Technisches Thema: ebooks

Technisches Thema: ebooks

Vielleicht interessiert es den einen oder anderen auch. Im Netz findet man Tests und Leistungsbeschreibungen, aber mich würden Eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.
 
Ebooks werden immer besser und sind wenn man seine ganze Bibliothek immer dabei haben will, sind sie eine feine Sache. Es gibt wohl zwei unterschiedliche Systeme.

  • Einmal die Gruppe der Pad’s mit einem Standard LCD-Bildschirm. Quasi Netbooks ohne Tastatur. Vielseitig, aber dadurch nicht optimal
  • Zum anderen die Gruppe der eBook-Reader mit augenfreundlicher elektronischer Tinte.

Vor- und Nachteile kann man im Netzt gut nachlesen. Wer von Euch hat schon Erfahrungen mit eBooks gesammelt und kann hier Entscheidungshilfen liefern? Ich würde gerne folgende Punkte wissen.

  • Kann man auf einen Pad, wie den von Apple, vernünftig (Scrollen?) pdf-Dateien von eingescannten DIN A4 Seiten lesen? Oder ermüden die Augen schnell?
  • Leider scheint sich noch kein Dateisystem durchgesetzt zu haben. Es gibt pdf (soll immer wieder das Scrollen erfordern), epub und Plattform-fixierte Formate wie azw (Kindle/Amazon). Schränkt die Entscheidung für ein System, dass Angebot der zu lesenden Bücher spürbar ein?
  • Die Dateiformate epub und azw sind scheinbar für das Lesen von Romanen ohne viele Bilder optimiert. Das spricht dafür in diesem Romane wie Askir zu lesen. Da man aber z.B. ohne Probleme die Schriftgröße ändern kann und die Seiten daran angepasst werden, vermute ich, dass es sich bei diesen Formaten eigentlich um einen langen Fließtext handelt, der nicht auf Seiten optimiert/fixiert ist. Ist das so? Dann kann man sich bloß schlecht über den Inhalt auf einer bestimmten Seite hier im Forum unterhalten wenn sich die Seitenzahl ändert, oder?
  • Bücher in Papier kann ich verleihen. Geht so was auch mit eBooks?
  • Auch Bücher in Papier können zerstört werden. Im digitalen Zeitalter passiert das mit Information auf Festplatten und Geräten in schöner Regelmäßigkeit. Sicherungskopien helfen, ist schon klar. Wie sieht es mit den Lizenzen zu Büchern aus? Kann man darüber Bücher evtl. neu beziehen? Oder gibt es im Netz Anbieter um digitale Bücherregale (keine reine Datensicherung - die gibt es) abzuspeichern? Wie sind Eure Erfahrungen mit eBooks hinsichtlich Datensicherheit?

Ich wende mich extra hier im Askir-Forum an Euch, weil mich Eure Meinung interessiert, als vertrauenswürdige Fantasy-Leser mit demselben Anforderungsprofil? Danke schon mal im Voraus für Eure Antworten.


@blutreiter E-books

Ich bin bisher noch nicht vollkommen sicher, ob ich verstanden habe, ob ihr E-Books als positiv bzw negativ anseht.
-> Ich glaube, DNob wollte einfach erst mal Meinungen einholen.
Ich habe meine mitgeteilt.
Und positiv bzw. negativ zeichnet sich durch den Nutzen aus.
Frag nochmals in 10 Jahren, bislang finde ich sie noch nicht fähig Bücher zu ersetzen. Ich weiß auch mittlerweile, dass die speziellen Panels nur in Graustufen darstellen können.
Und das Gerät im verlinkten Test ist ja auch noch langsam. Und kann nicht mal Weiß darstellen.
Andere scheinen da besser zu sein. Aber um Büchern eine Konkurrenz abseits von Gewicht und Platz zu bieten, muss man mehr bieten, finde ich.
Oder man muss sich daran gewöhnen.
Aber zumindest braucht man eine Absicherung, damit díe Daten nicht weg sind, wenn das E.book mal hops geht. Die Akkus müssen eine gute Qualität haben, lange haltbar, der Speicher ebenso.Die Darstellung muss schön kontrastreich sein, keine Spiegelungen, gleichmäßige Helligkeit. Und schnelle Berechnung.
Einiges wird sicher schon geboten, aber obiges ist auf jeden Fall das Mindeste, abgesehn vom Preis. Schließlich spart man sich ja die Druckkosten.
 
