Sie sind hier

Lannister, Baratheon, Starks.... ?!

16 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Lannister, Baratheon, Starks.... ?!

Tjoa, und um es mal auf eine etwas eingeenget Ebene zu bringen, kann ja hier mal jeder was über seine Favoriten unter den Häusern erzählen ...

 

Es können auch gern Personen hergenommen werden, wenn sie zum Allgemeinbild ihres Hauses nicht ganz passen mögen... (Bsp.: Tyrion, in meinen Augen kein typischer Lannister...)

 

 

Haus Lannister

 

Ich greife einfach mal Deinen Abschlussatz auf und will die Frage diskutieren, warum Tyrion kein typischer Lannister ist.
 
Was ist eigentlich ein typischer Lannister. Die Worte der Lannister lauten: Hört Mich Brüllen!
Eigentlich müssten sie „Die Lannister zahlen ihre Schulden!“ lauten, so oft steht dieser Satz im Roman.
Ich sehe in den Lannistern geschickte Taktiker, wenn es um Macht geht. Sie sind sehr ehrgeizig, wollen politisch, finanziell und im Falle von Ser Jaime als Kämpfer die Besten sein. Sie sind schlau, bei Tyrion würde ich sogar sagen, hochintelligent.
Mehr oder weniger sind sie rücksichtslos beim Erreichen ihrer eigenen Interessen. Wie fast alle Häuser auf dem Kontinent Westeros hat die Familie einen festen Zusammenhalt, auch wenn einzelne unterschiedliche Interessen vorantreibt.
Lannister scheinen daneben ein Aussehen zu besitzen, dass dem allgemeinen Schönheitsideal entspricht.
 
Aufgrund dieser Beschreibung könnte Tyrion mit Ausnahme seines Zwergwuchses schon als typischer Lannister gesehen werden, finde ich.
Er ist wie gesagt hochintelligent, etwas weniger rücksichtslos als seine Verwandten, aber er ist kein mildtätiger Engel. Er unterscheidet sich in der Hinsicht z.B. zu seinem Vater Tywin Lannister bzw. seinem Neffen Joffrey Bartheon nur soweit, wie Ayra Stark von Ihrem Vater und Geschwistern hinsichtlich der Hochhaltung der Ehre über alles.
Zu großen Teilen stimme ich

Zu großen Teilen stimme ich Dir zu, allerdings finde ich, dass Tyrion sich in einem ganz speziellen Punkt von den typischen Lannisters (Lennisters?) unterscheidet: Er hat ein Herz für Außenseiter (wohl, weil er selber einer ist)!

Er hat Jon Snow sehr unterstützt in seiner ersten Zeit an der Mauer und er hat auch versucht, Sansa in Königsmund zu schützen und sie innerlich aufzurichten, zu stützen, nur hat sie sich ihm verschlossen.

Arya und Daenerys

Auf Wikipedia steht, dass unter Fans des Zyklus Arya Stark eine der beliebtesten Charaktere ist und mit die meiste Faszination auslöst. Zum meisten Teil kann ich das nachvollziehen, trotzdem finde ich eine andere Figur fesselnder: Daenerys Targaryen.

 

Sie ist einer der wenigen Charaktere, die sich um Gerechtigkeit bemühen, die versucht, Schwachen und Unterdrückten zu helfen und gleichzeitig nicht grausam ist. Sie ist wohl manchmal sehr hart (Astapor!), aber letzten Endes doch gerecht und um Ausgleich bemüht.

Gleichzeitig hat sie großes geistiges Potenzial, kann die Zusammenhänge verstehen und überblicken etc. Ich meine ja, dass Melisandre mit ihrer Prophezeiung ganz schön auf dem Holzweg ist und eigentlich Daenerys meint, nicht Stannis oder sonst jemanden (nur weiß sie nix von ihr).

Dann kommt da noch ihre Neigung zum Übernatürlichen (sie wird vom Feuer nicht verbrannt) und ihre Drachen hinzu, mit denen sie geistig verbunden ist.

