
Ich versuche mit unterschiedlichen Schreibweisen oder leicht veränderten Worten dialektische Entwicklungen oder unterschiedliche Sprachentwicklungen anzudeuten, so zum Beispiel spricht man in den Südlanden und in Thalak ebenfalls Aldanisch, so wie Holländisch und der übelste bayerische Dialekt 'eigentlich' noch immer Deutsch ist.
Die Kolonisten, die damals in die Südreiche gingen kamen aus allen teilen des alten Reichs und haben eben auch unterschiedliche Kultruen mitgebracht. Siebenhundert Jahre sind eine lange Zeit... was das an kulturellen und sprachlichen Änderungen auslösen kann, sieht man an Mittelhochdeutsch. Man kann es verstehen... zumindest, wenn man es geschrieben sieht, aber bei einer Zeitreise hätte man wohl ziemliche Probleme.
Es wird hoffentlich ein Buchlein geben, dass Havalds Geschichte bis zum Treffen mit Leandra beschreibt. Darin werde ich dann die Geschcihte der Südlande klarer schildern.
Bis dahgin...
... schreibe ich erstmal weiter:)
lg
RS.
Wow... das sind echt
Wow... das sind echt interessante extra Informationen und es erklärt Kram über den ich mich immer schon gewundert habe.
Also wurde Kelar schon belagert bevor Jasfar genommen wurde, oder wurde Jasfar erobert und dann die Städte einschließlich Kelars, das irgendwo in der Nähe lag erobert?
Im ersten Buch wurde ja erwähnt, dass nach der Eroberung Kelars diverse Städte kapituliert hätten, aber der Krieg zwischen Illian und Letasan auf der einen und Thalak auf der anderen noch nicht begonnen hätte.
____________________________________________________________________
Money implies poverty - Iain M. Banks: The state of the art Eine ausreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.
Schöne gute Nachrichten
Vielen Dank für die interessanten Informationen über die Neuen Reichen, die Sie uns beschert haben. Da meine nächste Kurzgeschichte in Kelar spielen wird, habe ich sie gespannt gelesen.
Ich habe gleich mal versucht, ihre Beschreibung in eine Karte umzuwandeln. So ganz ist es mir nicht gelungen (HIER mein 1. Entwurf), denn wenn Letasan mit der Spitze bis an das Ostgebirge reichen soll, dann kann Illian keinen Zugang zum Südgebirge haben. Die Frage in die Runde und an Sie, Herr Schwartz, was muss ich noch ändern.
Das Kelar, nach der ersten Belagerung durch viele Hände gegangen ist, hatte ich schon vermutet.
Aber wieso viel Jasfar als Erstes, wenn das Herr aus Thalak von Süden kam? Die Sklavensoldaten müssten als erstes Letasan besetzt haben. Nur Kelar konnte sich behaupten. So habe ich es gesehen.
Im Ersten Horn haben Sie auch geschrieben, dass Jasfar erst nach dem Fall Kelars kapitulierte (Erste Horn, Seite 13).
Da stimmt was nicht.
Auch das Letasan bis zum Ost- und Illian bis zum Südgebirge reicht (siehe oben), kann nicht beides passen. Vielleicht ist es ja hilfreich, mit Hilfe der Karte (die ich gerne nach Ihren Anweisungen ändere) weiter zu diskutieren. Wenn die Umrisse feststehen, bin ich gerne bereit sie mit Leben sprich Städte und Flüsse zu füllen.
Das Illian nicht mehr zu den Hafenstädten (Erste Horn, Seite 240) gehört, habe ich ja inzwischen begriffen. Was ist mit der Dritte Stadt, Fartuo?
Wie gesagt, spielt meine Story in Kelar kurz vor ihrem Fall. Deshalb habe ich die Stadt schon mal gezeichnet, damit ich bei Beschreibungen diese als Grundlage nutzen kann. So wie ich es mir vorgestellt hat, liegt Kelar an einer ungefähr 100m hohen Steilküste. Nur die Bucht in der Kelar ist weniger Steil, so dass an den Hängen die Stadt gegründet wurde. Nach der ersten Belagerung haben die Ratsherren die neue Mauer errichten lassen, die großzügige Weiden und Äcker umschlossen haben, für den Fall einer erneuten Belagerung wollten sie sich weiter verpflegen können. Ich den folgenden Jahrhunderten wuchs die Stadt und hat diese freien Flächen ebenfalls mit Häusern bebaut. Besonderen die reichen Handwerker und Kaufleute wollten raus aus der Enge und den Fischmief der Altstadt und haben sich repräsentative Häuser mit Gärten auf diesen ehemaligen Weiden gebaut.