Irgendwann wird es auch sicher, sollte es sich etabliert haben, E-Reader geben, die mit den heutigen kaum mehr was gemein haben. Die bieten dann vll. noch gleich die Audioversion zum Text, Bilder, ein gut erreichbares Forum dazu. Lexika, die von Fans erstellt werden und bequem erreichbar sind, ohne im Interent suchen zu müssen etc.
Vll. auch iregndwann Hoologramme oder sogar Projezierung in die Gedanken. Armer blutreiter, Technologiefeindlichkeit oder -Angst ist nicht gesund in der heutigen Welt.
 
Sonst musst du eben auf einen richtig fetten Atomkrieg oder eine extreme Wirtschaftskrise hoffen, dann wirds besser mit dem langsameren Fortschritt. Allerdings hast du dann andere Sorgen.
 
Mit Gedanken rumspielen, da krieg ich allerdings auch Angst - vor Gehrinwäsche und der Bevökerung als "Puppen des Staates" oder von Firmen.
 
Ich hätte da noch ein Zitat bezüglich Technologie :)
Leider finde ich es gerade nicht und muss es daher asu dem Kopf hinschreiben:
 
"1. Jede Technologie, die zu Zeiten der Kindheit verfügbar war, ist Grundbestandteil des Lebens.

2. Mit der Technologie, die zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr entwickelt wurde, mag man Karriere machen.

3. Die Technologie, die entwickelt wird, wenn man über 35 ist, wird als Bedrohung und Übel empfunden."
So ungefähr ging das, trifft es ganz gut. Man muss nur mal betrachten, was Ältere/Alte Menschen über Computer sagen (Nicht unbedingt Schlechtes, aber sie sind ihnen suspekt), vor allem über Pc-Spiele (Verdummung, Amokläuferasubildung, Schund, Umsinn).
Gilt natürlich nicht für alle. Es sind eben vor allem diejenigen, die keinen Umgang damit haben.
 
Und noch zwei :)
"Aller Fortschritt beruht auf dem Bedürfnis des Menschen, über seine Verhältnisse zu leben.
Samuel Butler (1835-1902), engl. Philosoph u. Essayist "

"Gesellschaftlicher Fortschritt ist nur über Minderheiten möglich, Mehrheiten zementieren das Bestehende.
Bertrand Russell (1872-1970), brit. Philosoph u. Mathematiker, 1950 Nobelpr. f. Lit."

____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz


...

 
Ich würde es nicht so hart formulieren. Dass die Skepsis nur am Alter liegt. Ja, sagst Du auch nicht.
 
Ich sehe das große Problem bei den eBooks am Preis und an der Sicherheit.
 
Der Preis soll ein gewisses Urheberrecht abgelten. Da beim eBook aber die Material- und Lagerkosten wegfallen, dass Risiko bei Neuinvestitionen sich verringert und der Vertriebsweg kürzer/direkter und einfacher wird, sind in meinen Augen 3-4 Euro akzeptabele Preise, aber nicht die, die wir zur Zeit haben (1-2 Euro weniger als bei der Papierversion).
Gut fände ich, wenn es ein Bundle gäbe, bei dem man für 1 Euro Aufpreis neben den Papierbuch die elektronische Datei dazu bekommt.
 