 

Sie hat einen enormen Weg zurückgelegt, in geistiger Hinsicht. Vom Spielball, der an Khal Drogo verhökert wurde über eine Khaleesi sucht und findet sie langsam ihren eigenen Weg zu einer bestimmt großen Herrscherin. Ich würde ihr wünschen, dass sie ihr Ziel am Ende erreicht und es würde bestimmt passen, würde sie Westeros regieren.

Im Hintergrund zeichnet sich ja die Bedrohung durch die Anderen und die Wiedergänger aus dem Norden ab. Irgendwie habe ich das Gefühl, Daenerys und ihre Drachen haben da auch noch eine Rolle zu spielen. Bloß bin ich mir ganz und gar nicht sicher, ob Martin das Ganze tatsächlich in 2 Bänden (die wahrscheinlich wieder 4 deutschen entsprechen werden) zu Ende bringen kann, ohne seine gemächliche Erzählweise aufzugeben.

Ich wünsche ihm viel Sammlung und Konzentration dazu! Das Können und die Inspiration hat er ja!

Bran

Ich werfe mal Bran in die allgemeine Schale. An sich finde ich ihn als Charakter total langweilig, aber auf der anderen Seite muss ja mit ihm ietwas passieren, wenn Martin ihn so lange einführt und sein Leben darstellt. BIn gespannt, was genau da wohl noch passieren wird.

 

Bei Daenerys stimme ich phantolemchen eindeutig zu! Ich bin immer wieder total begeistert, wenn ein weiteres Kapitel von ihr auftaucht und ihre Geschichte fortgesetzt wird. Bin gespannt, wie sie sich jetzt aufraffen wird, nachdem ihr ja quasi niemand mehr beisteht bzw. sie auch nichts mehr hat.

Theon Greyjoy

Ich bin jetzt gerade am Ende des dritten Bandes und fühle mich von Theon extrem genervt. Er wird von Martin extrem naiv und sexgeil gezeichnet, sodass mir die Kapitel mit ihm einfach überhaupt nicht gefallen.

Wie steht ihr dazu?

Wortmeldung

Nach langer langer Abstinenz nun endlich mal wieder ich per Wort hier .... ich hoffe ihr freut euch. ;)

 

Tja, ich bin nun endlich ein bisschen voran geschritten und stehe nun am Beginn des 4. (deutschen) Bandes. Die ersten drei las ich gerade in einem recht schnellen Durchlauf - zwei davon kannte ich ja schon, aber diese "neue Version" von Blanvalet ließ mich zu dieser Option greifen noch mal alles von vorn zu beginnen, um besser klar zu kommen, sollte ich in dieser Reihe fortfahren. Was wohl auch der Fall sein wird. Immerhin besitze ich nun mittlerweile alle bisher erschienenen Ausgaben dieser neuen Auflage .... (womit wir wohl wieder beim Thema Geld angekommen wären - aber es sind auch einige Mängelexemplare darunter, weshalb es kaum als Vollpreis durchgehen kann...)

Nach drei Büchern kann ich mich auch so langsam an eine Art Votum heran machen, wobei ich schon arg davon beselt bin, dass sich alles bald wieder verändern wird. Der Kontinent bringt immer mehr Zwistigkeiten hervor und nicht jede Charakterzeichnung gefällt mir ...

 