Das Tor des Todes wurde als Hinrichtungsstädte auf dem einzigen Hügel in der Nähe gebaut, damit die Verurteilten sich ein letztes Mal dem Urteil der Götter stellen konnten. Hinter Kelar erweitert sich das Hinterland in einer Hochebene mit Steppe und Knüppelbaumwäldern.
So wenigstens habe ich es mir vorgestellt. Ich habe auch diese Skizze online gestellt (HIER).
Ihrer Beschreibung, wie Celan mit wenigen toten Körpern die Stadt einnimmt, passt leider nicht zu meiner Version. Ich habe sie so aufgebaut, dass Kolaron erst kurz vor dem Fall Kelars Dunkelelfen-Priester in die Neuen Reiche schickte und Celan diese anwies mittels Blutmagie, eine oder zwei Hundertschaften in „Zombies“ zu verwandeln, ähnlich dem Ritual, dass die Zwerge unter den Donnerbergen angewandt haben. Damit wird in meiner Story die Stadt erobert. Jetzt muss ich mir überlegen, ob/wie ich beides zusammen bringe.
[EDIT:
Ortenthals
Laut Erste Horn (S.48) war Havald schon einmal im legendären Tal der Elfen gewesen. War das eine Übertreibung und wo in den drei neuen Reichen soll dieses Tal liegen?
Woher hat Kalaron seine Sklavenarmeen, wenn im Süden der Neuen Reiche keine großen Königreiche existieren? Hat Zucht mit den ehemaligen Soldaten der 2.Legion betrieben?
Irdendwo im Süden müsste es doch weitere Reiche gegeben haben, oder? ]
Ähm... liegt der Hammerkopf
Ähm... liegt der Hammerkopf nicht in Letasan? Wenn das so wäre müsstest du Jasfar und Letasan verwechselt haben...
Trotzdem danke für die Karte...
____________________________________________________________________
Money implies poverty - Iain M. Banks: The state of the art
Eine ausreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.
Kartenmaterial
Die Karten sind wirklich gut gelungen.. jedoch bitte eine kleine Änderung:
Der Pass der 40 Getreuen heißt "... von Avincour", wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt.
Gruß
...
Soweit ich mich erinnere, gab es zwei Schreibweisen für den Pass. Ich hatte nicht mehr im Buch nachgesehen und ggf. nachbesseren. Die momentane Schreibweise habe ich aus dem Kommentar von R.S.
Ich habe die 3. Zeichnung inzwischen hochgeladen und Phantolemchens Info verarbeitet. Nur das Illian Küste bekommen soll - sehe ich aus den Passagen von R.S. nicht. (Jasfar ist ein schiefes Viereck, das den Rest der Küstenlinie im Westen besitzt.) Ich deute mit der Zunge an, dass Illian mal Küste besaß bzw. bestrebt ist, welche zu erhalten.
Meint Ihr dass die Donnerberge wirklich in Letasan liegen, oder liege ich falsch damit, dass die beiden Päße nach Norden gehen?
@Dnob
Ich finde Deine Karten toll gezeichnet! Wie hast Du das gemacht? Ich wollte, ich hätte bei dem Kartenwettbewerb so etwas abliefern können! Egal...
Auf jeden Fall finde ich auch, dass der Siedlungsraum, wo die Neuen Reiche liegen, mehr als diese umfassen muss. Wobei die Reiche selber, zum Teil wenigstens, mehr ein lockerer Bund von Fürstentümern war.
Aus diesem Grund hatte ich meinen Kartenentwurf auch mit offenerem Raum gezeichnet.
Wo das Orthental liegt, interessiert mich natürlich auch sehr!
An Deiner Kelarkarte würde ich nur zwei Sachen ändern:
Bei Deiner Karte der Neuen Reiche hast Du Letasan und Jasfar verwechselt. Letasan liegt im Norden und Jasfar im Süden. Wenn ich R.S.' Ausführungen richtig verstanden habe, erstreckt sich ein Keil von Illian bis zur Küste, mit der Spitze dort, Kelar allerdings im Süden von Letasan. Gerade noch. Richtig, Richard?