Schlecht an den ganzen E-Kram ist, dass es keine Sicherheit beim Dateiformat gibt für die Zukunft. Es gibt noch nicht einmal ein einheitliches Format. Das gleiche Thema hatten wird schon bei den Videokassetten, bei den BlueRay DVDs und den ganzen elektronischen Fotos (jpg usw.).
Ein Buch kann man, wenn es einigermaßen pfleglich behandle, locker noch 2-3 Jahrhunderten lesen. Beim eBook kann man sich nicht einmal sicher sein, dass es länger als ein eBook-Reader-Leben übersteht. Funktioniert dann noch meine Sicherungskopie, oder muss man das System alle 3-5 Jahre mitumziehen, wenn man einen neuen Rechner kauft.
 
Bei den Fotos geht man inzwischen den Weg rückwärts und belichtet die digitale Fotodatei auf Film aus, damit man in 50 Jahren sicher darauf zurück greifen kann (Wird nur bei wichtigen bzw. teuren Fotos gemacht!)
 
Die Vorteile von eBooks sind unbestreitbar da, aber nicht, wenn man die Einschränkungen hinnehmen muss, mit denen die Verlage ihr Uhrheberrecht verteidigen wollen: Preis, Keys in dem Quellcode, unterschiedliche Formate,…
 
Da R.S. die Lytar Saga nur als eBook weiter vertreiben wird, bin ich interessiert an den eBooks, aber begeistern tun mich die derzeitigen Lösungen nicht
 


Ich meld mich mal nach einem

Ich meld mich mal nach einem sehr langen persönlichen Ausfall( zum Teil Krankheit) wieder zurück, habt aber Nachsicht, ich muss mich erstmal wieder einlesen.
 
Aber zu diesem Thema kann ich schon einiges sagen:
Meiner Meinung nach sieht es momentan noch so aus:
Bücher sind im Moment immer noch unangefochten. Das wird sich in unserer ( meiner und Cepheids) Generation auch sicher nicht mehr ändern.
Im Moment sind e-Reader auf eine andere Zielgruppe ausgelegt als ( "echte") Bücher. Besonders technikversierde Menschen und immer mehr Einstiegsleser kaufen sich den Reader. Aber nicht um Bücher komplett zu ersetzten, sondern um sie zu ergänzen.
 
Der Reader fungiert meiner Meinung nach mehr als Business-Buch, noch nicht zur Unterhaltung. Hier kann ich mich immer noch mehr in ein Buch vertiefen als in den Reader.
Zudem ist da die Sicherheit wie DNob bereits erklärte. ein Nachteil, vllt- aber auch ein Vorteil.
Mir gefällt der rasante Fortschritt den diese Geräte erhalten.
Amazons Kindle hat z. B. eine Display-Technologie, die "keine" Wiederholungsrate hat( siehe hier), sondern dauerhaft erhalten bleibt( bis zu Wochen). Dies hat den Vorteil, dass man sie fast schon wie ein Buch ohne größte Anstrengung lesen kann.
 
Im Fazit ergänzen sich beide wobei ich das Buch noch immer zur Unterhaltung und den e-Reader zum Tragen besonders dicker Lehrbuch o. Ä.  Die Technologie wird jedoch immer mehr voranschreiten und ob da so etwas antiquierdes wie ein Buch überleben wird, kann ich nicht sagen.
so nun speziell zu deinen Fragen, wobei ich noch keine direkte Erfahrung mit Readern( nur iPod) hab. 
 
1. Das Lesen auf dem iPod ist nicht für stundenlanges Dauerlesen geeignet. Jedoch sind es nicht mein Augen, die ermüden, sondern ich komplett. Ich werde schnell( nach 1 1/2 Stunden) müde. Das Scrollen hingegen finde ich sehr flüssig und gut gelungen. Die Seitenzahl stimmt dann leider nicht...
 