Aber ich springe wohl auf einen bereits großen Zug auf - auch meine Lieblinge finden sich vorrangig in den Häusern Stark, Targaryen und Lennister - (dass Targaryen in der eingedeutschten Variante nicht verändert wurde ist vermutlich wirklich mal ein Segen... Immerhin ist aus Lannister noch Lennister geworden...). Namentlich Jon Snow (naja... "Stark" mehr oder minder), Arya, Daenerys und Tyrion. Aber wen wunderts? Nur diesen Charakteren wohnt Witz und wenn nicht Witz, so doch wenigstens ein nachvollziehbarer innerer Drang inne. Alle anderen sind heruntergestuft auf Machtbestreben, Rache, Gräuel und ... irgendwie wirken alle anderen starr. Lassen sich nur noch wenig entwickeln, stehen auf ihrem Manifest Leben und bleiben dort, verharren bis zum letzten Atemzug. Bran ist vielleicht noch ein wandelbarer Charakter, aber sonst sind alle anderen zu festgefahren. Das mag aber auch daran liegen, dass nicht alle Hauptpersonen einen Extrateil bekamen. Zumindest bisher. Ich denke schon dass Robb zum Beispiel ein interessanter Plot wäre. Aber da liest man immer nur über Cathelyn rein... naja, aber wozu noch mehr Charaktere verlangen, wenn auch so genug vorhanden sind?

 

Was Tyrion anbelangt, so würde ich mich noch nicht ganz festlegen wollen. Ich bin ja noch nicht sooo weit fortgeschritten und er entfaltet sich gerade erst in seiner Position als "Hand" ... kann gut sein dass jetzt diese Neigungen eher durchkommen, die ihn zu einem typischen Lennister machen. Doch in den ersten 3 Büchern war er mir ein quirrliger kleiner Unterhalter, was ich von den anderen Lennisters nicht behaupten kann. Jedoch auch hier gilt - von den anderen gibt es ja nix aus der Autoperspektive zu lesen....

 

Ansonsten kann ich zu meinem selbst initiierten Thema wenig sagen - jedes Haus hat so seine Schwachstellen und Macken und manche sind bisher grässlich überzeichnet und abgestumpft. Die Greyjoys ... bzw. Graufreuds ... sind mir einfach nur zuwider. Bis auf Asha, die mir bisher noch etwas Witz reingebracht hat. Theon allerdings geht mir immer auf den Sack ...

 

Tjaja... dann les ich mal fein weiter...

 

 

p.s.: Bran hat für mich viel Potential zu irgendwas zu werden und seine Abschnitte stören mich auch keineswegs. Die haben viel mehr etwas Fundamentartiges - für all das, was dieser Welt bisher stark fehlt, wenn es doch ein Fantasy-Epos sein soll - Magie und all der Kram. Brans Fähigkeiten sind bisher deutlich angedeutet, aber noch nicht eingesetzt worden. Was daraus wird, keine Ahnung, aber es hat was angemessen vorbereitendes...

 

 

 

Du sollst nicht vorwärts finkeln!

Du sollst nicht vorwärts finkeln!

Tyrion als Hand

Ich muss sagen, dass mir Tyrion als Hand sehr gefallen hat und wie er mit diesem Intrigennest von Königskund (King's Landing) umgesprungen ist. Während dieses Teils verstand ich dann auch, wieso Eddard als Hand scheitern musste. Er war einfach zu ehrlich. Was mir an Tyrion als Hand gefallen hat, war, dass er eben nicht hinterlistig und ehrlos gehandelt hat, sondern nach dem Wahlspruch "Ehre, wem Ehre gebührt". Wieviele Personen in King's Landung da übrigbleiben...

 

Einen sehr interessanten Charakter (wenn auch nicht sonderlich sympathisch) finde ich übrigens auch Sandor Clegane, den Bluthund, obwohl ich ihm lieber nicht über den Weg laufen würde. Aber seine Szenen mit Sansa haben mich immer berührt.

Ich gestehe, dass ich Theon auch nicht mag. Er kommt mir total haltlos vor, getrieben von Lust (in jeder Hinsicht) und irgendwie maßlos. Asha dagegen, seine Schwester, ist ein anderer Fall! Viel besonnener und klarer.

 

Irgendwie schade, dass sich Brans Erzählstrang so langsam entwickelt. Einer der interessantesten Charaktere, gleichauf mit Daenerys, Tyrion und Arya.

Sir Jaime Lannister

Neben den von Euch schon genannten Personen finde ich nach Band 8, dass Jaime Lannister eine sehr interessante Entwicklung gemacht hat.

