In der Welt der Magister hat die Magie einen schrecklichen Preis: Sie kann nur aus der menschlichen Seele gewonnen werden, und so zahlt  jeder Hexer mit jedem Funken Magie mit seiner Lebenszeit. Die Magister haben einen anderen Weg gefunden: sie stehlen Magie von einem anderem, ihrem Konjunkten, der irgendwann stirbt. So überdauern sie die Jahrhunderte.
Kamela, ebenfalls mit der Gabe gesegnet, will sich nicht damit abfinden und schafft schließlich, was noch keine Frau vor ihr erreichte: sie wird zum ersten weiblichen Magister. Doch die Männer werden ihre Macht nicht ohne weiteres aufgeben und sie anerkennen. Außerdem steht die Welt vor der  größten Bedrohung seit Jahrhunderten: die uralten Feinde der Menschen und Magier, die Seelenfresser, sind wieder aufgetaucht. Beim ersten Mal konnte nur das Opfer und der daraus resultierende Tod aller Magiebegabten ihr Vordringen aufhalten. Werden sich die egozentrischen Magister so sehr gegen ihre innerste Überzeugung wenden können?
Die Idee, dass Magie mit Lebenszeit aufgewogen wird, fand ich sehr interessant. Nur die Männer, die bereit sind die ganze Welt für sich bluten zu lassen und eiskalt andere Menschen zu morden, schaffen es so von der gestohlenen Lebenskraft zu existieren. Frauen, so heißt es, seien zu mitfühlend und würden daher den Sprung nicht schaffen. Erfahrungsgemäß würde ich aber schon sagen, dass es da durchaus genug Kandidatinnen gäbe... Trotz einiger neuer Begrifflichkeiten konnte man sich schnell in das Buch einlesen, auch die Art und Weise der Magieausübung und der daraus resultierenden Magistergesetze ist instinktiv verständlich. Das Ende lässt leider nur ein gewaltiges Fragezeichen über meinem Kopf schweben, zum Glück ist zweite Teil bereits erschienen.
Alles in allem ein interessante und spannender Roman, der zwar nicht ganz in der obersten Liga mitspielt, aber einige mitreißende Lesestunden verspricht.

-------------------------------------------------------------------------------------------- Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden! -

Obwohl ich das Buch noch nicht ganz gelesen habe, will ich es jetzt schon weiterempfehlen, denn es hat mich von Anfang an gefesselt! Man ist gleich mittendrin in der Geschichte und ich komme fast nicht mehr vom Buch los, wenn ich einmal lese! Wirklich sehr zu empfehlen - bin gespannt, wie es ausgeht ;)

Die Welt der Magie liegt im Zwiespalt, während Hexen und Hexer für jeden kleinen Zauber mit ihrer Lebenszeit bezahlen müssen, haben die Magister einen anderen, scheußlichen Weg gefunden praktisch unsterblich zu werden. Sie verbinden sich mit unschuldigen Menschen und benutzen deren Lebenszeit für ihre Magier.
Das Buch „Seelenjägerin“ erzählt die Geschichte der jungen Frau Kamala, die keine Kindheit hatte und sich schon früh mit Prostitution über Wasser halten musste. Dieser Umstand härtete Kamala ab und gab ihr diesen nüchternden Blick auf die Welt, den eine junge Frau eigentlich nicht haben sollte. Doch Kamala beschließt ihr Leben zu ändern. Eines Tages klopft sie an die Tür eines alten Magisters und zeigt erheblichen Ehrgeiz ihn dazu zu bringen sie in Magie zu unterrichten. Er beschloss vor langer Zeit keine Magier mehr zu benutzen, weil ihm der Preis zu hoch erschien und versuchte dies Kamala beizubringen. Doch sie lies sich nicht abwimmeln und letztendlich absolvierte sie die Magister Ausbildung und auch das Abschlussritual. Damit war sie einzigartig, denn lange Zeit glaubten die Magister, dass Frauen niemals den Magister Status erreichen könnten. Wie viel Toleranz einer Frau in den Reihen der Magister entgegengebracht wird, sollte sie schnell erkennen.
 
Schockierend, ergreifend und fesselnd beschreibt die Autorin das Leben von Kamala, die sich in frühen Jahren prostituieren musste um zu überleben und dann beschloss zurück zu schlagen. Ehrgeizig besteht sie die schwierige Prüfung um zu einem Magister zu werden, nur um danach vor noch viel größeren Problemen zu stehen. Männer spielen weiterhin eine große Rolle in ihrem Leben, Frauen werden in ihrer Welt nicht unbedingt hoch angesehen und so muss sie sich gegen Übergriffe und Handgreiflichkeiten wehren ohne zu sehr aufzufallen. Ein unglücklicher Umstand bringt die Magister auf ihre Spur, die von ihr definitiv nicht begeistert sind. Vor allem nicht, da sie einen der ihren getötet hat.
 
