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Faerûn ist sowohl ein Kontinent auf der Welt Toril als auch ein "Dungeons&Dragons"-Setting, welches auch bekannt ist unter der Bezeichnung "Forgotten Realms"/"Vergessene Reiche".
Inhalt
Geographie
Der Kontinent beherbergt mehrere Klimazonen, wobei sich in den nördlichen Regionen zumeist arktische Gebiete befinden (Endloses Eismeer, der Große Gletscher) und der Süden immer wärmer wird. Dominiert wird Faerûn von der Wüste Anauroch, dem Großen Gletscher und dem See der Gefallenen Sterne in den mittleren Region. Der Osten beherbergt die Endlose Einöde, der Süden eine ebenfalls karge Region Namens Östliche Shaar.
Neben diesen herausragenden Gebieten ist der Kontinent von vielen Gebirgen und Wäldern bedeckt, wovon sich einige der Letzteren über mehrere hundert Meilen erstrecken.
Fernab der Sonne, tief unter Erd- und Gesteinsschichten erstreckt sich das Unterreich. Es beheimatet einige der wohl gefährlichsten Kreaturen des Kontinents und nur wenige Wagemutige trauen sich hinab in die immerwährende Finsternis.
Geschichte
Die Geschichtsschreibung Faerûns wird klassisch nach DR (Dalereckoning) berechnet. Diese Rechnung wurde in dem Jahre begonnen, in welchem die Elfen Cormanthyrs den Menschen der Talländer erlaubten, in den Randgebieten ihres Heimatwaldes zu siedeln.
Es ist bekannt, dass zunächst Riesen und Drachen Toril bevölkerten, Elfen und Zwerge um -25000 DC erste Siedlungen gründeten. Nur tausend Jahre später begannen die Zwerge die Riesen zu vertreiben und die Elfen die Drachen. Anders als die Bezwinger der Riesen breiteten sich die Elfen in den großen Wäldern aus und besiedelten diese.
Die ersten Uneinigkeiten zwischen den Elfenvölkern entstanden um -18800 DC, welche -17100 DC zu einem dreihundert Jahre währenden Krieg zwischen den Elfen führte. Ein weiterer Krieg im Jahre -12000 DC spaltete das Volk endgültig und die Ilythiiri, die Vorfahren der Drow wurden ins Unterreich verbannt.
Um -11000 DC beginnen auch die Zwerge, sich weiter auszubreiten. Zur gleichen Zeit kamen Illithiden aus einer anderen Ebene nach Toril.
Nach vielen Jahrtausenden des Krieges, der Völkerwanderungen und Gründungen von Reichen, zerbrach - 5000 DC die bis zu diesem Zeitpunkt gute Beziehung von Zwergen und Elfen, nachdem letztere aus Versehen den damaligen Zwergenkönig umbrachten.
-3859 DC treten die Menschen erstmalig nicht nur als Sklaven in der Geschichtsschreibung auf. In diesem Jahr vereinigten sich einige Fischerdörfer zu einem Reich, das später zu einem der mächtigsten Magierreiche Faerûns werden sollte. Inmitten von Kriegen entschieden sich die Menschen des bald unter dem Namen Netheril bekannten Reiches sich selbstständig zu machen und sich nichtmehr auf die von den Elfen gelehrte Magie zu beschränken. Das Reich fiel jedoch, als Karsus, der mächtigste Magier Faerûns, versuchte der Göttin Mystryl die Magie zu stehlen. Mystryl brach die Verbindung mit Karsus ab und opferte sich zum Wohle Torils, sodass die Magie verrückt spielte, ähnlich wie im Jahre 1387 DC, als Mystryls Reinkarnation Mystra getötet wurde.
Völker
Aasimar Manchmal gehen die Götter Faerûns Verbindungen mit Sterblichen ein, oder Sterbliche werden selbst zu Göttern. Ihre Nachfahren, die Aasimar, tragen meist über viele Generationen hinweg noch Zeichen ihres göttlichen Erbes und verfügen über größere Mächte als Menschen.
Drachen In Faerûn unterscheidet man zwischen Farb- und Metalldrachen. Farbdrachen sind bösartig und verschlagen, oftmals nur auf Zerstörung aus. Metallene Drachen bewahren die Welt vor großen Übeln, sofern sie es vermögen. Sie alle sind intelligent und mischen sich (meist in Menschenform) auch in die Geschicke Torils ein - mal zum Guten, mal zum Schlechten.
ElfenDas fast unsterbliche Volk hat Toril nachhaltig geprägt, denn überall finden sich Überreste ihrer Imperien. Ihre Schönheit und Anmut sorgt für Neid unter anderen Rassen, daher reagieren Elfen auf andere Volker meist zurückhaltent.
Genasi Wesen, die von den Elementarebenen stammen, gehen ebenfalls Verbindungen mit Menschen ein. Die daraus entstehenden Nachkommen können das jeweilige Element ihrer Ahnen kontrollieren.
Gnome Mit einer Vorliebe für Edelsteine und Illusionen gehören Gnome zu den umgänglichen Völkern Faerûns. Sie bleiben lieber unbemerkt, da ihnen bewusst ist, wie wenig Wertschätzung andere den freundlichen Gnomen entgegenbringen.
