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Was haltet ihr von »Pseudonymen« – Sinn oder Unsinn? Und was wäre euer persönliches Pseudonym?
Unter allen Kommentar-Schreibern verlosen wir 5 Bücher von »Sturm im Elfenland« von arsEdition.
Einsendeschluss ist der 26.06.2011.
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The winners are...
Vielen Dank für eure Beiträge!
Gewonnen haben:
* Manuela2205
* Homam
* IshtaNakTharin
* filfil67
und *Eve
Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank
Vielen Dank für das Buch. Man war das eine Überrraschung, ich hätte nie gedacht das ich mal was gewinnen würde. Vielen Dank
Und schon da!
Vielen Dank für das Buch - ich habe mich riesig gefreut und war total überrascht, als ich es heute in Händen hielt, da ich die Benachrichtigung, dass ich gewonnen habe, noch gar nicht gesehen hatte!

Pseudonym(e)
Sie sind eben ein Ersatz für den richtigen Namen.
Vielleicht, weil dem Autor sein richtiger Namen nicht gefällt oder er auf dem Buchrücken einfach zu lang aussieht. Zumindest ersteres ist ein annehmbarer und nachvollziehbarer Grund.
Oder der Autor/Verlag bringt sein Buch auf einen Markt, vll. in einem anderen Land, in dem sein Name nicht hinpasst, wie ein chinesischer Name in Westeuropa. Und da dieser Markt dann entscheidend ist, muss auch der Name passen und nicht abstoßen.
Oder der Autor ist neu und viel mehrere Chancen haben, falls er einen großen Flop landet, kann er unter anderem Synonym vll. doch noch durchstarten. Oder er will einfach mal ein anderes Genre bedienen, dem die bisherigen Leser alles andere als zugeneigt wären.
Nicht zuletzt ist ein Pseudonym auch sehr passend, um die Privatsphäre zu waren, was für manch einen auch sehr wichtig ist.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass Pseudonyme zum einen eine nachvollziehbare wirtschaftliche Vorgehensweise sind, um mehr Gewinn/Erfolg unter bestimmten Umständen zu erzielen, andererseits aber auch einen angemessenen Weg darstellen, seine Privatsphäre zu waren, wenn man einfach ein Buch schreiben, jedoch nicht bekannt werden will.
Ein Pseudonym sollte in beiden Fällen wohl am besten zu dem Genre bzw. dem Buch / der Reihe passen und auch zugleich in den jeweiligen Sprachraum, sofern die Bücher nicht weltweit vertriebven werden (sollen), in dem Fall sollte es aus dem Englischen entlehnt sein.
Bei einem Buch zählt schließlich mehr der Inhalt und viel weniger, wer es geschrieben hat.
Das Menschen wie Hitler (Mein Kampf) Bücher schreiben, gehört meines Wissens zur absoluten Ausnahme, und diese benutzen auch eher kein Synonym um sich zu verdecken. Ich kann natürlich hier auch falsch liegen.
____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz
Das ist was anderes
Cepheid, politische und historische Werke werden in der Regel unter Klarnamen veröffentlicht. Das nicht zu tun ist ein Zeichen von Feigheit und macht das Werk unglaubwürdig. Ich muss gestehen, mein Kampf habe ich noch nicht gelesen, aber vermutlich ist es ein pseudopolitikwissenschaftliches Buch. Jedenfalls so weit eine Hetzschrift das eben sein kann.
Der unterschied zwischen Politischen und Wissenschaftlichen Werken auf der einen und Belletristik auf der anderen Seite ist einfach, das bei ersteren wichtig ist zu wissen, wer denn den Kram verzapft hat und es bei Belletristik vor allem auf den Inhalt ankommt.
Was die Person sonst so in ihrem Leben gemacht hat ist eher zweitrangig. Ob der Autor nun E-Technik studiert hat oder auf dem Ponnihof gelebt hat ist eigentlich egal... Wenn in der Biographie oder beim Namen das Falsche steht, kaufen nur manche Leute das Buch nicht.
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Money implies poverty - Iain M. Banks: The state of the art
Eine ausreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.
