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Auenland

Das Auenland ist ein nordwestlich gelegener Landstrich Mittelerdes und die Heimat der Hobbits. Es ist in vier Viertel eingeteilt: Nord-, Süd-, Ost- und Westviertel. Diese sind wiederum in in verschiedene Sippenländer aufgeteilt, welche zur Zeit Frodos immer noch die Namen mancher alteingeseßener tragen, obwohl diese ort schon lange nicht mehr anzutreffen.
 
Geschichte
 
Die Hobbits, so geht aus ihren Überlieferungen hervor, lebten wohl zuerst in den Tälern am oberen Anduin, zwischen den Ausläufern des Großen Grünwaldes, des späteren Düsterwaldes, und dem Nebelgebirge. Warum sie über die Berge nach Eriador wanderten ist nicht mehr bekannt, doch in ihren Berichten steht, dass die Menschen sich vermehrt hätten und das der Wald sich verfinstert hätte. Schon bevor sie das Gebirge überschritten gab es drei verschiedene Stämme: die Harfüße, die Starren und die Fahlhäute. Die Harfüße zogen als erster nach Eriador und siedelten anm Gebirge bis hin zur Wetterspitze. Dort lebten sie in Höhlen nd Stollen, wie ihre Vorväter es getan haben. Die Starren zogen erst südlich an der Lautwasser entlang und siedelten, bevor sie später nach Norden zogen, zwischen Tharbad und Dunland. Die Fahlhäute zogen als letztes über das Gebirge, welches sie nördlich von Bruchtal überquerten, und vermischten sich in Eriador mit den anderen Hobbits. Da die nördlichen Königreiche, die Reiche der Dunedain, die von Westernis übers Meer gekommen war, langsam verödeten, war genug Platz für neu zugewanderte. So dauerte es nicht lange bis die Hobbits Gemeinden und Siedlungen, die zwar meistens zur Zeit Bilbos und Frodos schon in Vergessenheit geraten waren, aber den Grundstein für das Auenland legten. Nachdem die Hobbits die Schreibkunst erlernten, beginnt die Geschichte des Auenlandes und geht von den Sagen ab. 
 
Im Jahr 1601 des dritten Zeitalter, zogen die Brüder Marcho und Barcho aus der Sippe der Fahlhäute von Bree nach Westen, und zogen mt Erlaubnis des Hohen Königs Argeleb II. in Fornost überschritten sie an der Spitze einer großen Schar Hobbits den braunen Fluss Baranduin. Sie kamen über die Steinbrücke, die in der Blütezeit des Nördlichen Königreichs erbaut worden war, und nahmen alles Land vom jenseitigen Flussufer bis den Fernen Höhen in Besitz. Allerdings mussten sie die Brücken und die Straßen in Stand halten, die Boten der Menschen achten und den König anerkennen. 
 
Damit beginnt die Zeitrechnung des Auenlandes, welche sich ergeben wenn man zu der elbischen und dunedainischen Zeitrechnung 1600 Jahre hinzufügt.(Anm.: Die folgenden Daten sind alle in Auenländischer Zeitrechnung.) Die westlichen Hobbits gewannen ihr Land schnell lieb, und waren bald nicht mehr in der Geschichte der Elen und Menschen erfasst.
 

  • 37 - Die große Pest sucht Mittelerde heim und verheert das Auenland
  • 376 - Die Dunedain beginnen mit ihrer Wacht über das Auenland
  • 504 - Hobbingen wird gegründet
  • 1147 - In der Schlacht von Grünfeld schlägt Bandobras "Bullenrassler" Tuk plündernde Orks im Nordviertel zurück
  • 1158 - Der Lange Winter wütet in Form von Orküberfällen, schlechtem Wetter und noch schlechterer Ernte im Auenland. Gandalf der Graue eilt dem Auenland das erste Mal zu Hilfe
  • 1311 - Der Grausame Winter eist viele Flüsse in Eriador zu und Weiße Warge kommen vom Hunger getrieben ins Auenland. Ein zweites Mal hilft Gandalf den Hobbits
  • 1312 - Bei der Frühlingsschmelze die auf den Grausamen Winter folgt treten viel Flüsse über die Ufer und große Teile des Süd- und des Nordviertels werden überschwemmt.
  • 1341 - Bilbos Reise zum Erebor(dem einsamen Berg) und der Ringfund
  • 1353 - Saruman entdeckt gandalfs Interresse am Auenland und schickt seine Agenten nach Bree und ins Südviertel
  • 1418 - Frodo verlässt das Auenland und die Gemeinschaft des Rings bildet sich
  • 1419 - Der Ringkrieg und die Zerstörung des Rings. Die Befreiung des Auenland aus Sarumans Klauen und die Schlacht von Wasserau. Frodo wird Bürgermeister von Hobbingen
  • 1420 - Das große Jahr der Fülle. Frodo tritt das Amt des Bürgermeisters an Sam ab, welcher Rosie Hüttinger heiratet
  • 1421 - Frodo reist zu den Grauen Anfurten und nimmt dort das letzte Schiff nach Westen, zusammen mit Gandalf und Bilbo