2. pdf-Dateien haben einige Vorteile, so werden sie von ziemlich allen Geräten unterstützt. Mir den formaten kommt es wrsl. schon auf dein Gerät an. Wenn du ein "smartes"-Geräte( iOS, Android usw.) hast, werden die meisten nicht propietären Formate unterstützt. Bei dem Kindle oder Kindle Touch kann ichs dir nicht sagen.
 
Ich hoffe ich habe etwas geholfen :)
 


E-book Reader Test

Bin zufällig über einen Test gestolpert, falls es wen interessiert. Hab mir nur das Fazit durchgelesen.
____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz


nach langer abwesenheit bin

nach langer abwesenheit bin ich wieder zurück und gebe jetzt auch wieder meinen senf dazu.
ich selbst habe schon einige erfahrung mit ebooks gesammelt zum teil gezwungener masen durch das studium ( ich wollte keine 5kg bucher mit mir herrum schleppen) als auch durch die leserunde.
 
zu meinem reader: es ist ein ipad 2 mit weissem rand.
reader programm: ich nutze ibooks in version 1.5
mein bevorzugtes datei format ist das freie epub welches ein sehr angenehmen vorteil gegenüber dem weit verbreiteten pdf format hat es läst sich dynamich vergrössern, was es erlaubt die schriftgröße nach belieben anzupassen. der nachtei ist das sich die seitet anzahl verädert es ist nocht mehr möglich zu sagen " hey hast du die stelle auf seite XXX gelesen da ist ein zeit fehler so um die 100 jahre....".
ein weiter vorteil der reader ist das auch ,nachts wenn die freundin schlafen will aber die stelle im buch zuspannend ist um einfach bis morgen zuwarten, die möglichkeit den bildschirm so einzustellen das er su gut wie kein licht abgibt und trotz dunkelheit immer noch gut zulesen ist und das auch für mehr als 3 stunden in absoluter finsterniss.
 
durch die leserunde und das studium musste ich auch pdf's benutzen was aber garnicht so schlimm war wie ich zu erst dachte es braucht ein wenig zeit um sich an die schrift zu gewöhnen aber es ist ja auch möglich das bild zu zoomen wodurch es angenemer wurde. es gibt auch die möglichkeit pdf's zu konvertieren in ein ebook format seiner wahl.
 
der gröste nachteil der ebooks ist zur zeit der preis ich persönlich bin noch nicht gewillt mir ein ebook zukaufen wenn die gedruckte version nur 2 bis 5 euro teurer ist.
die begründung das es nicht machbar ist die preise zu senken habe ich bis heute nicht verstanden da der verlag auch eine menge vorteile gegen über dem druck hat.
er trägt kein großes risiko das sich das buch nicht verkaufen lässt und so auf einen berg von exemplaren sitzen bleibt auserdem kann er jung und neue autoren schnell eine möglichkeit geben ihre werke risiko arm zu testen.
das die verlage jammern das so viele ebooks schon als raubkopien gehandelt werden liegt vorallem an der mangelnen präsenz im netz genau wie um die jahrtausend wende die musikindustrie erst durch jobs und appls itunes entdeckt haben das das netz ein großer markt ist. dort wird ein song für immer den selben preis gehandeld für 0,99 doller oder 0,69 euro. und es kann 90 sek reingehört werden.
aber ich will hier keine diskusion über das buck verkaufs wesen der verläge los treten sondern die erfahrungen mit dem ebook berichten die ich gesammelt habe.
 
 


Preis

der gröste nachteil der ebooks ist zur zeit der preis ich persönlich bin noch nicht gewillt mir ein ebook zukaufen wenn die gedruckte version nur 2 bis 5 euro teurer ist.
 