Pseudonyme können für
Pseudonyme können für den Autor Vorteile aber auch Nachteile bringen. Wenn der Autor ein Pseudonym benutzt will er sich will erst in diesem Gebieten probieren und keine totale blamage hinlegen und kann wenn er z.B. viele schlechten Kritiken über sein Werk bekommen hat sich keine Sorgen machen das dadurch sein Name in den schmutz gezogen wird, aber wenn das Buch ein Erfolg wird und man als Leser später erfährt das der Autor ein Pseudonym benutzt hat fühlt man sich schon blöd weil einem ein falscher Name aufgebunden wurde.
Manchmal sinnvoll
Ein Pseudonym finde ich dann sinnvoll, wenn ein bekannter Autor sich einem anderen Genre widmet, da es dann Entäuschung beim weniger informierten Kunden vorbeugen kann. Außerdem kann ich es verstehen, wenn jemand seinen wenig repräsentativen Namen durch einen anderen ersetzt.
Nicht wirklich!
PertschyJonas
!!! Und natürlich stimmt das, dass man mit einem total bescheuerten Namen wie zum Beispiel Klara Fall oder Reiner Hohn lieber nicht auf einem Buchcover prangt.
Also ich find`s eigenlich total lästig!! Hatte nämlich ein Bücherreferat zu halten und konnte den richtigen Namen des Schreibers nich rausfinden! Hab ne 4 gekriegt
Fazit: Ich find es eigentlich nutzlos, weil jeder auf seinen Namen stolz sein kann.
Schuld des Lehrers???
In diesem Zusammenhang sollte man die Lehrkraft aber durch den Fleischwolf drehen, die dir eine so schlechte Note gegeben hat, weil du den Namen nicht herausgefunden hast, bzw. zu wenige Informationen zu seinem Künstlernamen herauszufinden waren.... Also bitte nicht dem Pseudonym die Schuld am pädagogischen Versagen der Lehrkraft geben!
Punkt 2: Stolz auf den eigenen Namen? In einer Gesellschaft, die vom Schönheitsideal geprägt ist? Wohl kaum. Ich gebe dir aber Recht, dass es so sein sollte!
Des Weiteren dient das Pseudonym ja auch einem bestimmten Zweck und der ist nun mal, dass der wahre Name nicht in Erscheinung tritt. Also kann es für niemanden lästig sein, wenn man nur den Künstlernamen zu einem Buch hat. Genau so und nicht anders ist es gewollt!
Also ich finde, es kommt
Also ich finde, es kommt ganz auf den Standpunkt an. Wenn man jetzt beispielsweise nicht immer darauf angesprochen werden will, dass man Buch XY geschrieben hat, und eher seine Ruhe haben möchte, dann finde ich ein Pseudonym gar nicht mal so schlecht. Oder eben, wie schon mehrmals gesagt, wenn man als bekannter Autor mal was Neues ausprobieren möchte oder einen Allerweltsnamen hat. Ansonsten kann man ein Buch aber auch ruhig unter seinem richtigen namen veröffentlichen.
Ich finde es eigentlich
Ich finde es eigentlich völlig unerheblich, ob Autoren unter ihrem Namen oder unter Pseudonymen schreiben.
Und ich kann es verstehen, dass ein Autor oder eine Autorin einen neuen Namen wählt, wenn er oder sie etwas Neues probieren will. Zum einen kann man so, ohne den erworbenen Ruf zu schädigen, experimentieren. Zum anderen gibt es aber ja auch tatsächlich Leser, die von einem Autor erwarten, immer das gleiche zu schreiben. Anders ist jedenfalls der Erfolg mancher Autoren in letzter Zeit nicht zu erklären.
Aber trotzdem muss ich sagen, dass ich es schade finde, wenn Autoren unter verschiedenen Pseudonymen schreiben und dieses unerkannt bleibt. Denn ich finde es sehr interessant, zu erkennen, wie verschieden die Facetten des Gesamtwerks eines Schriftstellers sein können.
Kann durchaus Sinn machen
Ein Pseudonym kann durchaus Sinn machen - wenn man beispielsweise einen Allerweltsnamen hat wie ich. Ich kann mir vorstellen, dass ich unter einem Pseudonym schreiben würde, auch wenn mir noch nie Gedanken darüber gemacht habe, wie das lauten würde - aber auf alle Fälle exotischer als Meier, Müller oder Huber.
