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Macht mit bei unserem Nikolaus-Gewinnspiel:
Beschreibt uns hier Euer eindrucksvollstes, witzigstes oder ungewöhnlichstes Nikolauserlebnis. Gemeinsam mit Autor Thomas Finn verlosen wir 5 Nikolaus-Säckchen gefüllt mit dem Buch "Weißer Schrecken" und Schoki.
Mein Päckchen ist heute auch angekommen..(:
Vielen Dank nochmal, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.
LG
freches_mädchen
Großartig, ich bin begeistert und bewegt über eure Erlebnisse zu Nikolaus. Einige Schilderungen haben mich betroffen den Kopf schütteln lassen, manch andere Episode wirklich zum Lachen gereizt.
Aus diesem Grund hat nun die Los-Perchta gesprochen! Die fünf Nikolaus-Survival-Packages (will heißen: die fünf mit Schoki gefüllten Nikolaus-Säckchen samt "Weißer Schrecken") gehen an:
Jacky Roger, Rose, Freches_Mädchen, AnjaMacko und Scarly
Ich gratuliere herzlich! Die Piper-Fantasy-Redaktion wird sich noch bei euch melden.
In diesem Sinne eine gruselig-schöne Weihnachtszeit! :)
Tom Finn
Als Kinder gingen wir zum Nikolaustag immer "Krampuse jagen" (eigentlich wars umgekehrt, wir liefen vor ihnen davon). Einmal sind wir halt mit Freunden raus, und es war halt ziemlich knapp, dass wir den Krampussen entwischten. Ich schnell rein in mein Haus, auf den Balkon und sehe, die Krampuse stehen unten rum. Nachdem uns ein paar Meter Höhe getrennt haben und ich der Meinung war, keiner von denen könne raufklettern, war ich natürlich mutig und ließ von oben ein paar blöde Meldungen fallen. Da seh ich, dass einer der Krampuse versucht, bei der Dachrinne raufzuklettern, ich schiebe weiter blöde Meldungen wie Netter Versuch, das schaffst du nicht usw. Auf einmal steht der Krampus am Balkon, ich rein ins Haus und rauf auf den Dachboden, wo ich dann die nächste Stunde in Todesangst verbrachte, weil meine Eltern Nikolaus und Krampuse genau danach ins Haus ließen (ist bei uns im Ort so eine Tradition, der Nikolaus bringt Geschenke und die Krampuse wirbeln ein wenig mit den Glocken herum). Zu diesem Erlebnis hätte damals der Titel "Weißer Schrecken" auch ganz gut gepasst, wie ich meine! Nächstes Jahr war ich dann etwas vorsichtiger:
Ich möchte von einem sehr ärgerlichen Nikolauserlebnis berichten.
Als der Kindergarten von meinem Enkel renoviert wurde, wurde seine Gruppe kurzerhand in den kleinen Gemeindesaal der Kirche verlegt. An Nikolaus gab es dort im großen Saal eine Nikolausfeier für die älteren Gemeindemitglieder. Dazu geladen war natürlich auch ein Nikolaus, der Geschenke verteilt hat. Mittags holte ich dann meinen Enkel ab und zog ihm gerade die Jacke an, als besagter Nikolaus in den Vorraum trat. Der kleine hat natürlich große Augen gemacht und war total fasziniert, das der Nikolaus mit einem Sack voller Süßigkeiten da war. Dieser jedoch hatte nicht besseres zu tun als meinen Enkel ärgerlich anzuschauen, noch nicht einmal zurück zu winken und ist schnell in Nebenraum verschwunden um die Tür hinter sich zuzuknallen. Wie nicht anders zu erwarten war der Kleine total geschockt und wollte seitdem zu keinem Nikolaus mehr gehen, weil er Angst hatte vor diesem unfreundlichen Mann in rot.
Sehr traurig das dieser Mann noch nicht einmal ein freundliches Wort für Kinder übrig hatte und einem Dreijährigen Nikolaus sozusagen mies macht!