Übrigens ist Illian tatsächlich Hafenstadt, aber an einem Fluss, wie in der weißen Flamme steht.
Kelar
Die ganze Stadt auf ein Hochplateau zu verlegen, finde ich, passt nicht. Es ist eine „Hafenstadt“. Am Meer! Ich stelle mir, Kelar so wie die Fischerorte am Mittelmeer vor, die an einer Felsenküste steil gebaut sind (siehe ---> hier).
Es muss einen Grund geben, Kelar in einer Steilküste zu bauen. So wie ich es verstehe, weil es der einzige günstige Platz kilometerweit ist. Dafür liegt die Ebene hinter der Küste insgesamt höher. Das Tor des Todes ist auf der einzigen Erhebung in der Umgebung gebaut. Laut den Büchern über 100 Mannslängen hoch.
Bei der ersten Belagerung war die Belagerungsarmee verhältnismäßig klein. Vielleicht ein paar Hundert Ritter und Adlige und Fußsoldaten im unteren vierstelligen Bereich.
Der Schutz der Stadt wäre in meinen Augen nicht eine natürliche Erhebung sondern eine gut ausgeführte Befestigungsmauer gewesen, die das Hinterland von der sanft zum Meer abfallenden Küste abtrennt. Dadurch, dass die eigentlich Stadt am Hang hinter der Mauer tiefer liegt, müsste sich ein anderer Schutz ergeben. Ballisten und Katapulte haben es schwer die Häuser zu treffen, weil die Parabellinie der Geschosse darüber weg liegen würde. Man würde ins Meer schießen. Um nahe Ziele, die tiefer liegen zu treffen, müsste man möglichst steil in den Himmel zielen. Dadurch verringert sich die Reichweite und man müsste dichter an die Befestigungsmauern und kommt selbst in Reichweite der Geschütze von Kelar. Der Hügel zum Tor des Todes würde sich sehr gut für Katapulte der Stadt eignen. Freies Schussfeld ins Hinterland. Erhöht damit etwas größere Reichweite. Mit diesen Startbedingungen würde eine Niederlage der Stadt wegen Beschuss eher unwahrscheinlich.
Oder mache ich einen Denkfehler.
Da Kelar einen Hafen hat und eine Belagerung nur Sinn macht, wenn man eine Stadt vollständig eingeschlossen hat, sehe ich in meiner Story die Blockade des Hafens durch die feindlichen Schiffe als vorrangiges Ziel. Durch die Steilküste können die Feindschiffe aber selbst keinen sicheren Hafen in der Nähe anlaufen und deren Versorgung wird schwierig. Es wird kleine Treppenpfade entlang der Küste für Schmuggler und Fischer geben, aber damit ganze Fregatten zu versorgen …
Ich ändere erst mal an meinem Kelar-Entwurf nichts, es sei denn Ihr findet grobe Denkfehler bzw. R.S. äußert sich. ;-(
...
Sorry, aber ich musste mit meinem 2. Versuch auswandern. Ein Account hier im Forum erlaubt scheinbar nur 1MB Daten zu speichern und die Grenze überschreite ich gerade mit den Covern und den Bildern. Ich habe das Bild jetzt bei MyDrive abgelegt.
Ich habe mal Deine Hinweise eingearbeitet,Phantolemchen, aber irgendwie finde ich, sieht es komisch aus.
Gezeichnet habe ich es nur mit den MS-Word und die Formen. Beim ersten Mal ist es mühsam, aber beim umzeichnen geht es schneller. Und der Speicherplatz ist wesentlich geringer als beim Scannen von Handskizzen.
unteres Fünftel
Des Rätsels Lösung ist, dass Kelar im unteren Fünftel der Küstenlinie von Letasan liegt, nicht der gesamten drei Königreiche. Letasan kann sich also bei Deinem zweiten Entwurf ruhig wieder mehr nach Norden zurückziehen und Illian hat dann seinen Platz für einen Keil zum (bzw. Richtung) Meer.
Ich glaube, wenn Du die eine isolierte Gebirgskette, im Süden Richtung Meer gelegen, noch mehr nach Süden verschiebst, hat Jasfar mehr Platz und kann auch mehr wie ein "schiefes Rechteck" aussehen.
Sonst sehr gute Leistung.