Zuerst war er für mich nur eine recht uninteressante Persönlichkeit, die stark im Schatten seiner Zwillingsschwester Cersei stand. Auch Tyrion stach am Anfang seinen Bruder Jaime durch seine Vielschichtigkeit aus. Inzwischen hat er sich für mich aber so sehr gewandelt, dass man ihn zwar nicht mögen aber verstehen kann.

Dadurch ist er viel interessanter geworden. Er hat ebenfalls Potential zu den Top Charakteren zu werden.

 

Wenn ihr mal endlich fertig werdet, dann kann ich auch inhaltliches schreiben, ohne zu spoilern. Also macht hin 'ne.

blubblubb...

So, jetzt habe ich band 4 gleich zu ende gebracht, dann gehts aber erstmal in F.elix´ Buch rein - das wird aber nicht lange aufhalten, vielleicht 2 -3 Tage, dann gehts wieder an Eis und Feuer ... ich denke mal, dass ich in 1 oder 2 Wochen Band 7 immerhin erreicht haben sollte. Blutreiter könnte aber etwas langsamer sein als ich.

 

Was Spoiler anbelangt, so bin ich mir nicht gnaz sicher, wie ich zu denen stehe. Ich glaube es gibt Themenfelder, bei denen es nichts groß ausmacht, aber wiederum andere Personen, bei denen es mich schon arg interessieren würde wie es weiter geht - ohne dass ich es gespoilert haben will. Dass will man sich schön fein selbst erlesen....wenn du aber bisschen über Jaime aus dem Nähkästchen plauderst könnte ich das für vertragbar halten.

 

Grüße

 

 

Du sollst nicht vorwärts finkeln!

Du sollst nicht vorwärts finkeln!

Bald^^

Beginne wohl ab Samstag mit Band 4 und dann mal schauen, wie schnell ich durch die Bände rausche :-) Dann können wir hier bald völlig spoilerfrei quatschen^^

Na, dann bin ich ja schon

Na, dann bin ich ja schon gespannt, was ihr von Jamies Entwicklung haltet! Da bin ich nämlich DNobs Meinung, obwohl Jamie für mich trotzdem nicht das Format einer Daenerys erreicht. Besonderes Vergnügen haben mir im 3. und 4. Band die Kapitel mit Tyrion gemacht. Später, ja, da änderte sich das wieder (muss nicht für jeden gelten), aber hier war er für mich ganz klar einer der Hauptfavoriten.

Mal wieder bisschen Geplauder...

So, damit der Thread nicht ganz verstaubt, komme ich doch mal dazu, ein paar Worte über die Charaktere zu verlieren, die bisher durch die Gegend wandeln. Nicht all zu explizit, aber dennoch...

 

Fange ich doch mal mit einem Charakter an, der mich bisher immer etwas fasziniert hat, aber der vermutlich nicht mehr lange leben wird... (?).

Wie gesagt, ich bin jetzt in Band 6 auf der Hälfte der Strecke aufgeschlagen und durfte ein paar Aktionen des Sandor Clegane bewundern - und dieser Charakter macht in meinen Augen was her. Deutlich mehr her als Samwell Tarly, der mir zwar nicht unsympathisch ist, aber der mir nun doch oft genug in die Hosen gepisst hat... kann das nicht irgendwann mal ein Ende haben? Nicht dass er sterben soll, aber dass er mal etwas mehr Kontrolle über seine Blase erlangt - eigentlich sollte das ein  stilistisches Mittel des Autors sein, um den Schrecken der Szenerie noch zu unterstreichen. Allerdings hat sich dieses Mittel in meinen Augen bei Sam selbst verbraucht... es verliert an Substanz.

 

Jaime taucht ja nun auch schon seit geraumer Zeit als handelnder Charakter auf und ja, es ist schon ein ganz anderes Gefühl aus seiner Perspektive zu lesen, anstatt nur über ihn zu hören - aus der Sicht von Catelyn. Diese Frau hat bei all ihrem Gram und ihrer Verzweiflung ein bisschen den Verstand verloren, erscheints mir...

