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Drachen

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Drachen sind schlangenartige Mischwesen und kommen beriets in der sumerischen Mythologie um etwa 3000 v. Chr. auf Rollsiegeln vor. Sie kommen auch in der griechischen und römischen Mythologie vor (Hydra), in Asien und Amerika (Quetzalcoatl) sind sie aber auch bekannt gewesen. Über den Ursprung der Drachenmxthen wird viel gerätselt: Man vermutet Flugdrachen oder große Warane, etwa den Komodowaran als Ursachen.

Drachen vereinen häufig Eigenschaften von Reptilien (schlangenartiger Körper), Säugetieren (Löwenpranken) und Vögeln (Flügel). Sie sind meistens Raubtiere und können häufig Feuer speien. Während er im Orient und der westlichen Welt Sinnbild des Chaos ist und ein menschenfeindliches Ungeheuer darstellt, ist er in der asiatischen Mythologie positiv besetzt. Dort gilt er als Zeichen des Frühlings, des Wasser und des Regens. Er ist außerdem ein Glücksbringer. In der westlichen und orientalischen Überlieferung hingegen kämpfen Helden oder Götter gegen die bösen Drachen um die Welt zu erschaffen oder um ihr Fortbestehen zu sichern.

griechische und römische Antike

Bei den Griechen, was die Römer übernahmen, war der Drache vor allem eine schlangenhafte Bestie manchmal mit einer Vielzahl von Köpfen, die es zu besiegen galt. Oft war das Bild des Bewachers engesetzt worden, so etwa in der Sage von Iason oder den goldenen Äpfeln der Hesperdien. Außerdem kam die Konstelation Held-Drache-Prinzessin dazu, wobei letztere meistens dem Drachen geopfert werden sollte, was der Held zu verhindern hatte.

 

mittelalterliche Mythen/ Bibel

Im alten Testament besiegt Jahwe den Drachen und schafft damit die kosmische Ordnung. In der Johannes-Apokalypse wird der Drache zur Personifikation des Bösen und begründet die Gewalt auf Erden. Mit seiner Vernichtung wird die Welt untergehen.

Dieses Böse haftet dem Drachen im Mittelalter weiter an. So ist etwa der Teufel als Drache dargestellt, wenn er Menschen aus dem Munde fährt und auch auf vielen Brunnen oder Kirchen sind Drachen als Dämone zu sehen. Im Hochmittelalter wird dann der Kampf zwischen Mensch (Ritter) und Drache thematisiert und jeder Held sollte einmal einen Drachen besiegt haben. Dieses Element findet man etwa in der Artus-Sage, den Sagen von Dietrich von Bern oder natürlich im Niebelungenlied in dem Siegfried durch das Bad unverwundbar wird. Desweiteren horten Drache häufig Schätze, die den Siegern zufallen, die außerdem oft Jungfrauen oder ganze Länder retten, die vom Drachen bedroht waren.

 

asiatische Drachenmythen

Der Drache Long ist das wichtigste Symbol der Drachenmythik in Ostasien. Er tritt bereits vor Christus auf und ab dem 15. Jahrhundert nach Christus ist er außerdem ein Symbol der Herrschenden. 500 Jahre vorher hatte der Buddhismus dieses Motiv aufgenommen und dann verbreitet. Drachen werden sehr alt und bis sie ausgewachsen sind vergehen Jahrhunderte. Außerdem besitzen sie magische Fähigkeiten. Besonders in den chinesischen Volksmärchen verkörpert der Drache auch das Böse. Das Verhältniss zu den Drachen ist also keineswegs so positiv wie wir immer annehmen, sondern eher ambivalent.

 

amerikanische Drachenmythen

Bei den meisten amerikanischen Drachen liegt ein Schlangen-Motiv vor. So etwa bei dem Gott Quetzalkoatl. Jedoch kommen auch Mischwesen aus Jaguaren und Katzen, Kaiman und Schlange oder Mensch und Schlange vor. Ebenso gibt es Drachen mit zwei oder sogar drei Köpfen

Kommentare

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Bild des Benutzers @boyone

Da in fast alle Regionen der Erde Drachen verehrt bzw. gefürchtet wurden, überrascht es nicht, dass es verschiedene Arten gibt. In den "Mächten des Feuers" werden beispielsweise folgende Arten unterschieden:

 

*Wurmdrachen

*Gleitdrachen

*Flugdrachen

*Wasserdrachen

*Laufdrachen

 

Außerdem tauchen es in einigen Zyklen an ihre Umwelt angepasste Formen auf, z.B. die Eisdrachen im "Land der Mythen".

