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Abraham, Daniel: Herbst der Kriege (Die magischen Städte 3)

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"Herbst der Kriege" ist nun der dritte Teil der von Daniel Abraham geschriebenen Tetralogie rund um die magischen Städte. Vorausgegangen sind diesem Teil "Sommer der Zwietracht" (Band 1) und "Winter des Verrats" (Band 2). Wie auch in diesen geht es im "Herbst der Kriege" ebenfalls um Macht und ihre Schattenseiten und Liebe und wie sie Fluch oder Segen sein kann.
 
Noch immer sind Otah (mittlerweile Khai von Machi und zweifacher Vater) und Maati, der nun seit Jahren die Bibliothek von Machi verwaltet und auf dem Gebiet der Andaten forscht, Hauptcharaktere.
Auch Kiyan, Otahs kluge Gemahlin, spielt eine Rolle und Liat, die im "Sommer der Zwietracht" sowohl Otahs als auch Maatis Geliebte war, taucht wieder auf. Sie ist mittlerweile zu einer gestandenen Frau geworden, die ein Handelshaus führt, das im Geheimen die Unternehmungen der Galten überwacht.
Weitere Charaktere: Der egozentrische Dichter Riaan Vaudathat, den Balasar Gice für seine Zwecke einspannt, Cehmai, der noch immer jungenhafte Dichter von Machi und Sinja Ajutani, ein abgebrühter Söldnerhauptmann, der durch einen unglücklichen Zufall mit seiner Truppe ein Teil des galtischen Heeres wird.
 
Die Handlung beginnt vierzehn Jahre nach der von "Winter des Verrats" und führt zu Beginn an den Rand der Wüste von Transgaltland. Nur noch drei von ehemals zwanzig Männer kehren aus ihr zurück. Einer von ihnen ist Balasar Gice, ein galtischer General, der als Kind erleben musste, wie durch die Macht eines Andaten sein Dorf in einem über die Ufer tretenden Fluss versank. Seitdem sucht er nach einer Möglichkeit die Andaten zu vernichten. In der Wüste nun - wo man erst vor kurzem die Ruinen der Bibliothek des alten Kaiserreichs entdeckt hat - bietet sich ihm die Gelegenheit dieses Werk zu beginnen, denn in der alten Bibliothek gibt es Bücher, die wissen, wie den Andaten beizukommen ist. Und vier dieser Bücher hat Balasar auch gefunden und kehrt mit ihnen nach Galtland zurück . . .
In Machi zieht sich Otah, in seiner Funktion als Khai Machi, derweil den Zorn der anderen Khais und des Dai zu, denn er will für den Tag gerüstet sein, an dem die Andaten nicht mehr da sein werden, um die Städte der Khais zu schützen und stellt daher eine bewaffnete Truppe auf. Zu deren Anführer ernennt er Sinja Ajutani, den ehemaligen Geliebten seiner Frau.
Um der Truppe zu etwas Übung zu verhelfen schickt Otah sie auf Sinjas Rat hin in die Westgebiete. Doch anstatt bei dem dort üblichen kleineren Gefechten Erfahrungen zu sammeln stoßen sie auf die riesige Armee der Galten. Um ein wenig zu spionieren führt Sinja seinen Trupp zu ihnen. Doch Balasar, der die Armee befehligt, erfährt von ihm und zwingt Sinja zu bleiben und mit seinen Männer als Kundschafter und Übersetzer für die Galten zu arbeiten.
Unterdessen bekommt Maati überraschenden Besuch. Eines Tages sitzt Liat in seinen Gemächern. Sie leitet mittlerweile das von Amat Kyann zur Überwachung der Galten gegründete Handelshaus Kyaan. Dabei ist Liat Beunruhigendes aufgefallen, sie hat Hinweise entdeckt, die darauf schließen lassen, dass die Galten einen Dichter entführt haben. Was sie mit ihm planen kann sie zwar nur mutmaßen, aber es ist beunruhigend genug, sie und ihren Sohn Nayiit erst zum Dai und, als dieser ihr (oder vielmehr ihm, denn Frauen ist der Zutritt zum Dorf des Dai nicht gestattet) kein Gehör schenkt, nach Machi zu treiben.
Dort glaubt Otah ihr auch tatsächlich und sammelt unter seinen Adeligen, den Utkhais, ein dreitausend Mann starkes Heer. Damit bricht er zum Dorf des Dai auf, um diesen, die Dichter und die wichtigen Werke von dessen Bibliothek zu retten.
Doch die Galten sind schneller. Sie fangen Otah und sein Heer ab, schlagen sie in einer Schlacht vernichtend und vernichten anschließend das Dorf des Dai, so dass Otah nur noch einige wenige Bücher bergen kann.
Statt aber aufzugeben macht sich Otah mit seinen verbliebenen Männern auf den Weg nach Cetani, der Nachbarstadt von Machi. Er bringt den dortigen Khai dazu in zu begleiten und die Einwohner der Stadt nach Machi zu evakuieren.
Zusammen mit den Leuten aus Cetani beginnt Otah den Galten Widerstand zu leisten. Sie verzögern erfolgreich den Marsch der Galten nach Machi und die Männer beginnen Otah als neuen Kaiser zu feiern.
Die Galten rücken dennoch immer weiter auf Machi zu. Aber dort bereiten sich die Dichter auf sie vor - Maati bereitet die Bindung eines nur für den Krieg gedachten Andaten vor. Das ist etwas, was seit dem Kaiserreich nicht mehr geschah.
Doch bei der Bindung geht etwas schief. Maati kann sich zwar vor dem Zorn des Andaten schützen, aber stattdessen müssen alle Bewohner Galtlands und der Städte der Khais den Preis für die gescheiterte Bindung zahlen. So sorgt der Andat dafür, dass sie sich entweder versöhnen oder ihre Völker aussterben . . .