Ich kann mir auch vorstellen, dass Autoren, die ein ganz neues Genre ausprobieren wollen, vorsichtshalber ein Pseudonym benutzen, um die Reaktion des Publikums auszutesten. Ist sie positiv kann man ja irgendwann zugeben, dass man dahinter steckt. Floppt das Buch, kehrt man das wohl besser unter den Tisch ;)
Sinn oder Unsinn
Pseudonyme, Sinn oder Unsinn, ich würde sagen irgendwie geht das in beide Richtungen. Auf der einen Seite machen Pseudonyme auf jedenfall Sinn, zum Schutz vor irgendwelchen verrückten Fans die sich in dem Glauben, eine Figuren aus dem geschriebene Buch zu sein, auf den Autor stürzen und mit ihm grausame Dinge anstellen. Oder aber, der Autor denkt, dass sein richtiger Name, bei dem Publikum für das er schreibt nicht ankommt und sucht sich deswegen einen passendern Namen dazu aus. In der Musik ist das ja auch ziemlich oft der Fall, der Sänger von Scooter nennt sich auch HP weil er der Meinung ist das Hans-Peter einfach nicht in das Genre passt für das er Musik macht. Auf der anderen Seite, Unsinn, mmmh... ich würde jetzt mit dem Argument kommen, dass man dann die Fanpost die man schreibt, nicht an den Autor schicken kann weil dann ja der Name fehlt, aber ich merke gerade das, dass Unsinn ist, denn man hat ja diverse Möglichkeiten seine Fanpost loszuwerden, über die falls vorhandene eigene Homepage oder den Verlag in dem das Buch erschienen ist. Also stelle ich meiner Meinung nach fest, egal ob mit oder ohne Pseudonym, hauptsache der Stoff den man geboten bekommt ist es Wert.
Pseudonym ?
Ja warum denn nicht ? Ich finde es immer interessant, wenn ich irgandwann einmal erfahre, daß mein Lieblingsautor noch weitere Bücher unter einem Pseudonym veröffentlicht hat.
Ich finde Synonyme
Ich finde Synonyme eigentlich nicht schlecht, auch wenn man so nie erfährt wer denn nun der eigentliche Autor des Buches ist. Das ist natürlich gut, wenn es sich um einen Roman handelt, der entweder schlecht geschrieben, oder über ein leicht verfängliches Thema ist. Auch Leute, die über autobiografischen Inhalt reden, schützen sich selber oft durch Synonyme. Aber wenn man erfolg hat, mit seinem Buch, will man natürlich allen zeigen, was man gechaffen hat. Nur wenn niemand weiß das du es geschrieben hast, weil ein Synonym stadt dem richtigen Namen auf dem Cover Prangt ist das schon etwas ernüchternd. Ich selber würde immer zu meinen Büchern stehen und stolz darauf sein was ich geschaffen habe, egal ob es jemanden nicht passt oder gefällt...
Wenn ich mir jedoch ein Synonym aussuschen müsste, wäre dies vermutlich so gewählt, dass man sofort merkt, dass es kein realer Name sein kann. Dadurch würde der Leser natürlich neugierig werden und versuchen mehr über das Buch heraus zu finden...
Pseudonyme
Spätestens wenn man einen gewissen Bekanntheitsgrad (als Autor, Schauspieler, Sänger, oder was auch immer) erlangt, finde ich es besser, wenn man von Anfang an unter einem Pseudonym gearbeitet hat.
Ich würde nicht wollen, dass mein Arbeitsleben und mein Privatleben ein Mus sind. Ich wäre froh, wenn ich mich "nach Feierabend" zurückziehen könnte, ohne Fantrubel, Störanrufe, usw.
Daher finde ich es völlig okay, wenn Jemand ein Pseudonym trägt und unter diesem arbeitet.
Ich denke mein Pseudonym wäre wohl ein gut überlegtes und nicht überhebliches. Ein schöner Vorname, mit einem eingängigen Nachnamen, der gut im Gedächtnis bleibt.
