Problem: Landschaften und Örtlichkeiten

Problem: Landschaften und Örtlichkeiten

Hi,
ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich unglaubglich schlecht darin bin Landschaften und Örtlichkeiten sowie das Aussehen von Personen zu beschreiben. Ich war nie so die malerisch begabte Person und vielleicht mangelt es mir in der Richtung einfach an Vorstellungskraft. Für mich persönlich ist es auch nicht so ungeheuer wichtig, aber viele Leute haben gerne ausführlichere Beschreibungen der Umgebung.
 
Gibt es für so etwas ein Tutorial, oder zumindestens Tipps wie man das ganz gut machen kann? Oder wo man anregungen herbekommt ohne auf Copy and Paste aus anderen Werken zurückgreifen zu müssen?
Ich will ja nicht den Guttenberg machen ^^
 
Es wäre cool wenn ihr mir da helfen könntet.
 
LG
Omti


Ich persöhnlich finde es

Ich persöhnlich finde es schon wichtig die Umgebung zu beschreibne (auf keine Fall zu oft!!!!!!), dabei muss man versuchen die Atmosphäre des Raumes einzufangen und alle Sinne mitbeschreiben, außerdem gefällte es mir wenn man zunäachst relativ allgemein in seiner Beschreibung anfängt und dann detailreicher wird. Auch die Gefühle die du gern beim Leser wecken willst müssen in der Beschreibung berücksichtigt werden.
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gchristians - ich freue mich auf eure Buchtipps


Ich hab eine methode, die

Ich hab eine methode, die ich eigentlich immer benutze um zu üben. Wenn du irgendwo sitzt, und dir ist langweilig, dann beschreibe in deinem Kopf Einfach deine umgebung. Wenn dort auch andere Menschen sind, dann versuch sie einfach zu beschreiben. Natürlich nur für dich. Das ist erstens ein guter zeitvertreib, und löst zweitens dein problem. Mir hilft das sehr.
-Du sollst natürlich das Gimp ehren!-


Einen Teil, aber nicht alles!

Ich finde es zB. langwielig, wenn dauernd so ewig irgendwas beschrieben wird. Ich stell mir das meistens eh anders vor. Ich denke da geht es nocht jedem so, aber mir schon.
Ich denke du solltest einen Teil von Landschaften und personen beschreiben (das Wichtigste eben) und den Rest denen überlassen die das lesen.


Einen Teil, aber nicht alles!

Ich finde es zB. langwielig, wenn dauernd so ewig irgendwas beschrieben wird. Ich stell mir das meistens eh anders vor. Ich denke da geht es nicht jedem so, aber mir schon.
Ich denke du solltest einen Teil von Landschaften und personen beschreiben (das Wichtigste eben) und den Rest denen überlassen die das lesen.


Hmmm

Wenn dein Schreibstil etwas ärmer an ausschweifenden umschreibungen und detaillierten Vorstellungsanweisungen ist, halte ich das für absolut kein Problem!
Der Leser kauft sich das Buch nicht nur, um eine fremde Welt wie ein Bild betrachten zu können, sondern auch um diese Welt zu betreten, sie selbst mitzubauen.. eine menge autoren überlassen fast alles den Ideen derer, die das Buch vor der Nase haben und sind dennoch erfolgreich..
 
Wenn es dir nicht liegt, dann zwing dich nicht zu sehr dazu,  beschreibe das, was der leser wissen muss und verleihe jedem Ort und jeder Person vielleicht noch eins zwei konkrete Aspekte, damit der Leser einen Anhaltspunkt hat, dann dürften die Beschwerden halbwegs eingedämmt sein..
 
Ansonsten, wenn du es wirklich darauf anlegst- mein vorgänger kam da schon mit einigen guten Tips, was Orte angeht: sieh einfach mal aus dem fenster oder such nach bildern, das könnte dir helfen..


Keine Ahnung, ob dir das

Keine Ahnung, ob dir das eine Hilfe ist, aber ich schreibe einfach mal, wie ich das mache: Augen schließen und sich den Ort in allen Einzelheiten vorstellen, dabei aber nicht nur auf das Sehen beschränken, sondern auch auf die anderen Sinne eingehen. Wenn du einen Strand beschreibst, gehört dazu auch der salzige Geruch der Luft, der Klang des Windes, das Wellenrauschen, der Sand, der bei jedem Schritt etwas nachgibt. Wenn du eine billige Taverne beschreiben willst, dann gehört dazu auch die entsprechende Geräuschkulisse, der geruch nach billigem Fusel usw. Dieses Bild fasst du in Wort, sodass alle, die die Worte lesen, das Bild im Kopf haben - ganz grob gesagt. Je mehr Einzelheiten du bringst, umso mehr entspricht das Bild im Kopf des Lesers deinem eigenen. Bei Personenbeschreibungen ist es im Prinzip ähnlich: Aussehen, Körperhaltung, Zustand der Kleidung (in Relation zur Norm), Körpergeruch (wenn besonders auffällig). Hinzu kommt, dass du dir hier auch noch überlegen musst, wie du anfängst, z.B.: - Von oben nach unten (oder umgekehrt), wenn der Charakter, aus dessen Sicht du schreibst jemand anderen mustert. - Von wichtig zu unwichtig, also: Was fällt zuerst auf, wenn man die Person ansieht (die Narbe im Gesicht, die grellroten Handschuhe) Außerdem ist bei Personen (vor allem bei direkter Interaktion) häufig auch noch der Gesichtsausdruck entscheidend. Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter. LG, Skye.

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