Das war am 06.12.2004. Morgens um 4 Uhr, mein Mann machte sich zur Arbeit fertig und viel plötzlich um. Ich rief sofort den Notarzt und musste dann unseren Hund einsperren, weil er mich nicht an meinen Mann heranließ. Mein Mann hatte einen Herzstillstand mit Sauerstoffmangel und ich musste ihn zweimal wiederbeleben. Der Notarzt kam erst 25 Minuten später. 6 Monate später fing er wieder an, Vollzeit zu arbeiten und bis heute hat er sich einigermaßen wieder gefangen.
Das war für mich der beeindruckendste und schlimmste Nikolaus-Tag und den werde ich bestimmt nicht mehr vergessen. Jetzt feiern mein Mann und ich seinen Geburtstag doppelt im Jahr.
elschummi
Es war die Nacht zum 6. Dezember, als ich wach wurde und Durst hatte. Also beschloss ich, aufzustehen und mir schnell aus der Küche ein Glas Wasser zu holen. Wie ich da durchs Wohnzimmer schleiche, im Dunkeln, um niemanden sonst zu wecken, schreit mich plötzlich von rechts jemand an: Merry Christmas!" Und die Melodie von Jingle Bells ertönte richtig schön laut.
Nachdem ich mich von meinem Schrecken erholt hatte, Licht eingeschaltet hatte (da nun sowieso alle anderen wach waren), wurde mir klar, wer mich da von der seite angequatscht hatte: es war die sprechende tanne, eines meiner lieblings-Deko-Stücke, da sie so herrlich amerikanisch ist mit blinkenden Augen, einem großen Mund und mehrere weihnachtliche Sprüche und Lieder drauf hat. Da sie auf einen Bewegungssensor reagiert, stelle ich sie abends eigentlich immer aus, eben damit sie nachts niemanden erschreckt, der zufällig an ihr vorbeigeht. Nur an dem Abend muss ich das wohl vergessen haben.
In Bremen gibt es jedes Jahr für die Kinder einen ganz besonderen Nikolaus-Tag und kennengelernt hatte ich diese Aktion erst, als ich dort ganz frisch zugezogen war. Nahezu alle Geschäfte ordern einen oder mehrere Nikoläuse, die der Gedichte, den Gesang und und den Klängen der Blockflöte lauschen. Einen ganzen Tag lang. Als Belohnung erhalten die Kinder lauter Süßigkeiten. Ich arbeitete bei Photo Dose und meine Ohren hätte ich zum Ende des Tages am Liebsten dicht tacken wollen. Es war die Hölle, denn scheinbar kannten die Bremer Kinder oftmals nur ein Gedicht, das da lautet:
Ich bin ein armer Kater,
ich habe keinen Vater,
ich habe keine Mutter,
bitte gib mir Futter.
<--------ein traumatisches Erlebnis!
Aber manche Kinder *Hut ab*, hatten einen so manches Mal ganz schön überraschen können.