 

Was soll ich sagen - eigentlich ist es erstaunlich mit wie vielen Charakteren Martin umgehen kann, ohne dass sich der eine dem anderen gleicht oder nach und nach angleicht - alle haben ihre Linie, alle haben ihre spezifischen Züge und behatlen sie auch bei - egal ob man nun nur über sie liest oder "mit ihnen"... Doch habe ich den Anschein, dass gerade diese Aufteilung der festen Charaktere ihn nun daran behindert, eine Entwicklung statt finden zu lassen. Nicht jeder Charakter braucht ne Entwicklung, stimmt schon, aber bei manchen nervt dieser Stillstand...

 

Was Tyrion anbelangt, so bin auch ich vor allem von seiner Zeit als Hand angetan gewesen - da hat er agieren, Macht nutzen und ausnutzen - und seiner Schwester auf die Finger klopfen können. Sobald Tywin da ist verliert er all diesen Tamtam und ist ein Laufbursche geworden. Erstklassige Darstellung geordneter und übler Verhältnisse - nichtsdestotrotz etwas ernüchternd....

 

Achja, eine Person gilt es noch zu identifizieren - Sansa. Weiß nicht so recht. Sie ist auch so ein Charakter der sich stur weigert sich weiter zu entwickeln, obwohl man merkt, dass alle Szenen ringsherum darauf angelegt sind, dass diese Entwicklung los getreten werden kann. Und doch bleibt sie das kleine Vögelchen dass seine Lieder singt..... naja, lange wird sie wohl nicht mehr in Königsmund bleiben, oder? Es wäre für die Geschichte nicht von Voteil, wenn sie dort bleiben würde - dann kann eigentlich gar keine Entwicklung mehr von ihr erwartet werden .... höchstens dass sie zu einer zweiten Lollys wird...

 

Na denn, so viel von mir. Grüße

 

 

Du sollst nicht vorwärts finkeln!

Du sollst nicht vorwärts finkeln!

Lange hat es gedauert

Bin jetzt mittlerweile bei Band 8 angekommen und zu bestimmten Teilen immer noch zufrieden. Ich will aber vorab vllt mal auf den Post von Quixottel etwas eingehen.

Die Geschichten um Sam fand ich eigentlich ziemlich interessant, besonders da er in dem ganzen Gefühle auch mal die kleine Memme darstellt. Alle anderen tun zumindest immer so sehr, als wenn sie nichts erschüttern könnte und Sam erschüttert halt alles. Das er sich nun andauernd in die Hose macht... ja ist deutlich zu viel. Was mich dabei auch wundert. Egal wie fett man ist, wenn die da tagelang bzw ja wochenlang durch die Gegend irren, dann müsste der ohne Nahrung mal abnehmen? So fettleibig kann man auch von Natur aus nicht ewig bleiben.

 

Die Geschichte um Sansa fand ich auch langsam etwas sehr öde, besonders da man ja die Geschehnisse durch Cersei und Tyrion ausreichend erzählt bekommt und Sansa völlig untergeht. In Band 7 und 8 jetzt bekommt sie ja eine völlig neue Rolle und ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll. Sie bekommt eigentlich ja jetzt eine völlig neue Rolle, die sich jetzt aber komplett vom Rest abhebt und bisher auch noch keine weitere Bedeutung für die restliche Geschichte offenbart.

 

Jetzt auch zu ein wenig neuem, da Band 7 und 8 ja doch eine stilistische Neuerung darstellen. Martin weicht von seinen üblichen Überschriften ab und verwirrt mich durch diese neuen dann doch. Warum gibt er den Figuren so komische Titel, aber lässt sie dann doch häufiger auftreten? Hätten dann doch auch gleich die normalen Namen bleiben können. Bei Theon ist er auch so verfahren und der ist jetzt nach wenigen Kapiteln tot.

