Rezensionen

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Vorsicht Spoiler, aber ich denke mittlerweile hat jeder Teil 4 auch gelesen.
 

Edward und Bella heiraten endlich. Obwohl ihr Lebenstraum erfüllt zu sein scheint, müssen die beiden trotzdem mit jeder Menge Probleme fertig werden, nicht zuletzt, weil die gefährlichen Volturi eine Gefährdung ihrer Macht sehen und dieses Problem eigenhändig lösen möchten.
War die "Biss"-Reihe zu Anfang noch etwas Neues, so finde ich, hat die Reihe stetig nachgelassen. Edward und Bella sind zu perfekt und erlauben keine Identifikation mehr. Alles löst sich in Wohlgefallen auf, jedes Problem wird bestmöglich und ohne Schaden für die Charaktere gelöst. Das Argument, das Jakob angibt, weshalb Bella ihn heiraten sollte, wird ab absurdum geführt, denn Bella bekommt trotzdem ein Kind, auf welches Jakob sofort geprägt wird. Vampire und Wölfe verstehen sich auf einmal prächtig und verjagen zusammen die Volturi, die sich ohne Kampf ins Bockshorn jagen lassen. Und Bella ist der perfekte Vampir; wunderschön, stärker als alle, ohne Kontrollprobleme und mit außergewöhnlichen Gaben. Damit rutschte diese Geschichte immer mehr zu einer schlecht geschriebenen Fanfiction ab. Schade, das Potential wäre dagewesen.


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Ehrlich gesagt bin ich immer wieder auf Konfrontationskurs mit all den Fans der Reihe von Stephenie Meyer. Ich habe alle Teile gelesen und fand sie auch insgesamt gesehen so gut, dass ich sie einmal gelesen habe, einige nette Wochen hatte,aber sie jetzt auch nicht mehr anrühre. Es war eine kleine bunte Welt, die mit den Problemen von heutigen eher jungen Menschen sehr stark gespielt hat, sie aufgezeigte und auch zu einem einzigen Ausgang bringen konnte. Die Identifikation mit den Figuren war absehbar nur innerhalb des ersten Bandes möglich, denn nur da kann man noch von einer Situation sprechen, die quasi möglich wäre. Wir haben ein junges Mädchen, das Probleme mit sich selbst und ihrer Umgebung hat, mit so ziemlich allem unzufrieden ist und eig nicht wirklich weiß, was sie will und wer sie überhaupt ist. Ich wage mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass das so ziemlich auf alle Mädchen der heutigen Generation(hier sei festgehalten, dass es auch ältere sehr stark betrifft, aber ich will mich jetzt mal auf die Zielgruppe beschränken) zutrifft. Dann plötzlich taucht der große romantische Edward auf, der so ziemlich alle Sehnsüchte in sich vereint, die Mädchen haben. Frau Meyer treibt es dann aber sogar weiter und erschafft sogar noch einen zweiten Kanidaten, der eig auch alles verkörpert, was sich Bella nur wünschen kann? So würde ich die Ausgangslage beschreiben. Vernetzt man das jetzt mit den Persönlichkeiten, die Frau Meyer über die Reihe aufblitzen lässt, dann war es für den vierten Band nicht anders möglich, als so, wie es dann auch geschehen ist. Die Reihe hat sehr viel romatische Anteile und ich wäre entsetzt gewesen, wenn dieser Stil plötzlich gebrochen worden wäre. Sie mussten heiraten, es musste Edward sein, es durfte zu keinem Kampf kommen, die Wölfe und Vampire mussten Freunde werden. Es war aus dem Gesamtsetting nicht anders möglich. Edward war von Anfang an der Held und Jakob konnte es nicht sein, der Kampf Wolf gegen Vampir entstand nicht aus wirklichem Hass, sondern aus der jeweiligen Angst vor den gegenseitigen Konsequenzen. Die Volturi durften nciht angreifen, denn das hätte Tote gekostet und das wäre einfach nicht der Stil von Frau Meyer gewesen. Sie hat eig in der gesamten Reihe nur wenige sterben lassen und so konnte sie jetzt nicht plötzlich einen Gemetzelshowdown inzenieren. Das wäre unpassend gewesen.
Ich persönlich bleibe dabei, dass Twilight den Buchmarkt extrem angekurbelt hat, auch wenn viel (möglicherweise) schlechtes auf den Verkaufstischen landet, so wurde dennoch der Blick auf die Fantasy verstärkt, was nur gut sein kann. Aber nichts desto trotz bleibt die Reihe für mich ohne wirklich echte Substanz, sondern hat sich nur über die Liebesbeziehung von Bella und Edward definiert, was wiederrum bedeutet, dass ein "Friede-Freude-Eierkuchen-Ende" (Wollte ich schon immer mal benutzen ;P)entstehen musste. Der vierte Teil musste genauso aussehen und ist deshalb innerhalb der Reihe extrem gelungen

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