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Nuyen, Jenny-Mai: Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

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Lexikonrubrik: 


 

1. Das Buch

2. Nocturna

3. Inhalt

4. Die Autorin

5. Mein Eindruck

 

 

1. Das Buch

 

Titel: Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

Autorin: Jenny-Mai Nuyen

Taschenbuch: 542 Seiten

Verlag: cbt Fantasy

Preis: 12,00€

Erste Auflage: 2009

 

 

2. Nocturna

Der Begriff Nocturna wird von einer Kommisarin im Roman verwendet und beschreibt die, für sie, nicht erklärbare Gruppe Magier, die scheinbar für einen Großteil an Kindesentführungen verantwortlich sind.

Soweit ich es erkennen kann, spielt der Begriff sonst keine allzu große Rolle als Bezeichung, eher als eine Art Überbegriff.

 

 

3. Inhalt

 

Klappentext: Wenn es Nacht wird in der Sadt, treten die Nocturna ins knisternde Licht der Gaslaternen. Sie sind die heimlichen Herren der Stadt, denn ihre Magie ist stark und grausam: Aus Bluttinte und Erinnerungen schaffen sie die schönsten Bücher der Welt, die ihnen die Herzen der Menschen öffenen und grenzenlose Macht verleihen. Doch ihre Opfer bleiben als seltsam blasse Wesen zurück. Wie der Kleinganove Tigwid. Wie Vampa, der Junge, der nicht sterben kann.

Als Tigwid und Vampa auf der Suche nach ihrer Geschichte auf die hochmütige Apolonia treffen, werden die dreihineingezogen, in den gefährlichen Machtkampf, der unter den Nocturna entbrannt ist. Denn ein Mädchen, wie Apolonia, so heißt es, ist auserwählt, die Herrschaft der Noctruna zu beenden.

 

Seit dem Brand in dem Buchladen Apolonias Vaters, ist dieser nicht mehr derselbe. Als Halbweise, deren Mutter unter seltsamen Umständen gestorben ist, lebt Apolonia nun mit ihrem Vater bei der Schwester ihrer Mutter. Als sie dem jungen Tigwid unter komischen Bedingungen das erste Mal trifft, ist ihre Verbindung zu ihm von starkem Misstrauen geprägt. Apolonia, die mit Tieren in Gedanken kommunizieren kann, versucht lange Zeit, ihre vermeintlich stärkere Position Tigwid gegenüber zu behaupten.

Doch kaum beginnt das Abenteuer, sind Tigwids Kentnisse als Taschendieb auch für Apolonia lebenswichtig. Mehr als einmal müssen sie aus brenzligen Situationen fliehen. Dann taucht Vampa auf, ein Junge ohne Gefühle, scheinbar unsterblich und mit ihm eine Sammlung von Büchern in einem Kanal.

Wie wird es die ungleiche Gruppe schaffen, ihren Weg durch das Gestrüpp aus Freundschaft, Verrat, Vertrauen und vermeintlicher Sicherheit zu finden, um schließlich der Wahrheit ein Stück näher zu kommen?

 Dann gibt es noch Bassar, den Kommissar, der gemeinsam mit seinem Team einer merkwürdigen Folge von Kindesentführungen auf der Spur ist. Ohne zu wissen, worauf er sich einlässt, gerät er immer tiefer in die Welt der Magie. Seine Ermittlungen finden in der Stürmung des Ganoven-Treffpunktes Eck Jargo eine Art Höhepunkt.

 Nach und nach fügen sich immer mehr Informationen, die aus den verschiedenen Charakteren und Perspektiven hervorgehen zu einem klaren Bild, in dem sich aber immer ausreichend viele Fragezeichen befinden, um die Geschichte spannend zu halten - ebenso wie das grandiose Finale am Ende des Buches.

 

 

4. Die Autorin:

Die mit 21 Jahren relativ junge Autorin Jenny-Mai Nuyen hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Das erste, "Nijura - Das Erbe der Elfenkrone" sogar schon im Alter von 16 Jahren. Bereits mit fünf Jahren begann sie, Geschichten zu schreiben und mit dreizehn wagte sie sich an erste Drehbücher.

 Heute studiert die Münchnerin mit vietnamesischen Wurzeln Film an der New York University.

 

 

5. Mein Eindruck:

Vom skeptischen Probelesen im Laden, über das Eintauchen in das Leben der Figuren, spannende Momente bis zum Mitfiebern über das Ende - Das alles kann dem Leser passieren. Stellenweise ist Nocturna alles andere als leicht und auch die Zeitsituation ist verhältnismäßig ungewöhnlich. Zwischen Moderne und alter Zeit beschreibt die Autorin eine etwas andere Art der Schatzsuche, die auf jeden Fall mit viel Selbsterkenntnist verbunden ist. Bis etwa zur Mitte des Buches ist man sich nicht im klaren, welcher der beiden Seiten man dabei den Sieg gönnt. So bleibt die Geschichte spannend und regt zum Nachdenken an.

Meiner Meinung nach hat Jenny-Mai Nuyen mit "Nocturna" ein Buch geschrieben, dass es wert ist, mehrmals gelesen zu werden.

Kommentare

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Bild des Benutzers Lorin

ich leibe dieses Buch oder habe es eliebt, es ist schon ewig her, da habe ich es gelesen.  Du erzählst nur leider etwas zuwenig über die Geschcihte. Gut ich stell mich mal so, als ob ich es nciht gelesen hätte. Was fehlt:  Wer sit nocturna oder was, und um was geht es hier überhaupt?

Das solltest du noch mal etwas überarbeiten.

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Bild des Benutzers Boindil1

Also ich kenne das Buch nicht,aber der Artikel ist für mich  so weit ganz ok.Was man vielleicht noch verbessern könnte,ist wie Lorin schon sagt das du noch was mehr zur Geschichte schreibst ans ist es ok.

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Bild des Benutzers SamohrGirl

Danke für eure Vorschläge... ich werd mich mal dransetzen...

@Lorin: Ich glaube, das mit dem Erklären hab ich einfach vergessen, weil ich irgendwie finde, dass das Wort Nocturna nie im Zusammenhang mit den Dichtern oder den Terroristen verwendet wird...

 

 

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If you believe it, you can be somebody!

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Bild des Benutzers Rabenfeder

Ich finde den Artikel soweit ganz gut, aber den Titel würde ich ändern. Wenn ich das Buch im Lexikon suchen würde, würde ich über "N" wie Nocturna  gehen und nicht über die Autorin.

"Die meisten Leute sterben, ohne je gelebt zu haben. Zum Glück bemerken sie es nicht." Henrik Ibsen

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Bild des Benutzers Argimpasa

Der Titel ist schon richtig so; hier im Lexikon nennen wir bei einem Buchartikel immer zuerst den Nachnamen, Vornamen des Autors und dann den Titel. Wenn du bei der Suche "Nocturna" eingibst, findest du den Artikel ja auch.

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Bild des Benutzers Nazena

von einer Kommisarin im Roman verwendet und--> Kommissarin

beschreibt die, für sie, nicht erklärbare Gruppe--> Kommata weg

Nacht wird in der Sadt, treten die--> Stadt

Apolonia treffen, werden die dreihineingezogen, --> drei hineingezogen

, die Herrschaft der Noctruna zu beenden.--> Nocturna

Apolonias Vaters, ist dieser nicht mehr derselbe.--> von Apolonias Vater ist dieser

, sind Tigwids Kentnisse als Taschendieb auch--< Kenntnisse

Fall mit viel Selbsterkenntnist verbunden ist.--> Selbsterkenntnis

 

-------------------------------------------------------------------------------------------- Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden! -

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Bild des Benutzers CanisLupus

Das Buch fand ich gut. Den Artikel hier auf ;)  Besonders die Erläuterung des Titels.