 
Ordnung und Regierung
 
Das Auenland ist wie oben erwähnt in vier Viertel unterteilt, welche noch einmal ihn kleinere Sippenländer eingeteilt sind. Nachdem die Zeit der Krisen und Gefahren überstanden war und Friede im Auenland eingekehrt war konnte man nicht mehr wirklich von einer Regierung im eigentlichen Sinne sprechen. Die Hobbits verbrachten zu viel Zeit damit Nahrung anzubauen oder zu verzehren als, dass sie sich häten um irgendwelche politischen Dinge kümmern können. Und so regelten die Familien ihre Angelegenheiten unter sich und ließen die anderen meistens in Ruhe.
 
Sie erkannten zwar den König von Fornost, oder Norburg wie die Stadt bei den Hobbits heißt, an, doch war dieser schon seid mehr als tausend Jahren tot und über die Ruinen der alten Stadt war bereits Grasgewachsen. Doch auf ihn führten sie all ihre Gesetzte zurück, oder Regeln wie sie bei ihnen nur hießen, und so war er für sie immer noch ihr Oberhaupt.
 
Die Familie Tuk hatte allerdings eine Vorranstellung, seit sie das Amt des Thains von den Altbocks übernohmen hatte, und seither hatte das Oberhaupt dieser Familie immer diesen Titel innegehabt. Der Thain war der Vorsitzende des Auenländischen Rates, Hauptmann der Auenland-Herrschau und der Hobbit, aber weil die Heerschau und die Ratsversammlungen nur in Notzeiten, die es nicht mehr gab, stattfanden, war der Titel Thain nur noch ein Ehrentitel.
 
Der einzige der im Auenland wirklich ein Amt innehatte war der Bürgermeister von Michelbinge, der alle sieben Jahre am Mittsommertag gewählt wurde. Er hatte die Pflicht die Begrüßungsworte bei den Banketten an den Feiertagen, welche der Auenlandische Kalender in rascher Folge vorsah, und die Aufgaben des Postmeisters und des Ersten Landbüttels, weswegen er sowohl für den Kurierdienst alsauch für die Wache zuständig war. Dies waren die einzigen öffentlichen Dienste und die Kuriere waren bei weitem zahlreicher und hatten mehr Arbeit als dei Wache. Denn es konnten zwar nicht alle Hobbits shreiben, doch wer es konnte schrieb immerzu an die Verwandten und Freunde, selbst wenn diese nur einen Nachmittagsspaziergang entfernt wohnten. Die Wache, oder besser gesagt die Landbüttel, waren wohl das was Polizisten im Auenland wohl am nächsten kommt. Sie trugen keine Uniform, sondern nur eine Feder an der Mütze, und kümmerten sich auch nicht sonderlich um die Personen sondern eher um die struenenden und entlaufenen Tiere. Wesentlich zahlreich waren die Grenzwachen, die dafür sorgten das sich keine gefährlichen oder merkwürdigen Fremden ins Auenland begaben. Zur Zeit Frodos, waren die Grenzer stark vermehrt worden, da sich immer mehr Fremde an den Grenzen herumtrieben. Doch die schwarzen Reiter konnten trotzdem nicht abgehalten werden. 

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Free Tags: Der Herr der Ringe, J.R.R. Tolkien, Mittelerde

Diskussionen

Diskussionsbeiträge

Du solltest hinter den Titel in Klammern noch die Titel der Romane in denen Das Auenland vorkommt, also z.B (Der Herr der Ringe/Der kleine Hobbit) damit die Zuordnung leichter wird und einheitlicher sieht es dann auch aus. Ein Bild vom Auenland wäre auch noch schön und es müssten sich da auch bestimmt viele finden lassen. Außerdem könntest du auch noch einmal durchgucken, ob du nicht noch ein paar Verlinkungen neu einbauen kannst, da ja doch immer mehr Artikel neu kommen und vllt. jetzt welche fehlen.
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Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid

dürfte durchwegs bekannt sein, aber aus Gründen der Einheitlichkeit bitter hinter den Titeln in Klammern "Mittelerde"
wiederum in in verschiedene--> ein in weg
mancher alteingeseßener--> Alteingesessener
obwohl diese ort schon lange nicht mehr anzutreffen.--> diese dort und nach anzutreffen ein "sind"
die Harfüße,--> bin mir nicht ganz sicher, doch muss es nicht "Haarfüße" heißen?
zogen als erster nach--> als erste
siedelten anm Gebirge--> am
Höhlen nd Stollen--Y und
zogen als letztes über--> als letzte
Meer gekommen war, langsam--> gekommen waren
für neu zugewanderte.--> Zugewanderte
Gemeinden und Siedlungen,--> nach Siedlungen "gründeten"
dritten Zeitalter, zogen--> Komma weg
und zogen mt Erlaubnis des Hohen Königs Argeleb II.--> ersetze "zogen" durch "zwar"
zogen mt Erlaubnis--> mit
Argeleb II. in Fornost--> In
Flussufer bis den Fernen Höhen--> bis zu den
Straßen in Stand halte--> instand
welche sich ergeben wenn--> ergibt Komma wenn
Frühlingsschmelze die auf den Grausamen Winter folgt treten--> vor die und nach folgt Kommata
viel Flüsse--> viele
Erebor(dem einsamen Berg)--> Erebor Leerzeichen (
entdeckt gandalfs Interresse--> Gandalfs
eingekehrt war konnte--> war Komma konnte
als, dass sie sich häten um irgendwelche politischen Dinge kümmer--> Komma nach als weg: als dass sie sich um... Dinge hätten kümmern können
bereits Grasgewachsen--> Gras gewachsen
allerdings eine Vorranstellung--> Vorrangsstellung
Auenland-Herrschau--> Heerschau
und der Hobbit---> und der Hobbit, welcher?
Der einzige der im Auenland wirklich ein Amt innehatte war--> einige Komma der... innehatte Komma war
Kurierdienst alsauch--> als auch
an den Feiertagen--> da fehlt "zu sprechen" nach Feiertagen
Arbeit als dei Wache--> die
alle Hobbits shreiben--> schreiben
waren wohl das was Polizisten im Auenland wohl am nächsten komm--> zweimal wohl in einem Satz, lass eines oder sogar beide weg
um die Personen sondern--> Personen Komma sondern
struenenden und entlaufenen--> streunenden
dafür sorgten das sich keine--> sorgten Komma dass
Zur Zeit Frodos, waren--> Komma weg
Ich stimme den anderen zu, der Artikel ist sehr übersichtlich und informativ geschrieben!
 
 
-------------------------------------------------------------------------------------------- Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden! -

Auch wenn die kleinen Vertipper punktuell das Lesen etwas erschwert haben, hast du diesen Artikel super gestaltet und geschrieben. Er bietet ein wirklich guten Überblick über das Auenland und bietet interessierten Lesern auch zahlreiche, wahrscheinlich schon vergessene, Elemente der Geschichte.
Auch wenn mich wahrscheinlich bald jemand erschlägt, würde ich auch hier zu einer kurzen Einordnung raten. Sodass wirklich jedem sofort klar ist, woher dieses Auenland den kommt. Ich gebe aber zu, dass es beim Auenland wohl eher unwahrscheinlich ist, dass es nicht sofort Tolkiens Mittelerde zugeschrieben wird. Also für einige ganz deutlich, ich fände es super, aber schlussendlich ist es deine eigene Entscheidung.
 
 

Nur einige Kleinigkeiten:

Links zu:
Mittelerde - http://www.piper-fantasy.de/?q=node/2090
Samweis Gamdschie: http://www.piper-fantasy.de/?q=node/2946

Foto vielleicht googlen. Die Abbildung eines Hobbithauses würde sich anbieten.

Und einige Korrekturen:
"So dauerte es nicht lange bis die Hobbits Gemeinden und Siedlungen, die zwar meistens zur Zeit Bilbos und Frodos schon in Vergessenheit geraten waren, aber den Grundstein für das Auenland legten." Da fehlt ein "gründeten".
"Im Jahr 1601 des dritten Zeitalter, zogen die Brüder Marcho und Barcho aus der Sippe der Fahlhäute von Bree nach Westen, und zogen mt Erlaubnis des Hohen Königs Argeleb II. in Fornost überschritten sie an der Spitze einer großen Schar Hobbits den braunen Fluss Baranduin" Ein "zogen" weg und "mit" statt mt.
Wenn du es dir noch einmal durchliest, fallen dir sicher noch einige kleine tippfehler auf.

Der Artikel ist wirklich spitze.
Er ist kompakt mit sehr vielen Informationen und dazu noch interessant geschrieben.
Hab nach dem Lesen wieder richtig Lust eins der Bücher rauszukramen.
So muss das sein.

Auch hier muss ich sagen: Dieser Artikel ist echt toll. Gut untergliedert und strukturiert. Ein toller Text und auch sehr ausführlich.
So bekommen Fans des idyllischen Auenlands die Gelegenheit, sich noch einmal mit ihrem Lieblingsort in Mittelerde näher zu befassen.

Gruß,
De Bemme

hallo,
ich denke ganz nützlich wäre noch eine liste mit den bekanntesten hobbits im auenland.
auch könntest du noch sagen, dass es im auenland nur deshalb so ruhig war, weil die waldläufer ein auge drauf hatten.
viele grüße

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