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Hi, es gibt zwar schon einige Therds zu dem Thema Verlag - anschreiben. Aber ich dachte mir, ich beginne mal einen neuen. Und zwar mit folgender Frage, vielleicht kennt jemand die Antwort darauf oder hat eine Interessante Idee bzw. vollkommen andere Gedankengänge als ich:
Wenn man einen Verlag anschreibt und diesen dazu bringen will, das eigene Manuskript in Buchform zu veröffentlichen, gehören da drei Dinge rein: Anschreiben und Exposè das ist klar (obwohl ganz so einfach ist das ja auch wieder nicht) und die Leseprobe. Bei letzterer stelle ich mir zunehmend die Frage, was soll ich nehmen?
Den Anfang der Geschichte, was ja eigentlich logisch wäre, da der Lektor genau wie ein Hobby Leser den Anschluss nur schwer findet, wenn er auf Seite hundertdreizehn anfängt. Oder aber lieber den spannensten Teil (Finale). Ich denke mir, das ich mich (und sicher ist das bei den meisten Leuten so, da die Geschichte mit zunehemder Laufzeit Spannender wird) unter Wert verkaufe, wenn ich nur den Anfang als LP verschicke.
Was meint ihr dazu?
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Zum Thema Einsendung an den Verlag ...
... findet Ihr ab kommenden Montag was in meinem Romanentstehungsblog: www.piper-fantasy.de/blogs/thomas-elbel
Ansonsten stimme ich Cepheid zu. Mit der Einsendung willst Du den Verlag davon überzeugen, dass Dein Buch gleich vom Start weg packend ist und die Spannung nicht erst irgendwo hinten auf Seite 233 c beginnt. Gruß, Thomas
Rat?!?
Ich bin wahrscheinlich nicht der richtige, um dir einen Rat zugeben, aber:
1. Wenn du deinen Anfang nicht gut genug für eine Leseprobe findest, dann überarbeite ihn! Es gibt auch sehr interessante Anfänge, die einen mitreißen, wenn auch sehr selten...
2. Als Leseprobe würde ich nicht das Finale nehmen, da lässt sich ohne Vorwissen nur wenig nachvollziehen (im besten Fall) oder auch gar nichts und es wirkt wll. teilweise sogar unglaubwürdig (im schlimmsten Fall).
Außerdem fehlt trotz der Tatsache, dass es das der Höhepunkt ist, die vorher aufgebaute Spannung und das Interesse, wie es zuende geht.
3. Als Leseprobe würde ich dir ein Kapitel oder eine Teil eines solchen empfehlen, dass deine Geschichte gut wiedergibt. Das deine Charaktere so zeigt, wie du sie dir vorstellst, dass deine Intention in gewissen Maßen rüberbringt und deinen (natürlich guten) Schreibstil erkennen lässt. Dann wird es auch interessant sein und vll. auch schon etwas spannend.
Ein Kapitel, dass auf dich ansprechend wirkt, muss dasselbe aber nicht beim Verlagsmensch tun...Daher überlege es dir gut, anhand der obigen Kriterien und noch weiteren, die du dir zurechlegst.
____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz