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Urgals (Eragon)

Der Begriff Urgals bezeichnet ein humanoides Volk, welches in Alagaesia, dem Schauplatz von Christopher Paolinis Eragon- Romanen, lebt. Ihre ursprüngliche Herkunft ist unklar, beschrieben wird nur, dass sie das Festland nach den Menschen mit Schiffen erreichten.
 
 
1. Aussehen
 
Urgals sind deutlich größer, als Menschen (etwa 2,50m) und von einer für diese abschreckenden Erscheinung. Besonders markant sind die beiden langen, spitzen und zum Teil gebogenen Hörner, die ihnen auf den Köpfen über der Stirn wachsen. Ihre Haut ist von grauer Farbe, anders als die gelb gefärbten Augen, welche häufig mit denen von Schweinen verglichen werden.
Zudem sind Urgals in der Regel recht muskulös gebaut, weshalb ein Mensch in einem Zweikampf kaum die Möglichkeit eines Sieges hätte.
In den meisten Fällen treten sie gerüstet auf, dabei tragen sie zwischen ihren Hörnern eine Eisenkappe anstatt eines Helmes.
Die Waffen der Urgals sind nicht einheitlich, wie die der Krieger anderer Völker variieren sie je nach Kämpfer.
 
 
2. Wesen
 
Kaum ein Volk Paolinis wird als so gewalttätig und grausam beschrieben, wie die Urgals, zumindest zu Beginn.
Kriegerisch und blutdürstend werden sie insbesondere von Menschen gefürchtet, wobei sie, folgten sie ihrer Natur, nicht nur spezifisch gegen diese kämpfen würden. Auch untereinander, gerade zwischen verschiedenen Stämmen, herrschen zahlreiche Feindseeligkeiten und Zwist. Jedoch sind Urgals nicht etwa gedankenlose Bestien sondern von einer unüblichen Tiefgründigkeit. So sind sie etwa nicht unintelligent, sondern besitzen menschenähnliche geistige Fähigkeiten, welche sich beispielsweise in Dialogen offenbaren.
Auch morden und kämpfen sie nicht schlichtweg aus Vergnügen, sondern folgen unglücklichen Traditionen und Normen ihres Volkes. Die weiblichen Urgals zum Beispiel weigern sich einen Urgal zum Mann zu nehmen, wenn er nicht mindestens drei Feine zur Strecke gebracht hat.
Die weiblichen Urgals haben, was besonders hervorzuheben ist, einen großen Anteil an Macht. Gerade die Mütter eines Stammes, die „Herndall“ fungieren als Anführer, wobei männliche Urgals eher Krieger sind. 
 
3. Rolle im Geschehen
 
Grundlegend gelten die Urgals als Feinde sämtlicher Völker, was wohl ihrer kriegerischen Natur zu verdanken ist. Erzwungener Maßen kämpfen sie allerdings in den ersten beiden Bänden ganz nach Willen König Galbatorix.
Im Verlauf der Handlung aber nehmen sie von diesem immer weiter Abstand, bis es sogar zu Verbündungen mit gegen ihn Gerichteten Völkern und Vereinigungen kommt, denen sie als ideale Krieger willkommen sind. Eine Annäherung auf persönlicher Basis kann aber im Allgemeinen nur selten verzeichnet werden, da der Hass und die Angst besonders unter den Menschen der Hoffnung auf Besserung überwiegt.
 
 
4. Alltag und Sozialverhalten
 
Wenig wird beschrieben, wie das tatsächliche Leben eines Urgals gestaltet ist, wenn dann meist aus den Berichten beziehungsweise den Erinnerungen von Nar Garzhvog, einem Verbündeten Urgal der Varden.
Grob ließe sich sagen, dass es zwei völlig verschiedene Seiten hat. Die eine, den anderen Völkern bekannte, ist die kriegerische. Der Kampf ist ein wichtiger Teil, gerade im Leben männlicher Urgals, da das Töten und überfallen von Artgenossen oder auch Menschendörfern für sie der einzige Weg ist, um Anerkennung und Respekt zu gewinnen. So kann etwa eine Liierung mit einem Weibchen unmöglich von Statten gehen, ehe nicht das Männchen mindestens drei andere Urgals getötet und bedeutende Raubzüge begangen hat.
Das dies mehr als nur ein Hindernis auf dem Weg zur Verbrüderung mit anderen Arten ist, ist einigen Urgals durchaus bewusst. Dennoch bleibt offen, wie alte Traditionen abgeschafft oder zumindest abgeschwächt werden können.
Die andere Seite ihres Lebens ist eine überraschend friedliche. Denn neben dem Kampf führen sie ein beinahe kleinbäuerliches Dasein mit Ackerbau und Viehzucht, wobei den Kindern ein halbwegs sicheres Aufwachsen gewährt wird.
Diese starke Gegensatz ist ungewöhnlich für ein ork-ähnliches Volk, stellt aber einen wichtigen Punkt in der Andersartigkeit von Paolinis Romanen dar.
 