Nun zu dem Gedicht, was ich immer als Kind in der Schule und an Weihnachten vorgetragen habe:
Hollerboller Rumpelsack
Niklaus trägt ihn Huckepack
Weihnachtsnüsse gelb und braun
Runzlig punzlig anzuschaun
Knack die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse eß ich gern
Komm immer wieder in dies Haus
Du guter alter Nikolaus
Ein zweites Gedicht, welches zu meinen Favoriten gehört ist von Theodor Storm:
heute ist zwar einer meiner schlimmsten Nikolaustage seit ich denken kann ... Auto ist kaputt gegangen :( und dank arbeitslosigkeit keinen cent übrig für die reparatur)
aber egal ... ich hab auch einmal etwas besonders schönes an Nikolaus erlebt :)
ich war noch ein junges Mädchen und hab Sonntags die Zeitung ausgetragen. Unter anderem auch bei einigen aus der Clique ... einer der Jungs lebte bei seinen Großeltern (weiß nicht mehr ob die Eltern ihn weggebene hatten, oder aber verstorben waren) jedenfalls hatte er zwar ein Dach über dem Kopf, aber Liebe gab es da eher nicht. Er war ein ziemlicher harter Kerl (zumindest tat er immer so) und hatte mir mal erzählt, dass er noch niemals an Weihnachten oder auch Geburtstag ein Geschenk von seinen Großeltern bekommen hatte. Hatte das dann mal bei meiner Mutter erwähnt und sie fand das ziemlich traurig, also hat sie mir an Nikolaus ein kleines Päckchen für ihn mitgegeben (waren zwei Päckchen Zigaretten drin) als ich dann auf meiner Tour bei seinen Großeltern geklingelt hatte, bat ich seine oma ihn mir doch bitte mal an die tür zu holen. Sie tat dies auch und ich hab ihm das Packerl vor ihren Augen gegeben. Der ach so harte Kerl hatte Tränen in den Augen ... sein erstes Geschenk, auch wenn es nur ZIgaretten waren, er hat sich gefreut als wenn ich ihm die Welt zu Füssen gelegt hätte :) das war ein sehr schönes Erlebnis
Mein eindrucksvollstes Nikolauserlebnis liegt lang zurück. Es war 1989 und ich weiß es noch gut, obwohl ich erst 5 Jahre alt war und das meiste aus jener Zeit nicht mehr so genau weiß. Es war der erste Nikolausabend nach dem Mauerfall, ein besonderes Jahr und wir (aus dem Osten) hatten zum ersten mal in meinem Leben die ganze Familie, aus Ost und West, in unserem Haus. Es war so voll, so neu, so anders... Später waren diese Art von Festen normal aber damals war es doch etwas anderes und mit dem ganz besonderen Gefühl dieses Jahres verbunden, dass selbst wir Kinder spüren konnten, auch wenn uns das Ausmaß nicht bewusst war.
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Danke schön :)
Heute hat der Postbote geklingelt und mir ein Päckchen in die Hand gedrückt- drin waren ein wunderschöner Nikolaussack (liegt schon dekorativ neben dem Baum) , Schoki und das Buch! Was eine super Überraschung, freu mich rießig und werd sofort mit lesen beginnen.
Nochmals vielen Dank & Frohes Fest^^
Samichlaus
Ich weiss noch ganz genau wie ich als Kind immer tierische Angst vor dem Nikolaus hatte. Jedes Jahr aufs neue tat ich immer wieder total mutig, nur um dann mit grossen kulleraugen den Nikolaus anzusehen. Ein mal jedoch da war ich ca. 5 Jahre alt war es wieder soweit und der Nikolaus stand vor der Tür, er kam mit grossem gepolter, mitsamt dem Sack, der Rute und dem Buch. Ich wiederum kroch in unter den Tisch und versteckte mich in der hintersten Ecke, meine kleine Schwester sah das und quetschte sich natürlich auch noch zu mir. Was zimlich eng wurde! Meine Eltern und Grosseltern brauchten dann eine geschlagene Viertelstunde um uns wieder da raus zu holen. Der Nikolaus wartete jedoch geduldig, leider. Als wir dann rauskamen und unser Verschen das wir im Kindergarten gelernt hatten hastig aufsagten, bekammen wir noch ein kleines Geschenk und es war überstanden, dachte ich!!! Denkste! Der Nikolaus ging dann und wir erfreuten uns an unseren Geschenken, nach einer Weile fragte ich mich wo sich mein Vater wohl versteckt hatte. Da ich ein seeeehr neugieriges Kind war, machte ich mich sofort auf die suche. Wir waren zu diesem Nikolaus anlass bei unseren Grosseltern und mein Grossvater hat sich im Keller eine kleine Bar eingerichtet. Ich hörte Stimmen aus dem Keller und hüpft frisch-fröhlich hinunter. Stiess die Türe zu der Bar auf und erschrack fürchterlich. Wer sass da mit meinem Vater an der Bar (mein Grossvater natürlich auch!) und genehmigte sich ein Bier? Der Nikolaus! Der Bart hing ihm sonst wo im Gesicht, der Mantel lag auf dem Boden und ich war nur entsetzt. Meinem Vater und seinem besten Freund, der sich als Nikolaus verkleidet hatte war diese Szene sehr peinlich. Seit diesem Erlebnis habe ich den Glauben an den Nikolaus verloren. So wurde mir der Nikolaus-Glaube genommen. Meine Mutter hält meinem Vater dies heut noch manchmal vor, obwohl ich schon längst erwachsen bin. :D
Enthüllung des Nikolaus
Es liegt schon ein paar Jahre her, aber es kommt mir so vor, als wäre es erst heute morgen passiert.
Ich bin damals in einen neuen Kindergarten gekommen, eine Einrichtung, die ich nie besonders mochte.
Ich versuchte mich immer davor zu drücken und sämtliche gemeinsame Aktivitäten "ausfallen zu lassen" und meine Ruhe zu haben.
Meine Eltern wollten mich allerdings nicht rausnehmen und so musste ich wohl oder übel hingehen.
So auch an jenem Tag, dem 06. Dezember. Ich bin schon früh am Morgen aufgestanden, um meine Stiefelchen zu leeren und zu betrachten, was ich so schönes bekommen hatte.
Ich war wohl relativ zufrieden und bin dann sogar freiwillig (!) in den Kindergarten gegangen.
Allerdings habe ich nie an den Weihnachtsmann oder den Nikolaus geglaubt, da ich einmal meine Mutter erwischt hatte, wie sie die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legte.
Seitdem hegte ich gegen alle Nikoläuse, sowie Weihnachtsmänner einen Groll.
An diesem Morgen waren alle anderen Kinder total aufgeregt und ich verstand erst nicht warum.
Jedoch kam kurze Zeit später ein Mann, der wie ein Nikolaus gekleidet war mit einem großen, gefüllten Sack herein.
Alle Kinder versammelten sich um ihn, um sich Süßigkeiten abzuholen, doch ich stellte mich in die äußerste Ecke des Raumes, da ich nichts von dem falschen Nikolaus haben wollte.
Eine Erzieherin verstand diese Geste jedoch falsch und schleppte mich unter lautem Protest direkt vor den Nikolaus.
Dieser lächelte mir zu und sagte irgendeinen Spruch auf. Daraufhin fing ich aber an zu weinen und zu schreien, dass es doch gar keinen Nikolaus gab und riss ihm dabei den Bart ab.
Dies jedoch erschreckte alle anderen Kinder und sie fingen auch alle an zu weinen und zu schreien, so dass es ein richtiges "Konzert" gab.
Was danach genau geschah weiß ich nicht mehr so genau. Das sind so ein paar Sachen, an die ich mich nicht so gerne erinnere.;)
Allerdings mussten mich meine Eltern sofort abholen und ich bin daraufhin in einen anderen Kindergarten gekommen.
Kindheitserinnerung...
Was ich niemals vergessen werde, war folgendes:
Ansonsten hat meine Tante (!) immer für uns den Nikolaus gegeben, so richtig mit Mantel, Kopfputz, Stab.... Aber halt mit einem alten Bademantel..
In dem Jahr, als ich 7 war, klingelte es und es stand ein bärtiger, total zerlumpter Mann vor unserer Tür, der eigentlich so gar nichts von einem Nikolaus hatte. Aber er hatte eine total heimelige Stimme und bat lediglich um etwas zu essen. Ich bin hingegangen, zu meinen Schuhen, die vor meiner Zimmertür noch standen, gefüllt mit allem möglichen und habe ihm die Mandarinen und einen Schokoweihnachtsmann gegeben.
Heiligabend lag eine Karte im Briefkasten, für die Tochter des Hauses -meine Wenigkeit- dass der Nikolaus sich für die Gaben bedankt hat und mir alles Gute wünscht.
Für mich hat Nikolaus deswegen einen gänzlich anderen Charakter, wie für so manch anderen. Ich schenke lieber andren eine Kleinigkeit, als selbst etwas zu bekommen!