Den Preis kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Natürlich soll der Autor als Urheber und Verlag für den Vertrieb (obwohl das machen heute schon Verkäufer wie Amazon) ihren Anteil am Verkauf bekommen, nur verstehe ich es nicht, wenn der Roman als Taschenbuch 9,99€ und die Kindle-Version immer noch 8,49€ kosten soll, so wie bei der Weißen Flamme. Da stimmen für mich die Relationen nicht.
Wie Du schon geschrieben hast, geringere Investition = niedrigeres Risiko plus fast keine Materialkosten.
Wirklich alte Bücher bekommt man ja schon für 1-2 € oder ganz umsonst, aber der Preis bei den Aktuellen ist noch zu hoch, als dass Ebooks in meinen Augen einen Durchbruch verdienen.
 
Wenn die Verlage zu jedem Roman in Papier für 2 € die elektronische Version oben drauf packen würden, dann fände ich es gut. Ein gebundens Buch zum Lesen zu Hause auf dem Sofa und für den Urlaub packt man den Ebook-Reader ein.


Preis

Den Preis empfinden wir - ja, ich auch - als zu hoch, weil wir eben Bücher, materielle Gegenstände gewohnt sind.
Bücher sind für uns mehr wert, weil sie greifbar sind.
Wären wir an die E-books von klein auf gewohnt und Bücher wären neu hinzugekommen, würden wir das anders sehen.
 
Überlegt mal, wie viel ihr für das Essen ausgebt, das ihr nicht zum Leben braucht, wie Süßigkeiten.
Oder diejenigen die Pc Spiele spielen, da kostet ein Spiel neu auch bis zu 60€.
 
Es gibt einfach Dinge, die einem wertvoller erscheinen oder an die man mehr gewöhnt ist oder einfach nur gewöhnt mehr dafür auszugeben.
 
Allerdings wäre es wirklich vom dem Aufwand her gesehen nachvollziehbarer, wenn die Preise billiger wären.
 
Wieso ist das dann nicht so? Vielleicht einfach, weil die Nachfrage nicht hoch genug ist. Daher sind die Preise auch nicht gefallen. In zehn Jahren wird das sicher anders aussehen.
Oder schon in fünf. Aber erstmal müssen sich die E-books etablieren.
____________________________________________________________ Macht ist dem Frieden verpflichtet - Die Eule von Askir, Seite 134; Askannons Leitsatz


Wollt ihr das denn auch?

Ich bin bisher noch nicht vollkommen sicher, ob ich verstanden habe, ob ihr E-Books als positiv bzw negativ anseht. Besonders der letzte Satz von Cepheid "Aber erstmal müssen sich die E-books etablieren." blieb mir am längsten auf der Zunge.
Ich bin allgemein in meinem bekanntenkreis etwas komisch angesehen, da ich mich recht standhaft gegen mir teilweise zuwiderlaufende Technisierung wehre. Ich bin nicht wirklich sicher, warum immer alles iwann zu Technik werden muss und eine Sache die andere verdrängt. Videos werden zu Dvds und dann wieder zu Blurays, aber will ich das denn wirklich? Jetzt kommen die Bücher dran und schwupps soll aus dem Paperback ein E-Book werden. Ich stelle mir gerade vor, dass später die Eltern mit ihren Kindern im Kinderzimmer sitzen und statt eines schönen Pappbilderbuches einen REader in der Hand halten... Okay, oben wurde angemerkt, dass man Paperbacks auf dem Sofa und Reader mit in den Urlaub nimmt, aber wird das wirklich passieren oder wird unsere Gesellschaft mal wieder einfach etwas abschaffen, weil es ja moderner=technischer wird. Ich bin da ein bisschen sehr skeptisch.
Insgesamt dürft ihr mich nicht falsch verstehen, natürlich ist eine Datei manchmal sehr viel praktischer, als es ein Buch je sein kann. Iwelche riesigen Schinken sind mit als Datei beim Tragen eindeutig lieber und auch bei wissenschaftlichen Arbeiten gefällt mir die Suchfunktion von Wörtern sehr gut.
Ich sehe aber iwie keine Möglichkeit, dass diese beiden Versionen von Lesevergnügen nebeneinander bestehen bleiben werden. Momentan sehe ich den einzigen Grund im hohen Preis von E-Books. Der wird sich aber bald ändern...
 