An dieser Stelle noch eine Frage an Richard Schwartz: Was ist eigentlich mit unseren Kartenentwürfen vom Frühjahr geschehen? Werden sie noch Verwendung finden und eingearbeitet werden?
Vielen Dank für diese
Vielen Dank für diese ausführlichen Informationen!
Dann habe ich also die Karte doch "falsch" gezeichnet! Schade...:-(
Jetzt möchte ich bei diesem geographischen Entwurf doch die Frage aufwerfen, wieso es südlich der drei Königreiche, die in der gemäßigten Klimazone auf der Südhalbkugel liegen, wärmer sein kann als nördlich. Das wäre so, als müsste es in Feuerland wärmer sein als in Santiago de Chile.
Magie? Eine andere Erklärung habe ich nicht mehr, nachdem mein Erklärungsversuch in der Karte sich als falsch herausgestellt hat.
@Kelar: kann es sein, dass, ähnlich wie in Illian, die Kronburg bzw. Oberstadt noch steht und nur die Unterstadt gefallen ist, der Belagerungsring aber so eng geschlossen, dass keine anderen Nachrichten als die von Thalak verbreiteten durchkommen?
Hm, zumindest die Greifenreiter der Elfen könnten möglicherweise zur Klärung dieses Rätsels beitragen. Falls es nicht zuviele Wyvern gibt... Auch die Priester anderer Städte müssten spüren, ob wirklich ganz Kelar gefallen ist und alle Priester umgebracht. War das mit ein Grund für die vielen toten Priester in der Weißen Flamme? Und Eleonora, als sie noch lebte? Sie hätte wohl auch die Wahrheit gewusst.
Was die Sprachen betrifft: In der Weißen Flamme genoß ich die paar Anspielungen sehr! Appel und Karrenstück! Armer Wiesel und arme Marla! :)
Klimachaos
Gibts nicht sowas, das Regenwald heißt und wo auch Schlangen und co. wohnen? In Tasmanien gibt es so was z.B. und das ist eine Insel!
Da braucht man dann auch nicht meckern, dass es keinen Passatkreislauf inklusiv Wüste gibt.
Dann muss man eben eine warme Meeresströmung (und irgendwelche Winde) hernehmen, die Restwärme versorgt dann gleich die Neuen Reiche. So ungefähr könnte es funktionieren.
____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz
Klima
was das Klima angeht, erlaube ich mir einfach zu sagen, dass es so ist. Warum es wo warm ist, weiß man in Askir noch nicht.
Es gibt aber auch auf unserer Welt klimatische Unterschiede, die nicht alleine mit der geographischen Lage erklärt sind. Warme Meeresströmungen, hohe Gebirge, vor denen es abregnet, etc. Ich halt mich daran, dass es Jahreszeiten gibt, es am Äquator wärmer ist als an den Polen und ansonsten erlaube ich mir künstlerische Freiheit :)
lg
RS
Lösungsvorschlag
Wie wäre es mit dem Nebeneffekt einer gewissen schlafenden Gottheit nahe Lassahndar, die durch ihre bloße Anwesenheit in dem Gebiet der Neuen Reiche das Klima großflächig kühlt? Seit dem ersten Horn ist bekannt, dass Wärme am leichtesten magisch umgewandelt werden kann (sich aufladender und dabei "heiß/kaltlaufender" Wolfstempel mit SuperGAU-Potential).
Die Gottheit braucht möglicherweise viel Wärme, gepaart mit Luftenergie, die sie in ihr Lebenselixier umwandeln kann. Früher war die Welt energiereicher und wärmer und als sie abkühlte, fiel die göttliche Wesenheit in Schlaf, wo sie weniger Energie "verbraucht". Aber immer noch wandelt sie Wärme in ihr Lebenselixier um und kühlt somit das Gebiet der Neuen Reiche.
Diese könnten somit in den südlichen Subtropen liegen und damit näher als bisher gedacht an Askir! Am Äquator dürften sie trotzdem nicht liegen, weil Havald das unnatürlich schnelle Versinken der Sonne am Abend in Kolariste beobachtet, was auf einen noch niedrigeren Breitengrad hindeutet.
Zusätzlich zu warmen/kalten Meeresströmungen und Gebirgen (was ich übrigens auch in meinem Kartenentwurf zu verwirklichen suchte). Wäre das ein plausibler Lösungsansatz?