Gnolle In kleinen Rudeln lebend und sich oftmals mit Goblins verbündend, sind Gnolle eine Gefahr für viele Reisende. Sie ähneln verwahrlosten Hunden, die vom Körperbau jedoch Menschen gleichkommen. Sie mögen feige sein, doch sind sie ihrem Rudel gegenüber sozial und durchaus intelligent.
Goblins Mit ihrem schmächtigen Körperbau sind einzelne Goblins kaum eine Gefahr. Da sie sich dessen bewusst und auch dementsprechend feige sind, rotten sie sich meist zusammen oder verbünden sich mit Orks, um ihre primitiven Gelüste zu stillen.
Halblinge In der Geschichtsschreibung kaum erwähnt, gehören Halblinge zu den älteren Rassen Torils. Ähnlich wie die körperlich größeren Gnome gelten sie als gutherzig und fügen sich in Menschenstädte nahtlos ein. Dennoch bleiben sie lieber unbemerkt und neigen zum Diebeshandwerk.
Menschen Die größte Bevölkerunggruppe Faerûns bilden Menschen, dicht gefolgt von Orks und deren Unterarten. Sie haben auf Toril wenig Probleme damit, sich mit anderen Rassen zu vermischen, wobei auch Wesen aus den göttlichen Ebenen und Elementare oftmals Verbindungen mit Menschen eingehen.
Orks Vielerorts als eine allgenwärtige Bedrohung angesehen, haben auch Orks eine Kultur entwickelt, die jedoch babarisch anmutet. Dennoch gibt es Orksiedlungen, die Handel mit Menschen treiben und in der jüngsten Geschichte Faerûns Bemühungen, ein eigenes, zivilisiertes Orkreich zu gründen.
Riesen Unweit des Endlosen Eismeeres liegt ein von Riesen und Halbriesen besiedeltes Gebiet. Zwischen Riesen und Halbriesen besteht eine alte Feindschaft, dennoch leben sie in relativem Frieden nebeneinander. Riesen sind in ihrer Erscheinung vielseitig und mit Ausnahme der Hügelriesen intelligent, weshalb sie auch Bündnisse mit anderen Völkern eingehen.
Tieflinge Oftmals mit Halb-Dämonen verwechselt, besitzen Tieflinge einen oder mehrere dämonische Vorfahren. Von den Menschen gefürchtet, verbergen Tieflinge gerne ihr Äußeres. Ähnlich wie Aasimare sind sie Normalsterblichen überlegen.
Trolle Ohne Furcht stürzen sich diese 3,5 Meter großen Monster in den Kampf, da einzig Säure und Feuer ihnen schaden kann. Sie vermögen zwar, mit Riesen zu sprechen, hegen jedoch selten den Wunsch, sich mit anderen zu verbünden. Viel eher suchen sie Siedlungen heim, um deren Bewohner vollständig zu verspeisen.
Romane
Faerûn ist Schauplatz von den bisher ins Deutsche übersetzten Reihen
- "Saga vom Dunkelelf", "Die Vergessenen Welten", "Die Rückkehr des Dunkelelfs", "Die Legende vom Dunkelelf" und "Das Lied von Deneir" (R. A. Salvatore)
- "Der Krieg der Spinnenkönigin" (verschiedene Autoren)
- "Die Büßerin" (Lisa Smedman)
- "Sembia" (verschiedene Autoren)
- "Die Kormyr-Saga" (Ed Greenwood)
- "Ratgeber und Regenten" (Elaine Cunningham)
- "Die Avatar-Chronik" (verschiedene Autoren)
- "Die Rückkehr der Erzmagier" (Troy Denning)
- "Das Jahr der abtrünnigen Drachen" (Richard Lee Byers)
Binter hinter Titel in Klammer Zyklus
karge Region Namens Östliche Shaar.--> namens
der Drow wurden ins--> Drow Komma wurden
Um -11000 DC beginnen auch die Zwerge--> begannen, du hast alles andere im Imperfekt geschrieben
eagieren Elfen auf andere Volker meist zurückhaltent.--> zurückhaltend
Sie vermögen zwar, mit Riesen--> Komma weg
-------------------------------------------------------------------------------------------- Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden! -
Klasse Struktur, gut erklärt und ein gelungener Artikel.
An einer Stelle war ich jedoch kurz verwirrt:
Ist es beabsichtigt, dass hier kein '-' mehr vor der Jahreszahl steht? Dadurch, dass nämlich auch das Kürzel danach bleibt, ist die Zeitrechnung dann sehr kompliziert (Man muss ja immer alles zusammennehmen) und zudem würde mich interessieren, warum es plötzlich ein Jahr Null gegeben hat?
Habe mich der Vorschläge angenommen, meinen Dank an Lorin.
Dieser Artikel ist echt gut gestalltet,die Links sind gut und die einzelne unterteilung des Artikel auch.Das mit den einzelnen Völker hervorheben ist eine gute Idee,der ich anschließe das mach den Artikel noch interesanter.
Du könntest hier sehr gut mti der Ankerfunktion arbeiten, da es dann ein bisschen überschaulicher wird.
Vielleicht kannst du auch noch die Völker hervorheben.
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