Pseudonym
Ich finde es durchaus sinnvoll, besonders bei schon sehr bekannten Autoren, wenn sie bei einem neuen Buch wissen möchten, ob es so erfolgreich ist weil es GUT ist oder ob es so erfolgreich ist weil ER es geschrieben hat. Natürlich ist das nur einer von vielen Gründen und deshalb finde ich es durchaus sinnvoll. Dennoch finde ich es immer wieder schön, wenn im Nachhinein bekannt wird WER dieses Buch geschrieben hat, denn sonst geht der Überblick über die wirklich guten Autoren gleich verloren.
Ich finde es für Autoren
Ich finde es für Autoren völlig in Ordnung, unter verschiedenen Pseudonymen zu schreiben, unabhängig davon, welche Vorteile sie dadurch erlangen oder welche Bedingungen sie erfüllen.
Allerdings finde ich es immer schade, wenn ein guter Autor unter anderem Pseudonym noch weitere Bücher veröffentlicht, dises aber nicht bekannt gibt. Denn so viele wirklich gute Bücher gibt es nicht, als dass ich von einem guten Autoren nicht auch die anderen lesen würde.
Insofern finde ich es richtig, wie es Susanne Gerdom macht, die anderen Pseudonyme anzugeben.
Irgendwie ok
Pseudonyme sind schon ok imho, allerdings sollten die Autoren es bei einem belassen. Es ist echt dumm, dass wenn ich einen Lieblingsautor gefunden habe, der noch unter drei anderen Pseudonymen in anderen Genres oder anderen Verlagen veröffentlicht.
Thea Teraus wäre ein lustiges Pseudonym :D
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Money implies poverty - Iain M. Banks: The state of the art
Eine ausreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.
Warum nicht?
Ich finde es durchaus sinnvoll, dass Autoren, die in verschiedenen Sparten veröffentlichen dafür auch verschiedene Pseudonyme nutzen. Gerade die Nutzung eines Names für Kinder- und Jugendbücher, sowie eines zweiten für Erwachsenenbücher scheint mir angebracht. Ich finde das kann es dem Leser erleichtern zum richtigen Buch zu greifen (was würde man sich wundern, wenn man mal eben schnell den neuesten vermeintichen Thriller seines Lieblingsautoren gekauft hat, nur um dann herauszufinden dass es sich um eine nette Kindergeschichte handel).
Weniger gut finde ich es die Pseudonyme geheimhalten zu wollen. Auf Dauer funktioniert so etwas sowieso nicht und ein Verweis Autor xy schreibt unter dem Namen ... auch Bücher im Bereich ... finde ich hilfreich um dem Leser über bereits bekannte Autoren neue Genres nahezubringen.
Sinnvoll finde ich es auch für die ersten Schritte als Autor ein Pseudonym zu nutzen. Viele heute bekannte Autoren haben ihre Erstlingswerke unter einem anderen Namen verlegen lassen - und tatsächlich waren sie damals einfach noch nicht die Schriftsteller, die sie heute sind, sondern mussten sich erst zu diesen entwickeln.
Mein Pseudonym? Hmh, vielleicht so etwas in die Art von Tabea Stürmer.
Pseudonyme
Eine wirklich interessante Frage: Sind Pseudonyme wirklich sinnvoll?
Für viele Autoren schafft ein Pseudonym Anonymität, die sie sich wahrscheinlich vor allem für sich selbst, aber auch für ihre Familie wünschen. Denn sobald sie bekannt sind, kann ich mir gut vorstellen, dass ein wahrer Fan Hype entsteht, den sie umgehen können, indem sie ihren wahren Namen nicht preisgeben. Doch das halte ich nicht für den alleinigen Grund, denn jeder Autor hat sicherlich einen individuellen Grund, die Romane unter einem anderen Namen zu veröffentlichen. Ich habe auch schon von Autoren gehört, die ihr Pseudonym ändern, je nachdem in welchem Genre sie sich gerade bewegen.
Für mich persönlich wäre ein Pseudonym sicherlich nichts, wobei nichts anderes eigentlich ja der Nickname ist! Es gehört schon so einiger Mut dazu, seinen realen Namen in einem Forum oder auf anderen Internetplattformen anzugeben, aber ich bin mir sicher, wenn ich ein Buch verfassen würde, stünde mein Name darauf und kein Ausgedachter!
http://prettytigerbuch.blog.de/
Pseudonyme
Ich persönlich kann es verstehen, wenn ein Autor sich ein oder mehrere Synonyme zu legt. Gerade wenn man einen sehr häufigen Namen besitzt, wie Schmidt, Müller oder Meier, möchte man doch auch durch irgenderwas aus der Maße hervorstechen. Da ich eben solch einen Namen trage, würde ich mich persönlich sofort für ein Synonym entscheiden.