Kamala ist sehr zwei geteilt, sie möchte Magie einsetzen, doch der Gedanke dafür einen anderen Menschen, auf kurz oder lang, umzubringen, bereitet ihr großes Unbehagen. Es kommt wie es kommen musste, Kamal trifft auf den Mann, dessen Leben sie verkürzt und verliebt sich. Logischerweise verbessert dieses Zusammentreffen Kamala’s Situation nicht. Gemeinsam ziehen die beiden in einen Kampf, der am Ende eine große Entscheidung von Kamala fordert.
 
Mich hat dieses Buch richtig in seinen Bann gezogen, der Charakter Kamala hat mir sehr gefallen, ich habe richtig mit ihr mitgefühlt. Die Darstellung der Magie "man muss etwas geben um etwas zu bekommen" ist für mich neu und die Idee finde ich gelungen.
Eine rund um stimmige Geschichte, die atemberaubend erzählt wurde. Ich habe selten so einen guten Film in meinem Kopf gesehen :-)

Der DarkFantasy Roman "Die Seelenjägerin" von Celia Friedman, bietet nicht nur interessante, individuelle Ideen zu bestehenden Fantasycharakteren, wie Hexen oder Magiern, sondern gewährt auch Einblicke in die tiefsten Abgründe menschlichen Verhaltens, für die es weder Magie noch Fabelwesen bedarf.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Kamala, eine junge Frau, die schon früh ihre kindliche Unschuld verliert, da sie sich, um zu überleben, prostituieren muss. Je älter sie wird, desto stärker werden auch ihre magischen Begabungen und schließlich gelingt es ihr nicht nur, einen Magister zu finden, der sie als Lehrling aufnimmt, sondern auch, die erste weibliche Magisterin zu werden, die es je gab.

Abgesehen von den persönlichen, inneren und äußeren Kämpfen, rückt im Verlauf der Erzählung auch eine universelle, alte Bedrohung immer mehr in den Vordergrund, die das Fortbestehen der Welt gefährden kann und seit Jahrhunderten in den alten Legenden erwähnt wird.

Celia Friedman gelingt es auf kunstvolle Weise, die Abgründe, aber auch die Hoffnungen und Sehnsüchte der einzelnen Charaktere aufzuzeigen, so dass keine ihrer Figuren nur gut oder nur böse ist.

Besonders beeindruckt hat mich in diesem Zusammenhang auch ihre Fähigkeit, sozialkritische Elemente in eine Fantasyerzählung einzubinden, was ich in dieser Weise noch nicht erlebt habe.

Aus diesem Grund hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich kann ihn jedem empfehlen, der nicht nur an unterhaltsamer Fantasy, sondern auch an tiefergehenden Fragen interessiert ist.

 

In "Die Seelenjägerin" von Celia Friedman geht es um Hexen, die ihre magische Begabung dafür nutzen können, um Anderen Menschen in Not und Krankheit zu helfen und zu heilen.
Doch jede Hexe bezahlt einen hohen Preis für die Ausübung ihrer Kräfte. Je mehr Magie sie gebrauchen, je früher werden sie sterben. Jeder Zauber bringt sie dem Tod ein Stückchen näher.
So viel konnte ich bereits durch die Leseprobe erfahren.
Die Idee find ich wahnsinnig gut und auch die Leseprobe ließ sich flüssig lesen und verlor nichts an Spannung. Das Cover ist auch sehr vielversprechend, also rund um ein Buch, das es sich zu lesen auf jedenfall lohnen wird.
Auch wenn mich die Geschichte ein kleines bisschen an die Bänder von Trudi Canavan, die Gilde der schwarzen Magier erinnert.

Das Cover des Buches ist ansprechend gestaltet und hat gleichzeitig etwas geheimnisvolles, was meiner Meinung nach gut zum Inhalt paßt. Der Leser wird auf leicht lockere, flüssig erzählte Weise in eine Welt der Magie und Hexen entführt. Die Autorin schafft es auf eindrucksvolle Art die Atmosphäre in den jeweiligen Situationen fesselnd zu gestalten. Die Gedanken der Protagonistin werden klar, logisch und nachvollziehbar dargestellt. Dem Leser wird deutlich gemacht, dass die Protagonistin auf ihrem eigenen Weg noch einige Entwicklungen durchmachen muß, welche man mit Spannung verfolgen kann. Mit ein paar Wörtern konnte ich während der Leseprobe nichts anfangen, hoffe jedoch, dass es im Buch ein entsprechendes Stichwortverzeichnis dazu gibt, wo man die Wörter nachsehen kann. Für mich auf jeden Fall eine sehr interessante Leseprobe, die Lust auf mehr gemacht hat.

Die Leseprobe war schon sehr ergreifend.
Eine Hexe, die ihr Leben für ihre Mitmenschen opfert.
Auch wenn mir jetzt noch nicht ganz klar ist um was es in diesem Buch überhaupt geht und/oder wer überhaupt die Hauptperson(en) darstellt...
So hätte ich aber uach nicht dagegen einzuwenden mehr aus dem Leben dieser Hexe zu erfahren ...
Vielversprechend hat die Geschichte zumindest angefangen.