Zugeordnete Kategorien: Bücher
Free Tags: Daniel Abraham

Diskussionen

Diskussionsbeiträge

War schon spätabends.... aber ich vertraue dir und mir und geh nicht nochmal drüber ;).
Ich kann nicht genau festmachen, was mir besonders gut gefällt, aber bei vielen Bücherbesprechungen von Büchern, die ich nicht kenne, verliere ich sehr schnell den Überblick. Hier habe ich alles verstanden und habe sogar ohne vorher nachzugucken die Charaktere wiedererkannt und wusste so ungefähr in welchem Zusammenhang sie stehen. Also: gut zu lesen, übersichtlich und hoher WIedererkennungswert!^^
-------------------------------------------------------------------------------------------- Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden! -

Er ist gut geschrieben,schön unterteil und du scheinst auch noch schreib Fehler zu machen,also bin ich nich alleine.Aber sonst ist es ein schöner Artikel.Ich glaube ich schneide mir doch nicht zuviel ab.: )

@Boindil1: Wenn du damit fertig bist meine Rechtschreibung in Scheiben zu schneiden, gibt es dann noch etwas, was dir an meinem Artikel auffällt? Etwas, was erwähnenswert wäre, da es besonders gut oder schlecht ist?
 
@Nazena: Ja glaub' ich das denn?! Warst du nicht ganz aufmerksam oder sollte ich wirklich so wenig Fehler eingebaut haben? ;-)

Schite.... irgendwie hapert es in letzter Zeit...
wenig zu Spionieren führt--> spionieren
Kyaan. Dabei ist Liat beunruhigendes-_> Beunruhigendes
in einer Schalcht vernichtend--> Schlacht
dem Zorn des Ansaten schützen,--> Andaten
 
Schöner ARtikel, gefällt mir sehr gut!
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Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden!
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Also der Artikel ist ,mit einem schönen Bild,von der Rechtschreibung kann ich mir noch was abschneiden.

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