Ich fände es wichtig, wenn in diesem Artikel stärker auf diese "Unterarten" und natürlich auf die Wurzeln der Namen eingegangen wird.

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Bild des Benutzers Luna Lucenda

Huhu

Würde auch die asiatischen Drachen nicht außer Acht lassen, die ja eher schlangenartig aussehn. Besonderrs die mythische Herkunft und die symbolische Bedeutung eines Drachen im asiatischen Raum ist sehr interessant und würde dem Artikel sicherlich gut tun.

Ein weiterer Verbesserungsvorschlag wäre, dass du die Drachen nicht entweder als gut oder böse abstempelst. Das wird zwar häufig in Büchern gemacht, die du ja auch aufgezählt hast. Aber zum Beispiel bei Eragon werden Drachen nicht so schwarz weiß gemalt. Sie haben ihre eigene Meinung und können sich auf die oder jene Seite schlagen. Auch wenn Dorn, der rote Drache für Galbatorix kämpft, macht es ihn noch lange nicht zu einem Bösen. Also da würde ich also etwas vorsichtig sein beim Formulieren...
Hoffe du kannst die Vorschläge verwenden...

Liebe Grüße =)
Luna Lucenda

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Bild des Benutzers FeanorCurufinwe

Noch als thematisch verwandter Artikel: Feuerdrachen !

lg

Feanor

Leben ist das, was an uns vorrüber geht während wir versuchen es zu steuern.

Amicus certus in re incerta cernitur. - In der Not erkennst du den wahren Freund

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Bild des Benutzers Lorin

manchmal werden Drachen ohne schlau inteligenz beschrieben. Also nicht so das sie gut oder böse sind sondern eher wie Tiere, gutes beispiel, harry potter.

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Bild des Benutzers FeanorCurufinwe

Ähm, was war denn das jetzt, ich hab das Zitat auch nicht gefunden, woher kam das? image

Feanor

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Bild des Benutzers blutreiter

Muss mich leider einigen der Kritikpunkten anschließen, aber bei diesem Artikel, sollte noch einiges geändert werden. Die Struktur sollte überarbeitet werden, da das ganze sehr unübersichtlich wirkt. (z.B. Aussehen, Kräfte, Bekannte Vertreter oder ähnliches).
Besonders Bücher wie die Drachen von Julia Conrad, Mächte des Feuers von Markus Heitz und Eragon von Christopher Paolini dürfen als heutige Vertreter nicht unerwähnt bleiben.
Also bitte dringend dazu mehr und eine anschauliche Struktur:-)

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Bild des Benutzers SamohrGirl

Hey... ich habe deinen Artikel gelesen und fand ihn ein bisschen kurz. Es gibt immerhin so viele Arten von Drachen in so vielen verschieden Büchern und Welten. Zum Beispiel "Eragon" (Christopher Paolini), "Die Feuerreiter seiner Majestät" (Naomi Novik), in der "Gabria-Saga" (Mary H. Herbert) oder in "Das Schwert der Wahrheit" (Terry Goodkind)... Vielleicht kannst du deinen Artikel noch mal überarbeiten, damit er ein bisschen länger und ausführlicher wird...

Liebe Grüße SamohrGirl

 

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Bild des Benutzers caphalor-fan

Es gibt sehr viele Unterarten der Drachen.
Es wäre schön, wenn du sie auch noch erwähnst.

Verrat ist immer Sache des Betrachters.
Er kann auch als Treue ausgelegt werden.

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Bild des Benutzers Lorin

Du kannst diesen Artikel noch mti dem Artikel Schattendrachen verknüpfen, sonst hab ich gerade nichts zu bemängeln, außer du zu sehr auf Buchbeispiele und nicht auf andere Sachen,wie z.B: Wesen oder Drachen in der heutigen Welt eingehst.

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Bild des Benutzers Fusca

Ich weiß, du hast dir sehr viel Mühe gegeben. Es steckt auch sicher sehr viel Arbeit in deinem Artikel. Aber ich bin der Meinung, so können wir das nicht lassen. Mir wäre es selbst zu anspruchsvoll, einen solchen Artikel zu schreiben. Dein Artikel wird den hohen Anforderungen, die an so komplexe Artikel gestellt werden, definitiv nicht gerecht.
Ich wäre dafür, den Artikel freizuschalten, aber die Kronen zu erhalten. Geht das?

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