40 ist das neue 20
Wow...
... ich bin begeistert über eure Beiträge! Von anrührend bis gruselig ist wirklich alles drunter. Ich bin gespannt, welche ggf. noch hinzu kommen :)
Nikolausige Grüße
Tom Finn
Tintenfüße am Nikolaustag
Schon einige Jahre ist es her, dass ein lang herbei gesehnter Tag enttäuschend anders verlief, als man es erwartete. Es war kurz vor meinem sechsten Geburtstag, in diesem Jahr war ich eingeschult worden. Am Vorabend des 6. Dezembers befiel mich eine fiebrige Begeisterung, die von Hoffnungen auf Süßigkeiten, kleine Geschenke und Überraschungen gespeist wurde. Brav wie jedes Jahr stellte ich traditionsgemäß den leeren Stiefel vor die Türe. Den ganzen Abend hatte ich mit dem Bohnern und Scheuern des alten Gummistiefels zugebracht, nun glänzte er wie neu und meiner Meinung nach konnte sich der Nikolaus wirklich nicht über mangelnden Putzeifer beschweren. Am nächsten Morgen also hastete ich noch vor dem Frühstück voller Vorfreude zu meinem Stiefel. Doch wie groß war die Enttäuschung, dass er nicht gefüllt, sondern leer war! Traurig ließ ich von dem Stiefel ab. Nachdem ich gegessen hatte, wollte ich meine Stiefel für die Schule anziehen. Draußen regnete es in Strömen. So schlüpfte ich (immer noch verbittert) in den blank geputzten, aber leeren Nikolausstiefel hinein und - KRACKS! Erschrocken fuhr ich aus dem Stiefel heraus und betrachtete entsetzt meine Socke: sie war blau gefärbt und troff von Tinte. Als ich tief in den Stiefel hineinfasste, bekam ich die kümmerlichen Überreste eines nagelneuen Füllfederhalters in die Finger. Das lag mein schönes Nikolausgeschenk nun in Scherben - und seitdem habe ich stets darauf geachtet, den Stiefel auf den Kopf zu stülpen, damit auch wirklich die ganzen Kleinigkeiten herausfallen.
Nikolaus
Das lustiges Niklolauserlebnis mit meinen KIndern liegt jetzt auch schon viele Jahre zurück Meine Schwiegermutter hat immer für ihre 4 Enkelkinder 1 Mädel und 3 Jungs den Nikolaus bestellt .
Zuvor hatte jedes der Kinder noch groß getönt .... vor dem Nikolaus habe ich keine Angst !! Nein , ich doch nicht !
Aber man glaubt es kaum ,so bald er nach dem Klopfen in die Wohnstube meiner Schwiegereltern kam ,waren sie alle vier ganz still und keiner wußte mehr plötzlich seinen Namen ...
Wie man plötzlich so alle über Bord werfen kann , was man sich gerade noch vorgenommen , da mußten wir als Erwachsene schon sehr schmunzel...
In diesem Sinne eine schöne Weihnachtszeit für alle
LG..starone...
Verpasst
Mein unvergessenes Nikolauserlebnis ereignete sich zu einer Zeit, als es noch keine Handys, dafür aber Grenzen gab, denn sonst wäre die Überraschung sicher anders ausgefallen. :-)
Ich hatte die glorreiche Idee, meinen Vater mit einem Nikolaus zu überraschen. Dazu sei gesagt, dass ich in NRW wohne und mein Vater in Berlin. Ich war jung, das Geld war knapp, nur Zeit hatte ich recht viel. Also machte ich mich zusammen mit meinem Freund und dem Schokonikolaus auf den Weg (per Anhalter, war damals noch üblich) nach Berlin. Die Fahrt verlief relativ problemlos, sogar recht zügig, nur mein Vater war leider nicht zu Hause. Nach einiger Wartezeit haben wir den Nikolaus an die Tür gehängt und wir haben uns wieder auf den Nachhauseweg gemacht.