...
Naja. Wo ist der Unterschied darin, ob eine Gottheit die Neuen Reichen abkühlt oder Magie der Art "Weil der Meister es sagt" die Länder südlich von den Neuen Reichen wärmer sein läßt als sie theoretisch sein dürften?
Wenn im Süden von Letasan Sümpfe und Dschungel beginnen - ich stelle mir Florida vor - dann könnten die Neuen Reiche und die Länder südlich davon Subtropen sein.
Welche Energiestrom leitet Leandra eigentlich nach Lassahndaar um? Kann sich einer erinnern?
Welche Auswirkungen hat der Strom auf den verwunschenen Wald mit der schlafendenen Gottheit? Er verläuft so dicht am Wald vorbei, dass es etwas bewirken könnte, oder?
...
Weiß einer von euch eigetlich noch welche Legionen Thalaks in den drei Reichen Stationiert sind/waren?
-> Hab grad die Rose nicht hier. Aber meine Erinnerung sagt mir was von einer 21.
In der Weißen Flamme wird ja noch eine andere erwähnt. Da weiß ich die Nummer auf jeden Fall. Fehlt noch eine.
____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz
Ok danke... Ich frage mich
Ok danke... Ich frage mich nur, welche Ränge das Thalakiensische Militär hat? Sie haben Kriegsfürsten anstatt von Generälen, aber was ist mit den unteren Rängen und den Offizieren... Verwenden die das gleiche System wie Askir, oder etwas anderes...
Was meint ihr?
____________________________________________________________________
Money implies poverty - Iain M. Banks: The state of the art
Eine ausreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.
Legionen Thalaks
Momentchen, es sollten doch mehr als drei sein in den Südlanden.
Es belagern ja noch welche Illian, die habe ich außer acht gelassen.
Insgesamt so 5-6 Legionen und dann noch 100 000 Bauernsoldaten, nach dem Ersten Horn.
Die Struktur der Legionen ist denen des Alten Reiches sehr ähnlich. Siehe Rose und WF.
In der Rose gibt es z.B. auch einen Schwertobristen in einer Szene (S. 592).
In der WF gibt es auch eine Szene, wo man etwas mehr erfährt. Und in den Feuerinseln sollte sich auch noch was finden lassen.
Insgesamt verhält es sich ja so, dass Thalak einerseits auf zahlenmäßige Überlegenheit setzt. Dann auch wieder auf ihre Agenten, die gewöhnlich Nekros sind.
Wo es wirtschaftlich rentabel/ effizient ist, setzen sie die Technologie des Alten Reiches ein. Siehe ihre Flotte oder die Kommandostruktur.
Aber all ihre Truppen mit Plattenrüstungen zu versehen wäre zu teuer. Und man muss dazu anehmen, dass die Zwangsverräter, vor allem die drei Topeulen vll. gar nicht das Wissen dazu hatten, wie man eine solche magische Produktion aufbaut. Bestätigung: Szene in der Rose (S. 95). Dort steht Asela mit Desina in den Archiven, um ein Buch über das Rad der Schmiede zu finden, wüsste sie es, dann bräuchten sie es nicht zu tun. Und sie hat immerhin das Wissen von Balthasar und Asela.
____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz
...
@Omti
Cepheid hat Recht damit, dass die Rangabzeichen von Thalaks Legionen grundsätzlich gleich ist mit denen der Kaiserlichen. In den „Feuerinseln (S.417) beobachtet Havald, dass sogar die Rangabzeichen dieselben sind. Auch die Reichssprache und die Uniformen sind gleich (S.419). In der „Rose von Illian“ wiederum werden bei Thalaks Truppen Sergeanten und Korporale (S.212) und der von Cepheid schon erwähnte Schwertobrist als Dienstgrade (wird auch schon auf S.589 erwähnt) genannt.
Eventuell wird es aber zusätzliche Dienstgrade geben, weil Thalak sich in manchen Punkten von Askir unterscheidet. Beispiele sind…
Sagt mal wurde eigentlich
Sagt mal wurde eigentlich irgendwo erwähnt was für eine Bewaffnung die Streitkräfte Thalaks so mit sich rumschleppen?
Insbesondere was für Schwerter sie verwenden?
Die Bullen verwenden ja Langschwerter, laufen die Truppen Thalaks mit Gladii rum oder verwenden die auch Langschwerter?