Eine ganz individuelle Entscheidung!
Ich denke, es gibt zig Gründe, unter Pseudonym irgendwo irgendetwas zu tun.
Bei Schriftstellern kann das auch unterschiedlich sein. Mal was neues probieren vielleicht und nicht gleich mit dem bekannten Namen die Leser beeinflussen. Oder wenn man/frau sich unsicher ist, ob das eigene Talent überhaupt für die völlig neue Richtung ausreicht.
Und grundsätzlich, wenn man seinen realen Namen einfach nicht preisgeben mag, damit man selbst oder die Familie nicht von übereifrigen Fans belagert wird z.B.
Und strategisch, wenn der eigene Name nicht so toll wirkt, vielleicht hat der Verlag ja da auch noch ein Wörtchen mitzureden, wenn man vielleicht Agathe Schnitzel heißt, das Genre aber z.B. ein ernsthaftere Bereich der Belletristik sein soll.
Zu guter Letzt, wie würde ich mich nennen.... Sarah Nightshift oder irgendetwas in der Richtung :-) Und nein, ich verrate jetzt nicht, was da alles so drin steckt, kann ja jeder selbst drüber grübeln, wer mag *gg*
40 ist das neue 20
Zweischneidiges Schwert
Hallo, also ich finde Pseudonyme praktisch. Nehmen wir z.B. Nicholas Sparks, er schreibt ja nun tolle und herzzerreißende, zum wie ein Schloß Hund weinen, Liebesromane. Nun will er die Richtung wechseln und schreibt seinen ersten blutrünstigen Thriller. Ich glaube nicht, dass viele sich trauen dieses Buch zu kaufen. Und es besteht Gefahr, dass der Thriller mit seinen anderen Büchern verglichen wird, was ja eigentlich unmöglich ist, weil es zwei absolut verschiedene Genres sind.
Wenn man als Autor aber immer beim selben Genre bleibt, seine Privatsphäre nicht schützen muss und sich für seine Phantasie nicht schämt, macht es für mich nicht wirklich Sinn ein Pseudonym zu benutzen.
Mein Pseudonym: Rosa Caliente
Pseudonyme
Da gibt es ganz klar Pro und Kontra, es halt ansichtssache.
Pro. Die Privatsphäre ist erhalten für den Autor und er kann Bücher schreiben, ohne immer den Vorurteilsstelmpel zu bekommen wie z.B. : ach der ... der schreibt nur Liebesgeschichten. So kann der Autor sich in vielen Gebieten bewegen und experimentiern. Und das aller wichtigste, er kann ganz beruhigt seinen Feierabend genießen, ohne das jemand seinen echten Namen kennt und ihm stören könnte.
Kontra. Wenn man einen Lieblingsautor hat möchte man gerne alle seine Werke lesen, ein Pseudonym erschwert die Suche um ein viel faches.
Ich denke das muss jeder Autor / Autorin für sich selbst entscheiden. Er oder Sie wird sich schon was dabei denken. Und wenn mal ehrlich, der eine oder andere Autor läßt es ja hin und wieder durchblicken unter welchen Namen er schon geschrieben hat bzw noch schreiben wird.
Und mein persönlicher Pseudonym wäre Felix Blue
MfG
Pseudonym oder nicht?