Grundsätzlich hat die Autorin Fanatsie bewiesen, in dem sie  einen Aspekt im Umgang mit Magie aufdeckt, der einzigartig ist."Magie kostet Lebenskraft statt Mana"
Sie  versucht sich im Umgeng mit nehreren Handlungsstränge und beschreibt die handelnden Personen und den Hintergrund derselben sehr (für meinen Geschmack fast zu) ausführlich.
Leider wird das auch der Autorin zum Problem, weil sie viele verschiedene Geschichten anreißt, aber es nicht schafft, diese zu einem gemeinsamen Ende zu bringen. Es stellt sich mir dabei die Frage ob sie sich mit einer so vielschichtigen Schreibweise überfordert hat. Vielleicht hätte sie mit einer einfachen Geschichte mehr erreicht.
Problematisch ist auch, das für erfahrene Fantasyfans, die Geschichte von Anfang an sehr schnell zu durchschauen ist. Es ist tatsächlich möglich in dem Buch Kapitel zu überspringen ohne den "Anschluss" zu verlieren. Dieser Umstand ist traurig, weil die Frage aufkommt, ob die Autorin nur versucht eine gewisse Seitenanzahl zu erreichen.
Es gibt auch einige Rechtschreib bzw. Grammatikfehler, welche den Lesefluss zusätzlich stören und daher den Leser zunehmend auf eine Geduldsprobe stellt.
Am Ende des Buches bekommt die Geschichte doch mehr Spannung und bricht nach einem großen Showdown unerwartet ab.(Offensichtlich hat die autorin ihre Seitenanzahl erreicht)
Beim Kauf des Buches haben mich vor allem die Leseprobe und der Klapptext überzeugt. Leider hat sich die Investition von 15,50 Eurio nicht ausgezahlt.
Ich hatte mir gerade von einem Buch aus dem PIPER Verlag mehr erwartet.
 

In der Welt, in der "Die Seelenjägerin" spielt, kostet Magie einen hohen Preis – das Leben! Während Hexen und Hexer von der eigenen Lebenskraft zehren müssen, um Magie zu erwirken, gibt es auch noch die so genannten "Magister", die einen Weg gefunden haben Magie erwirken zu können ohne selbst sterben sie müssen. In einer Translatio suchen sie sich einen Konjunkten – einen menschlichen Spender – von dessen Lebensenergie sie sich bis zu dessen Tod nähren.

Eines Tages führt es den Stand der Magister an den Königshof von König Danton, einer der Thronfolger ist von einer geheimnisvollen Krankheit befallen, die unheilbar scheint. Der Thronfolger entpuppt sich als Konjunkt, doch dieses Magister-Geheimnis muss unbedingt vor den normalen, nicht magiebegabten Menschen bewahrt werden!

Celia Friedman erzählt im Auftakt ihrer "Magister Trilogy" von Kamala, der einzigen Frau unter den Magistern, ihrem Konjunkten Andovan, einer von König Dantons Söhnen, und der Rückkehr der Seelenfresser, die die Menschheit bereits einmal ins Verderben stürzten und zum Untergang des ersten Königreichs führten.

Mit einer bildreichen ausdrucksvollen Sprache lässt Celia Friedman auf beeindruckende Weise das zweite Königreich, in dem "Die Seelnjägerin" spielt, vor unserem inneren Auge entstehen. Sehr gut kann man sich die einzelnen Schauplätze und Protagonisten vorstellen.

Die Charaktere sind vielschichtig, die Handlungssträng e reichlich. Manchmal kamen mir die Ideen, die die Autorin in dieses Buch gepackt hat, fast zu viel für einen einzigen Roman vor, aber sie versteht es geschickt, alle Handlungssträng e in der Hand zu behalten und die Spannung durchgehend bis zum - leider sehr offenen - Ende beim Leser zu erhalten.

Besonders beeindruckend fand ich den Charakter von Kamala, die sehr im Zwiespalt liegt, einerseits Magie erwirken zu können und zu wollen, andererseits aber kein anderes Menschenleben dafür verwirken will. Dass sie eines Tages auf ihren Konjunkten trifft, macht die Sache nicht einfacher für sie…

Insgesamt ein rundum gelungener, vielschichtiger und spannender Roman, von dem ich sicherlich die Folgebände lesen werde. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

Man stelle sich vor, man hätte Magische Kräfte, das wäre doch einfach toll was man alles machen oder tun könnte. Die Möglichkeiten wären unbegrentzt. Doch wie immer hat alles zwei Seiten denn jeder gebrauch von Magie bringt einem den Tode näher und verbraucht deine Lebensenergie, von der du nur einen begrenzten Vorrat hast. Was ist wenn er aufgebraucht ist???. Sollte man dan überhaupt Magie einsetzten???Was aber wennn du ein Leben retten kanst und ein kleines Kind vor dir liegt, sein Leben ihn deiner Hand???wirst du es retten ???oder wirst du es sterben lassen und mit dem wissen Leben müssen??. Fantasy die einen zum nachdenken anregt.
 

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