____________________________________________________________________
Money implies poverty - Iain M. Banks: The state of the art
Eine ausreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.
Wenn man die Schlacht von
Wenn man die Schlacht von Blix (so ab Seite 600) am Ende von dRvI liest scheinen die Truppen alles zu verwenden.
Da ist die Rede von Kriegshämmern, Äxten, Schwertern und Spießen. Armbrüste haben sie auch.
Lassandar
Hi Leute, wisst ihr ob Lassandar in Letasan oder in Illian liegt?
Die drei Reiche sind ja recht groß und der Hammerkopf liegt in Letasan. Ergo müsste Lassandar eigentlich in Letasan liegen, aber ich bin mir halt nicht sicher...
____________________________________________________________________
Money implies poverty - Iain M. Banks: The state of the art
Eine ausreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.
Lassahndar liegt laut Anhang
Lassahndar liegt laut Anhang der Rose von Illian in Letasan. Das ganze Land in der Umgebung des Hammerkopfs liegt, meine ich, in Letasan.
Wenn ich mich aus den Feuerinseln heraus richtig erinnere, hat Letasan kampflos kapituliert.
Phanto hat recht, ich hab
Phanto hat recht, ich hab sogar die Textstelle( S.306 Neue Ausgabe) in der Havald zwar nicht kampflos( was auch unwahrscheinlich ist) sagt. er sagt jedoch, dass Letasan sich nach dem Fall von Kelar ergab. Alles weitere wurde denke ich schon gesagt.
ein anderer grund könnte
ein anderer grund könnte aber der sein das der dunkle keiser den träger von selenreiser hervor locken wollte da es allgemein bekannt war das das schwert dort übergeben wurde und ich denke das er in seinem wahn unbedingt dem schwertträder also havald den gar ausmachen wollte oder dem kriegsfürsten machte es spaß die leute in den mauern zu quellen. er hat ja kelar schleifen lassen und daruf hin haben sich Illian und Letasan bedingungslos ergaben ich denke es war zum teil auch eine demonstration von macht das ein reich eine stadt 10 jahre belagern kann so das keiner aus der stadt fiehen kann oder entsatz schicken kann und diese dann in einer nacht einnehmen kann und auserdem seine gewaltige streitmacht versorgen und erhalten kann über 10 jahre das soll den anderen reichen und opfern zeigen das wiederstand zwecklos ist egal as sie auch tun und falls sie sich denoch wehren sollten werden sie aus der landschaft getilgt.
der grund warum die kronstadt noch steht ist unteranderm das sie vom keiser entworfen wurde und damit strategisch gut zu halten ist und das es durch die belagerun g von kelar genug vorlaufzeit gab um sie zu sichern.
die kronstadt wird auf grund der erfahrung die in ihren bau eingeflossen sind meiner meinung nicht eine runde festung sein sondern eher einer feste aus dem imerialismus unserer welt ähneln also ein annähernde stern form da diese am besten zu verteidigen ist oder sie hat in ihren wällen vor bauten von denen der feind seitlich und von hinten angegriffen werden kann und durch den wasser graben ist sie auch noch zusetzlich geschützt.
Ich weiß nicht, für mich
Ich weiß nicht, für mich wäre es eindruckvoller, wenn jemand eine Stadt, die einmal 18 Jahre einer Belagerung standhielt, an einem Tag einnehmen kann, anstatt 10 Jahre davor zu sitzen.
Die Belagerung von Kelar dauerte 8 Jahre...
...nicht 10. 18 Jahre dauerte sie, als sie von Herzog Golvar belagert wurde.
Wieso sie nicht früher Zombies einsetzten? Tja, Kolarons Mühlen mahlen eben langsam. Ich vermute, Kelar und die Neuen Reiche lagen nicht in seinem Fokus, sondern die Alten Reiche und Askir. Die ehemaligen Kolonien interessierten ihn wohl hauptsächlich wegen dem Knotenpunkt beim Hammerkopf. Als er merkte, dass seine Figuren allmählich da standen, wo er sie haben wollte, dachte er wohl: "Ok, Zeit einen Zahn zuzulegen!"
Oder es war eine Idee, die allein Celan hatte, da Kelar Kolaron nicht wichtig genug war, um ihm seine ganze Aufmerksamkeit zu schenken.