 

Ich glaube unten hat es schon einer angesprochen: Jaime. Tolle Wandlung und ich bin sehr gespannt, wie er sich noch weiterentwickelt. Er tritt aus dem Schatten, bekommt einen eigenen Willen und scheint vllt sogar ein neuer Tyrion zu werden. Zumindest versucht er ja immer mehr so zu denken. Ich finde es sehr interessant, wie blauäugig er sein Leben lebte und jetzt endlich versucht eigenständig zu bleiben, nachdem ja Cersei mittlerweile ihre Beine für alle breit macht und sich in völlig hinrissige Aktionen stürzt. Nebenbei mir gehen die Kapitel mit ihr auch ziemlich auf die Nerven, da sie einfach wie ein kleines Kindergartenkind ihre Macht haben will und dann bockig ist, weil sie keiner ernst nimmt. Dann noch die hervorhebende Haltung gegenüber Joffrey. Stört mich im Moment ziemlich. Vllt stirbt sie ja auch noch, dann brauch Martin bald wieder neue Charaktere.

 

Einen womöglich interessanten hat er jetzt ja aufgebaut und ich hoffe, dass dessen Bedeutung auch deutlich ansteigt. Victarion Greyjoy! Völlig neue Ebene auch diese Länder mit einfließen zu lassen und die sich anbahnende Beziehung zu Daenerys könnte richtig interessant werden, da er die Eisenflotte hat und Daenery die Soldaten. Wenn die Beiden (und bisher finde ich beide wirklich klasse) auf Westeros losgehen, dann haben unsere anderen Hauptfiguren aber echt ein paar Probleme.

 

So noch eine letzte Gesamtkritik zu den beiden letzten deutschen Büchern. Ich finde, dass Quixottel da schon etwas wichtiges angesprochen hat. Martin hat zu viele Charaktere und viel zu erzählen. Die kompletten Bücher hat er ja teilen müssen, weil er allen einen sinnvollen Abschluss bieten will. So stört er jetzt aber sein eigenes Gleichgewicht aus richtig interessanter und eher begleitender Story. Dadurch, dass Jon, Daenerys, Tyrion, beinahe vollkommen rausfallen, sind es meiner Meinung nach quasi die eher unwichtigen Charaktere, die hier beschrieben werden. Selbst Victarion und Jaime können das nicht rausreißen, da Cersei extrem anödet, Sam nicht vorwärtskommt, Sansa noch weniger und die anderen alle tot sind.

Wie steht ihr dazu?

Werden die unwichtigeren Charaktere jetzt Hauptfiguren?

Werden die unwichtigeren Charaktere jetzt Hauptfiguren? - Das ist in meinen Augen eine sehr interessante Frage. Wie vielen von euch ja bereits geschrieben haben, ist es auch für mich wirklich schade, wenn bedeutende Figuren der ersten Bücher in den folgenden Bänden etwas untergehen - so bin ich zum Beispiel echt gespannt, wie die Geschichte von Tyrion weitergeschrieben wird, da ich momentan vor Band acht stehe. Zudem ist da auch Catelyn Stark, die vor allem in den ersten beiden Büchern stark thematisiert wird - wird sie ihre verbliebenen Kinder wiedersehen?
Am meisten interessiert mich persönlich die Handlung um John Schnee herum - ganz im Gegensatz zu Melisandre, die in "meinen aktuellen" Büchern immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Ich bin gespannt, wie viele Personen noch sterben werden - bei mir sind es meistens meine Lieblingscharaktere. Hoffentlich überleben Tyrion, Bran, John und Davos ;)

George Martin ist halt ein

George Martin ist halt ein Geschichtenerzähler und in normalen Geschichten gibt es viele Figuren und nicht nur eine. Gerade diese Konstruktion ist bei Martin so geil. Ich denke, dass er wirklich ganz bewusst verhindert, dass einzelne Figuren zu stark sind. Vielmehr gibt es andere Personen, die in deren Schatten wachsen und dann größer werden.

Bei den genannten Figuren von dir, wird Martin die vermutlich iwann auch sterben lassen :D

Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.