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Korred sind koboldhafte Wesen, welche vorallem in der Bretagne, Frankreich, leben. Sie zählen zu den unterirdisch lebenden Dunkel-Elben. In manchen anderen Quellen werden sie zu den Hügelmännern gezählt (Zwerge, Trolle, usw.). Sie sind verwandt mit den Spriggans und Korrigans.
Es gibt zahlreiche Arten der Korred, der dominierenden Faerie-Rasse im keltischen Frankreich. Sie wurden hauptsächlich in der Nähe von Erdarbeiten, Dolmen und anderen Megalithen gesichtet, sie wurden aber auch bei Heiden, Mooren, Steilküsten und alten Brunnen angetroffen. Die Bretonen erzählen, die Korred hätten die mächtigen Dolmen auf ihren Rücken in die Bretagne getragen. Gierige Menschen glauben, die Korred seien die Hüter großer Schätze, weil sie ihre Lieblingsplätze mit Begeisterung verteidigen. Sie sind so leidenschaftliche Tänzer, dass sich das Gras unter ihren Hufen in Asche verwandelt. Ihre Feste feiern sie immer nachts und vorwiegend am Mittwoch, ihrem Feiertag. Einem Menschen ist es verboten an ihren Tänzen teilzunehmen, denn es handelt sich dabei um elbische Rituale. Mädchen, die der Verlockung nicht wiederstehen, bringen neun Monate später ein Kind zur Welt, das einem Dörfler ähnelt, welcher jedoch nicht der Vater sein kann. Männer müssen so lange mit ihnen tanzen, bis sie vor Erschöpfung tot umfallen. Die Korred sind aber nicht immer unfreundlich zu den Menschen: Gegen ein kleines Entgeld verleihen sie Zugochsen, Küchengeräte und Werkzeuge. Nachts schleifen sie Scheren und dengeln Sensen, wenn man diese bis zum Morgengrauen auf ihre "Borgsteine" legt. Einige von ihnen hüten sogar Schweine, wenn sie dafür später beim Räuchern zusehen und vom frischen Schmalz probieren dürfen.
Die Korred (Sing.: Korr) und Crions sind zwischen einem und drei Fuß groß. Sie sind bucklig, schwarzhäutig und am ganzen Körper mit zottigem Haar bedeckt. Ihre tief liegenden Augen glimmen wie rote Kohlen. Außerdem haben sie Katzenpfoten anstelle der Hände und Ziegenhufe statt der Füße. Ihre Stimme ist dumpf und brüchig, ihr Gelächter aber überlaut. Die männlichen Korred tragen stets einen Ledersack bei sich, worin sich Haare und eine Schere befinden. Sie leben bei ihren Frauen, welche sich aber selten außerhalb des Hauses blicken lassen. Als phönizische Seefahrer in die Bretagne kamen, hatten sie Elben an Bord, welche sie Couretes oder Karikines nannten. Diese waren die Vorfahren der heutigen Dolmen-Elben.
Außerhalb der Bretagne sind die Korred auch in der modernen Fantasy-Literatur anzutreffen. Im Roman "Drachenfeuer" von dem Autorenehepaar Wolfgang und Heike Hohlbein sind Korred unterirdisch lebende Wesen, welche aus schwarzem Stein zu bestehen scheinen. Sie bezeichnen sich selbst lieber als Dolmen-Elfen und kommen nur nachts auf die Erdoberfläche um zu tanzen. Sie fürchten und meiden das Tageslicht. In Andrzej Spakowskis "Geralt-Saga" sind es Höhlenkreaturen, welche von einem starken Familiensinn geprägt sind und in Kellern hausen.
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