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Fletcher Lane (Elemental Assassin)

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Lexikonrubrik: 

Eine Figur aus der Roman Reihe Elemental Assassin von Jennifer Estep.

 

Fletcher ist ein Mann ende der siebziger. Feines weißes Haar bedeckt die fleckige braune Kopfhaut des Restaurantbesitzers. In seinem „Pork Pit“ arbeiten Gin, Sophia und ein paar Kellnerinnen. Doch das alles war nur seine Beschäftigung im Ruhestand. Früher war er ein Auftragskiller gewesen. Der Zinnsoldat. Er ist ein gekonnter Redner, was er genauso wie seinen limonadenflaschen-grünen Augen und die Vorliebe für Malzkaffee an seinen Sohn Finnegan Lane, kurz Finn, vererbt hat. Was er nicht an Finn weiter gegeben hatte war sein Job als Auftragskiller. Da hatte er Gin in seine Fußstapfen treten lassen. Er hatte sie als Kind in der Gasse hinter seinem Restaurant gefunden und aufgenommen. Und im Gegensatz zu Finn eignete sie sich als Auftragskillerin. Sie war kälter, härter und vor allem geduldiger. Also wurde er ihr Mentor und später ihr Mittelsmann. Aber jetzt will er, dass Gin sich zur Ruhesetzt und das „Leben im Licht“ genießt.

 

Achtung Spoiler Alarm.

 

Im ersten Band wird er von Alexis James zu Tode gefoltert, weil sie wissen wollte wo die Spinne sich aufhält. Später im Buch hört Gin folgende Aussage zu seinem Tot: „Das war das Unheimlichste, was ich je gesehen habe. Wie sie ihm die Haut vom Körper gerissen hat und er sie trotzdem weiter ausgelacht hat.“

Zu seinen Ehren zeichnete Gin eine Art Rune aus dem Neonschild, dass über dem Pork Pit hängt und stellt diese Zeichnung eingerahmt zu den anderen drei Runen ihrer verstorbenen Familie.

Im Prok Pit erinnert seitdem das eingerahmte blutige Buch, dass er vor seiner Ermordung gelesen hat, „Eigentlich hätte es ein herrlicher Sommertag werden können“ von Wilson Rawls und eine alte schwarz-weiß Fotographie von ihm und Warren Fox in ihrer Jugend. Das Pork Pit und sein Haus hat er Gin vermacht. Sowie ein Foto ihrer erwachsenen kleinen Schwester Bria, eine Akte über Mab Monroe und eine Akte in der er Gin mitteilt, dass er für den Mord an ihrer Mutter von Mab Monroe angeheuert worden war und sich sogar darauf vorbereitet hatte, doch als er erfuhr, dass er auch ihre drei Kinder umbringen sollte, war er Mab abgesprungen, denn sein Leitsatz waren: „Keine Kinder und Haustiere“. Er schreibt in den Brief an Gin auch, dass er versuchen wollte Mabs Pläne zu kreuzen, doch sie schickte ihm Killer auf die Fersen, weil er ihren Auftrag abgelehnt hatte. Als Fletcher zum Anwesen der Snows kam, war Mabs Angriff schon vorbei. Er fand Bria, die ihm erzählte, dass sie die einzige war die überlebt hatte und sorgte dafür, dass sie außerhalb von Ashland zu einer guten Pflegefamilie kam. Als die tot geglaubte Tochter Genevieve wenige Monate später in der Gasse hinter seinem Restaurant auftaucht ist er überrascht und nimmt sie auf. Da sie ihm nichts über ihre Vergangenheit erzählt, tut er so als wüsste er nichts über sie und gibt ihr den Namen Gin. Zuerst war sein Plan auch ihr eine Pflegefamilie zu suchen, wenn sie so weit war, doch als sie ihm einmal das Leben rettet, weil ihn einer von Mabs Auftragskillern überwältigt hatte und Gin es schaffte diesen zu töten, beschloss er sie auszubilden und ihr so die Möglichkeit zu geben sich an Mab Monroe zu rächen.

Nach seinem Tod helfen sowohl Jo-Jo als auch Sophia Gin gerne weiter. Die beiden hatten Fletcher die Treue geschworen, weil er ohne etwas dafür zu verlangen Jo-Jos bitte nachging und ihre Schwester Sophia rettete.