An der Grenze, die es damals noch gab, wartete der erste Ärger. Da die Grenzer unsere Geschichte vom Nikolaus nicht glauben wollten - sowas beklopptes macht kein Mensch. Das müssen Spione sein - hatte sich unsere Mitfahrgelegenheit erstmal erledigt. Der Typ wollte keinen Ärger und auch nicht warten. Stunden und Verhöre später durften wir dann schließlich doch weiter fahren und haben glücklicherweise auch eine neue Mitfahrgelegenheit gefunden, die sogar in unsere Stadt fuhr. Zuhause angekommen - todmüde - stand ein Schokonikolaus vor unserer Türe. Mein Vater hatte die gleiche Idee, nur dass er den Zug genommen hatte und leider auch direkt zurückfahren musste, da er am nächsten Tag einen wichtigen Termin hatte. Auch, oder gerade weil wir uns nicht getroffen haben, werden wir diese Geschichte auch niemals wieder vergessen. Zumal für uns in Berlin noch ein Döner drin war, den gab es hier nämlich auch noch nicht. Lecker!!! ;-)
Für mich war Nikolaus immer
Für mich war Nikolaus immer mit "zuhause und Familie" verknüpft. Wir haben abends unsere Socken hingehangen und natürlich auch etwas Knäckebrot für die Rentiere nach draußen gelegt. Einmal hat unser Vater mit einer Schaufel und einem Blumentopf "Rentierspuren" im Schnee nachgemacht, das war natürlich ein Riesenspaß für uns, als wir sie am nächsten Morgen "gefunden " haben.
-------------------------------------------------------------------------------------------- Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden! -
traumatisiert
wie andächtig habe ich damals dem nikolaus gelauscht- aus seinem großen schweren buch wurden die vergangenen (misse-) taten des jahres gelistet, die rute stand bedrohlich neben dem stuhl- und doch hat er immer wieder geschenke aus dem sack gezaubert und nette worte für mich übrig gehabt. als ich dann aber bemerkte, dass der nikolaus den gleichen ehering wie mein onkel michael trägt und das stolz meiner familie erzählt habe wusste ich ja nicht, dass ich mir damit nur unheil ins haus hole. meine folgenschwere entdeckung führte dazu, dass dem ach so großen und gescheiten kind schonungslos die "wahrheit" über den nikolaus erzählt wurde- nur um mit einem satz dranzuhängen, dass es den osterhasen im übrigen auch nicht gebe. aber ich solle mich doch freuen, geschenke gibts trotzdem. ich bin noch heute traumatisiert und die -recht einfallslos- in stiefeln, säcken oder in späteren jahren einfach auf dem großen esszimmertisch abgelegten geschenke können nicht wirklich über den verlust des nikolaus hinwegtäuschen.
aber ich habe die hoffnung noch nicht ganz aufgegeben- vielleicht gibt es ihn ja doch noch irgendwo...den wahren nikolaus!
Nicht direkt Nikolaus
Vorallem im bergigen Teil Österreichs, sowie auch in Bayern kommt beim Nikolaus auch immer der Krampus (Percht, Knecht Ruprecht) mit, ein Dämon der die schlimmen Kinder bestraft. In der Nikolauszeit sind die Krampusläufe sehr beliebt. Dabei verkleiden sich ein paar Leute als Krampusse und laufen durch die Stadt. Es gibt eigene Regeln wie sich ein professioneller Krampus zu verhalten hat, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls war ich zwei Jahre alt und mit meinen Eltern auf einem Krampuslauf. Ich saß auf den Schultern meiner Mutter und hatte ordentlich Angst (riesige befellte Wesen mit langen Reißzähnen und Hörnern die Jugendliche auspeitschen :-D ). Ein Krampus kam direkt zu uns gelaufen und hat meine Mutter durchgeschüttelt. Ich hatte wie gesagt riesige Angst, aber ich wollte meine Mutter beschützen, also hab ich mit kindlicher Stimme geschrien: Böser Krampus, lass meine Mama in Ruh!