Ich springe mal von der anderen Seite in die Diskussion (und danke, ich möchte kein Buch gewinnen *g*)
Ein paar Meinungen zum Thema "Pseudonym - ja oder nein" fand ich ziemlich klasse. Zum Beispiel die Frage des "Gläsernen Menschen", die des "Feierabends für Schriftsteller" und vor allem die, die sagte, dass "Rosy" vielleicht kein sehr passender Autorinnenvorname für einen Thriller wäre ... *beifall*
Vielleicht sag ich mal meine 2 cent dazu: Ich persönlich war nie scharf darauf, unter einem Pseudonym zu veröffentlichen. Ich schäme mich meiner Bücher nicht, und wenn ich den Bekanntheitsgrad hätte, bei dem ich anfangen müsste, meine Privatsphäre zu schützen, dann hätte ich auch das nötige Kleingeld, um das zu erreichen. *g*
Es sind also völlig andere Erwägungen, die da ins Spiel gekommen sind: Bei meiner allerersten Veröffentlichung hieß es noch: Deutsche Fantasyautoren können wir nicht verkaufen, die LeserInnen wollen amerikanische Bücher. Also: Frances G. Hill. (DIe ich jetzt "exhumiert" habe, um unter diesem Etikett Jugend-Fantasy zu schreiben).
Das wiederum hätte ich auch nicht unbedingt aus eigenem Antrieb getan, denn ich mag meinen Namen. ;-) Aber da sind Verlagsinteressen ins Spiel gekommen: Ueberreuter, der All-Age-Fantasy verlegt, und bei dem ich zuerst in den "jugendlichen" Bereich der Fantasy vorgestoßen bin (mit dem "Nebelkönig") wollte den Namen für All-Age und Jugendbuch exklusiv behalten. Also musste ich für Ars Edition und den "Sturm im Elfenland" wieder mein altes Pseudonym ausgraben.
Dass das Ganze so offen gehandhabt wird, liegt an mir: Ich finde es nämlich oberdoof, "meine" LeserInnen da im Dunkeln zu lassen. Wer meine Bücher mag, soll sie auch finden können. Finde ich.
Soviel dazu von mir - und viel Glück für die Verlosung!
LG
Susanne
Pseudonyme
Ich finde Pseudonyme sehr praktisch. Jeder von uns hat mindestens einen:
Der Nick hier im Forum.
Wo kämen wir den hin, wenn jeder im Internet mit seinen Privaten um sich schmeist.
Für Autoren oder Künstler die es nicht mögen im Rampenlich zu stehen ist eine möglichkeit trotzedm ihre Werke zu veröffentlichen.
Also Daumen hoch!
mfg
Empire
Meist ärgerlich
Ein einziges Pseudonym zum Schutz der Privatsphäre ist für mich eine einleuchtende Sache. Auch, da man sich einen Namen zulegen kann, der vielleicht eingängiger oder neutraler ist als der wirkliche Name. Ärgerlich finde ich, wenn ein Autor mehrere Pseudonyme hat. Ich bin immer glücklich, wenn meine Lieblingsautoren, deren Schreibstil ich kenne und schätze, neue Bücher herausbringen. Im Gegenzug habe ich Autoren, deren Schreibstil mehr überhaupt nicht zusagt, und die ich bei Neuerscheinungen nicht beachte, da ich diese ja bereits für mich als uninteressant erkannt habe. In beiden Fällen wird dem Leser die Buchauswahl erschwert, da er nicht weiß, dass er den Autor ja bereits kennt. Ich bin auch kein Genreleser - sprich ich lese alles, wenn es gut geschrieben ist. Das viele Autoren für jedes Genre einen eigenen Namen haben , macht mich wahnsinnig. Bin froh, dass ich in mehreren Bücherforen zu Gange bin und deshalb aus so einige Pseudonym-Fallen schon hingewiesen wurde.
- obwohl ich mit meinem Vornamen nicht sooo glücklich bin.
Ich würde wahrscheinlich meinen Namen behalten - den ich hier im Forum durch ein Pseudonym natürlich verschleiert habe
Pseudonym
Pseudonyme finde ich zum Teil spannend, vor allem wenn man vor hat, weltweit bekannt zu werden. Denn wie toll klingen Namen wie: Gerda Schmidt, Hans-Walter Meyer etc?
Ich weiss nicht sicher, welches Pseudonym ich mir nehmen würde, aber es wäre etwas sanft-mystisches :)
Pseudonyme
Es kann wunderbar sein, sich aus der festgelegten Erwartungshaltung zu schleichen und ein "anderes Kleid" zu probieren. Die Leser sind wieder offen für das ganz Neue, Unerwartete. - Je nach Genre eine andere (Autoren)Rolle.
Was wäre meines: Cassiel Dark