Ich wünsche es mir nicht...


Ich hab keinen E-Reader, aber...

Kann man auf einen Pad, wie den von Apple, vernünftig (Scrollen?) pdf-Dateien von eingescannten DIN A4 Seiten lesen? Oder ermüden die Augen schnell?
-> Subjektiv. Meine Augen sind schwer zu ermüden, ich kann stundenlang was am Pc lesen oder stundenlang spielen (bewegte Bilder). Habe aber öfters von gegenteiligen Fällen hier im Forum gelesen. Zudem habe ich seit ich 7 war immer einen Pc gehabt, bin also damit aufgewachsen. Mein Hirn und meine Augen haben sich also arangiert. Und nein, ich bin nicht verdummt :D Andernfalls war ich vorher ein Genie ;)
Natürlich ist es so, dass E-Reader ein anderes Panel haben, dass (mal daher aus dem Gedächtnis geraten) Farben natürlicher darstellt und weniger grell ist.
Also sind sie besser als ein I-Pad, vo allem, wo das i-Pad nicht enspiegelt ist. :D Viel Spass in der Sonne.


Leider scheint sich noch kein Dateisystem durchgesetzt zu haben. Es gibt pdf (soll immer wieder das Scrollen erfordern), epub und Plattform-fixierte Formate wie azw (Kindle/Amazon). Schränkt die Entscheidung für ein System, dass Angebot der zu lesenden Bücher spürbar ein?
-> Kommt auf die Plattform an von der du Kaufst. Amazon wird wohl vor allem in seinem Format anbieten. Aber es gibt sicher Konvertierungsprogramme. Und sicher beherrscht jeder E-Reader das Pdf Format oder das simple txt Format. Das ist doch Standart. Ok, auch geraten. Aber wenn dus genau wissen willst, dann melde dich in einem Computerforum an oder recherchiere über google.
 
Dann kann man sich bloß schlecht über den Inhalt auf einer bestimmten Seite hier im Forum unterhalten wenn sich die Seitenzahl ändert, oder?
-> Entweder bleibt eine Seite eine Seite und es passt sich nur die Zeilenanzahl an oder man muss sagen: Standartschriftgröße ist 11.
 
Bücher in Papier kann ich verleihen. Geht so was auch mit eBooks?
-> Du drückst deinem Freund deienn E-Reader in die Hand und sagst: Hier lies es dir durch, in ner Woche will ich es wiederhaben ^^
Oder du wirst kleinkriminell und kopierst es für ihn. Davon rate ich natürlich ab :D


Im digitalen Zeitalter passiert das mit Information auf Festplatten und Geräten in schöner Regelmäßigkeit. Sicherungskopien helfen, ist schon klar. Wie sieht es mit den Lizenzen zu Büchern aus? Kann man darüber Bücher evtl. neu beziehen? Oder gibt es im Netz Anbieter um digitale Bücherregale (keine reine Datensicherung - die gibt es) abzuspeichern? Wie sind Eure Erfahrungen mit eBooks hinsichtlich Datensicherheit?
-> Du machst eine Kopie auf deine Festplatte, dann hast du eine Backupplatte, dann brennst dus am besten noch auf Dvd, was du alle Jahre wieder machst, weil Dvd´s ausm Laden irgendwann den Geist aufgeben (nach meinen Erfahrungen nicht so schnell, wie immer behauptet wird). Dann am besten noch ein Onlinebackupservice. Oder du hast statt einer externen Backupplatte ein NAS mit SAS Platten die sowieso stabiler sind. Die tauschst du dann ale 5 Jahre aus, oder besser eher. Hast sie natürlich im Raidverbund, falls eine kaputt geht. Usw.
Ob mans zweimal runterladen kann, weiß ich nicht.
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