 
5. Kull
 
Die Kull sind etwa eine Unterart der Urgal und unterscheiden sich von ihren Vettern vor allem äußerlich.
Sie werden als beinahe von doppelter Größe und kräftigerem Bau beschrieben. Logisch daraus folgt ebenfalls eine größere Belastbarkeit, Ausdauer und Kampfkraft.
Von Galbatorix werden sie als eine Art Elitekrieger benutzt.
 
 
6. Sonstiges
 
Wirken Urgals auf den ersten Blick als eines von vielen Völkern, welche ihren Ursprung in der Idee der Orks zu besitzen scheinen, so zeigt sich im Laufe der Handlung ein unverhältnismäßig tiefgründiges Bild und ein eigener Charakter.
Sie existieren daher nicht nur als „dummes, starkes Volk“, dessen Sinn darin besteht, den Kampfesmut der Helden zu beschreiben, ohne dass dabei in irgendeiner Art und Weise zu betrauernde Tote entstünden, sondern stellen eine selbstständige und persönlichkeitsbesitzende Art dar.
Weitaus menschenähnlicher als in den Büchern, werden die Urgals in der Verfilmung des ersten Bandes dargestellt, im Grunde genommen als bemalte, abstoßende Menschen, was einiges an Kritik erntete.

Zugeordnete Kategorien: Charaktere & Völker
Free Tags: Christopher Paolini, Eragon

Diskussionen

Diskussionsbeiträge

deutlich größer, als Menschen--> KOmma weg
grausam beschrieben, wie die--> Komma weg
n zahlreiche Feindseeligkeiten und Zwist--> Feindseligkeiten
gedankenlose Bestien sondern von einer unüblichen--> Bestien Komma sondern
mindestens drei Feine zur Strecke gebracht hat.--> Feinde
Stammes, die „Herndall“ fungieren als--> Herndall Komma fungieren
Erzwungener Maßen kämpfen sie allerdings--> Erzwungenermaßen
nach Willen König Galbatorix.--> nach dem Willen von König
es sogar zu Verbündungen mit gegen ihn Gerichteten Völkern u--> Bündnissen; gerichteten
Menschen der Hoffnung auf Besserung überwiegt.-> die Hoffnung
wenn dann meist aus den Berichten beziehungsweise den Erinnerungen von Nar Garzhvog, einem Verbündeten Urgal der Varden.--> wenn Komma dann; verbündeten
da das Töten und überfallen von--> Überfallen
Weibchen unmöglich von Statten gehen, ehe--> vonstatten
Die Kull sind etwa eine Unterart der--> sind in etwa
Logisch daraus folgt ebenfalls eine größere Belastbarkeit,--> Logischerweise folgt daraus ebenfalls
 
-------------------------------------------------------------------------------------------- Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden! -

Ich freue mich sehr über die positive Kritik, und natürlich auch immer über Verbesserungsvorschläge und Korrekturen... selbst wenn ich einen Artikel fünf mal lese, irgendetwas entgeht mir schließlich immer!

ob der Artikel zum fluchbrechen reicht...? hm... ich würde mich geehrt fühlen ^^

Um das auch noch einmal erwähnt zu haben, weil ich grad sehe, dass ich das nicht gemacht hatte:
Ich finde den Artikel auch richtig gut geworden!!!! Insbesondere wenn ich bedenke, was bisher hier nur rübergekommen war, bei den Eragon-Themen :o)
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Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid

Ein wirklich guter Artikel. Ich hoffe wie Ropena auch, dass der "Fluch der Eragon-Artikel" überwunden ist. ;-)

Ist der Fluch tatsächlich überwunden?
Mich persönlich würde es freuen!
Der Artikel ist gut gegliedert und ordentlich recherchiert wie ich finde. (Hierfür ein großes Lob)
Wenn alle Eragon-Artikel irgendwann so aussehen, bin ich glücklich.
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Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.

Du scheinst vergessen zu haben, bei dem Artikel das "Artikel (leer)" zu entfernen, oder hast du das absichtlich stehen gelassen???
 
Die Waffen der Urgals sind nicht einheitlich, wie die Krieger anderer Völker variieren sie je nach Kämpfer.----> Ich glaube es müsste heißen : wie bei den Kriegern anderer Völker...
mindestens drei Feine zur Strecke----> Feinde
ganz nach Willen König Galbatorix. --->ganz nach dem Willen
das Töten und überfallen--->Überfallen
vor allem Äußerlich.--->äußerlich
größere Belastbarkeit, Ausdauer Kampfkraft.---> Ausdauer und Kampfkraft
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