Und hab ihm mit der Faust auf die Maske geschlagen. Dann war ich sehr stolz weil der Krampus sofort weitergelaufen ist. Noch heute werd ich von meiner Mutter gelobt weil ich sie so formidabel geschützt habe :D
Nikolaus vor meiner Tür
Vor ein paar Jahren, ich wohnte schon eine ganze weile nicht mehr zu Hause, klingelte es früh morgens an meiner Wohnungstür - es war mitten in der Woche und so ca. halb 7 Uhr morgens. Ich bekam einen Riesenschreck, und dachte es würde irgendwo brennen... aber nix da! ich trat vor die Tür und da stand ein kleiner Stiefel - es war NICHT meiner - voll mit Süßigkeiten und nem Tannenzweig. Aber weit und breit kein Mensch zu sehen. Man sollte evtl. noch erwähnen, dass ich nicht allein in diesem Haus wohne - es ist ein 11-Geschosser in Berlin - also mit mir wohnen noch ne Menge anderer Menschen dort. Ich dachte also, ich kannte ja auch den Stiefel nicht, einer meiner Nachbarn hätt mir einen Freude gemacht. Ich bin aber, um Sicher zu gehen, nochmal auf den Balkon gerannt - dabei fast noch über die Brüstung gefallen, weil der Balkon total vereist war, und guckte runter - nichts, niemand, keine Menschenseele. Auf den Hof kann ich leider nicht rausgucken, da meine Zimmer alle zu einer Seite abgehen. Also hab ich mir erstmal nichts dabei gedacht und gewartet, ob das noch irgendwas kommt - was dann auch ca. 30 min. später kam. Meine Mutter rief an. Sie fragte mich, ob denn irgendwas ungewöhnliches passiert wäre, an diesem Morgen. Ich erzählte ihr die Story und hab gar nicht drüber nachgedacht, warum sie gerade danach fragte... bis mir ein Lichtlein aufging.
Sie hatte sich in der Früh auf den Weg gemacht und mit meinem Haustürschlüssel die Hauseingangstür aufgeschlossen, war zu mir hochgefahren und hatte ihr Geschenk vor meiner Tür platziert. Dann Sturmgeklingelt und war schnell eine Treppe höher gerannt. Dann ist sie, als ich wieder drin war, ganz gemütlich durch den Hintereingang nach Hause geschlendert.
DAS war ne Überraschung und ich hatte mich damals sehr darüber gefreut! Auf sowas kann auch nur MEINE MUTTER kommen
Als ich ein kleines Kind war
Als ich ein kleines Kind war (ich denke, ich war so um die sechs Jahre) habe ich natürlich noch an den Nikolaus geglaubt, aber viele aus meiner Klasse nicht mehr und um ihnen zu beweisen, dass es diesen doch gibt, wollte ich etwas schreiben. Da ich gerade schreiben konnte, habe ich dem Nikolaus einen Brief geschrieben. Diesen habe ich dann zusammen mit meinen Stiefeln vor das Stubenfenster, wo jedes Jahr unsere Schuhe standen, hingestellt. Wie jedes Jahr wurde dann am 5.12. Die Stubentür von meinen Eltern abgeschlossen und erst am nächsten Morgen durften wir wieder rein. Dort standen dann meine Schuhe, gefüllt mit schönen Sachen und einem Brief vom Nikolaus. Der sich über meinen Brief und mein Bild gefreut hat.
Klar weiß ich heute, dass meine Eltern mir damals die Antwort geschrieben habe, aber als sechs jährige habe ich mich riesig darüber gefreut eine Nachricht vom "Nikolaus" zu bekommen. Das ist für mich eine schöne Kindheitserinnerung. Und dank meiner Eltern habe ich auch noch ein Jahr länger an den Nikolaus geglaubt:)
Der heimiche Nikolaus
Das nachfolgende Nikolaus-Ereignis ist mir zwar nicht selbst passiert, aber ich war der Auslöser. Als ich bei meinen Eltern auszog, beschloss ich, am Abend vor Nikolaus ein kleines Geschenk vor die Wohnungstür meiner Eltern zu platzieren. Einen Schlüssel, um ins Mehrfamilienhaus zu kommen, hatte ich noch und so schlich ich mich leise die Treppe hinauf. Unbemerkt konnte ich das Haus auch wieder verlassen. Nun wartete ich gespannt auf den nächsten Tag. Allerdings haben meine Eltern nicht mit einem Geschenk von mir gerechnet und dachten somit, dass es von den Nachbarn kam. Sie wunderten sich zwar, warum ihre Lieblingssüßigkeiten in dem Säckchen waren, dachten aber an einen Zufall. Meine Mutter kaufte somit rasch noch etwas Süßes für die Nachbarn, um sich damit zu bedanken. Erst als ich die Katze aus dem Sack ließ, wussten sie, dass ich der heimliche Nikolaus war :D.
Ganz frisch
Mein tollstes Nikolauserlebnis ist mir eben gerade passiert. Ich habe bei der Buchhandlung die unter anderem in meinem Wohnort ist gefragt ob sie für einen Flyer den sie regelmässig rausbringen auch Kunden suchen würden die ihre Leseeindrücke schreiben, die Mitarbeiterin wollte mit dem Chef sprechen und mir Bescheid geben. Das ist dann eben passiert: Ich darf nicht nur mal ein Buch besprechen das ich von der Buchhandlung zur Verfügung gestellt bekomme, sondern ich bekomme jeden Monat ein Buch um es zu rezensieren und meine Meinung kund zu tun. Bin total geplättet denn so ein schönes Nikolausgeschenk gab es für mich noch nie
Nikolaus
Als wir vor zwei Weihnachten unsere Wohnung schmückten, haben wir auch draußen am Balkon einen von diesen großen, luftgefüllten Weihnachtsmännern gehängt. Genau am Nikolausabend war es so windig das dieser Weihnachtsmann weggeflogen ist. Der Stiefel lag bei unserem Nachbarn unter uns auf dem Balkon. Da haben wir uns doch sehr gewundert wo der Rest ist. Kurze Zeit später sind die Straßenbahnen nicht mehr gefahren und wir haben schon auf die Verkehrsgesellschaft geschimpft - bis wir gesehen haben warum die Straßenbahn nicht mehr fährt. Unser Weihnachtsmann hatte sich nämlich in der Oberleitung verfangen und musste erstmal herunter geholt werden ;-)
Nikolaus in der Stadt
Gemeinsam mit meiner Tochter bin ich nach Oberhausen gefahren um dort den Coca-Cola Nikolaus zu treffen. Sie war damals 2 1/2 Jahre alt. Erstmal mussten wir warten bis wir an der Reihe waren. Dabei hat sie dann schon gesehen, das jedes Kind mit dem Nikolaus ein Foto gemacht hat und danach einen kleinen Eisbären geschenkt bekommen hat. Das hat sie sich natürlich gleich gemerkt mit dem Geschenk, nämlich direkt nachdem sie bei Nikolaus auf dem Schoß saß hat sie nach ihrem Geschenk gefragt. Der Nikolaus und ich mussten erstmal tierisch lachen, da sie so knallhart mit der Frage gekommen ist. Sie wollte nicht mehr warten bis das Foto gemacht wurde sondern einfach nur diesen süßen kleinen Eisbären haben. Dieses Erlebnis bleibt aufjedenfall eine schöne Erinnerung und das Foto dazu natürlich auch. *grins*
Nikolauszug
Ich bin am Wochenende mit meinen 3Kindern von Gerstetten nach Stubersheim mit einer Dampflock gefahren.Auf dem Rückweg stieg dann der Nikolaus mit seinem Gefährten Rupprecht ein und hatte für jedes Kind ein Geschenk.Das ganze war wirklich schön,die verschneite Winterlandschaft durch beschlagene Zugfensterscheiben,das Zischen der Dampflock-ich habe mich ein kleinwenig in die Vergangenheit zurückgesetzt gefüllt.Und meinen Kindern hat es auch gut gefallen.