Da bekommt man beim Lesen eine richtige Gänsehaut. Aber trotzdem muss man weiterlesen, totoal Krass die Sicht eines Serienkillers. Grusel- und Spannungsfaktor liegen bei diesem Buch ganz oben.

Was den Roman "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells wahrscheinlich am Meisten auszeichnet und von anderen abhebt, ist die Sichtweise aus der man die Geschichte erlebt. Hier wird der Leser selbst zum Serienkiller. Man erlebt und betrachtet plötzlich alles von einer anderen Seite.
Er selbst bezeichnet sich als Freak, der gegen ein inneres Monster zu kämpfen hat. Leicht regt er sich auf und wird wütend. Spaß findet er darin, anderen mit Worten und seiner Anwesenheit Angst einzujagen.
Zudem verbrachte er eine gewisse Zeit damit, Leichen zu untersuchen, worin er auch von Anfang an ein großes Interesse zeigt. Seine Mitschüler gehen ihm aus dem Weg und nur ein einziger Junge bleibt sein Freund.
Interessant ist die Geschichte auf jedenfall und lesenswert mit Sicherheit auch.
Ich bin schon gespannt wie es weitergeht, wie die Hauptperson sich entwickelt und wer sein erstes Opfer sein wird.

Die Leseprobe macht Lust auf mehr. Habe die Seiten regelrecht verschlungen. Hat John etwas mit den Morden zu tun? Kennt er den Killer oder ist er es vielleicht selbst? Bin sehr gespannt wie es weitergeht.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört. Am Sprecher Stefan Kaminski gibt es nichts auszusetzen, er liest das Buch flüssig und fesselnd mit passender (auch nicht übertriebender) Betonung einzelner Szenen und hat eine angenehme Stimme.
Die Handlung des Thrillers wird ausschließlich aus der Sicht des 15jährigen John erzählt. Der Schüler in einer US- (Klein-?)Stadt ist ein Einzelgänger und Soziopath. Er denkt, dass in ihm ein Serienkiller schlummert. Der intelligente Junge hat sich selbst Regeln für den Umgang mit anderen Menschen aufgestellt um zu verhindern, dass diese Veranlagung in ihm ausbricht. Er hat auch keine Mühe, die Kontrolle zu behalten, bis ein Mörder in der Stadt auftaucht. Durch seine Faszination für das Thema und dadurch, dass er im Bestattungshaus seiner Mutter einen Blick auf die Opfer werfen kann, erkennt er sehr viel früher als die Polizei, dass es sich um einen Serientäter handelt. Er will ihn aufspüren und zur Strecke bringen - aber das erweist sich als schwieriger als er es ich je hat vorstellen können, den dieser Killer ist kein Mensch.  
Ich finde die Verbindung von Thriller und Mysteryelementen sehr gelungen.  Die Probleme und Gedanken von John machen einen Großteil der Geschichte aus, ich würde das Buch also von der Gewichtung mehr als Psychothriller bezeichnen. Die Handlung ist aber auch sehr spannend, obwohl man recht früh erfährt, wer der Killer ist. Das Ende ist meiner Meinung nach ziemlich abrupt und unrealistisch. (Das Verhalten der Polizei zum Beispiel.)Die Charaktere sind interessant und der Schreibstil flüssig.
Ein klasse (Hör-)Buch!
 

John ist  begeistert von Serienmördern. Diese Beschäftigung ist zwar seltsam, aber bei einem 15-jährigen hinterfragt man dieses Interesse.
 
Die Mutter ist Pathologin. Hat der Junge nur Interesse an Mördern, weil die Mutter mit Toten arbeitet? Seine Psychologin sagt: er sei ein Soziopath! Warum solche Diagnose für einen so jungen Menschen?
 
Nun passieren Morde in dem Ort. John beschäftigt sich damit. Aber warum sollte er was damit zu tun haben? Da muß man wohl weiter lesen!

In Zeiten von Schreckensmeldungen, die über Amokläufe an Schulen berichten, finde ich dieses Thema sehr aktuell und interessant! Was macht einen Menschen zum Serienkiller? Steckt ein „Serienkillergen“ in der entsprechenden Person? Ist das soziale Umfeld an der Entwicklung Schuld? Die Umgebung von John scheint zumindest auf den ersten Blick ganz normal zu sein. Allerdings fiel mir sofort der etwas „außergewöhnliche“ Beruf seiner Mutter ins Auge – sie obduziert Leichen.
Das Cover sieht aus, als hätte jemand den Titel mit Blut an eine Wand gemalt, und auch die Kapitelnummerierung ist auf die gleiche Weise designed.
Die Leseprobe fing zwar erst mit Kapitel 5 an, aber trotzdem kam ich sehr gut in die Handlung hinein. Ich lese gerne Bücher, die im Ich-Erzählstil geschrieben sind, weil ich mich dann besser in die Personen hineinversetzen kann, wobei ich nicht unbedingt in der Haut von John stecken möchte – mich hat es beim Lesen stellenweise sehr gegruselt.

John Wayne Cleaver muss wöchentlich zum Psychologen. Warum? Er ist begeistert von Serienkillern, berühmten Mördern und anderen Verbrechern dieser art. Seit er in der ersten Klasse der High School einen Aufsatz über einen Serienkiller abgeliefert hat, muss er zu dem psychologen Dr. Neblin. In Gesprächen mit ihm erfährt man, dass John angst hat selbst ein Serienkiller zu werden, denn es gibt mehrere Indizien, die zu dieser Vermutung führen. Erstens, er steckt sachen in Brand, wie 95% aller Killer. Zweitens er macht Nachts in die Hosen, wie 95% aller Serienkiller und drittens, er qüalt Tiere, wie ja nunmal 95% aller Serienkiller. Anonsten gibt es noch ein paar Hinweise in Bezug seiner Familie. Sein Vater heißt Sam, somit ist er ein Sohn des Sam, und der hatte in New York mehrere Menschen auf Wunsch eines Hundes getötet und  John Wayner Gracy hatte 33 Menschen getötet, die er unter seinem Haus vergraben hat. Wie John bei seinem Psychater ein so schönes Argument gebracht hatte: Wie viele Patienten haben sie, die nach zwei Serienkillern und einer Mord waffe( in bezug zu seinen Nachnamen Clever) benannt sind." Um zu verhindern, dass er eskaliert, hat er seine eigenen sehr harten Regeln aufgestellt. Er darf sich nich zu lange mit Menschen aufhalten, er darf niemanden lieben usw.  Doch dann kommt ein erschreckendes Urteil von seinem Psychologen, er ist ein Soziopath
Doch dann taucht in der Stadt anscheinend ein Killer auf, der nunja etwas anderer Natur ist.
 
Fazit: Das Buch ist das beste, das ich je gelesen hat. Es fesselt in jeder hinsicht, ist eindeutig gut beschrieben( leider, vor allem bei den Einbalsamierungsprozessen. ) und würde auch ohne das bisschen Fantasy sehr gut über die Runden kommen.  Der Autor ist entweder selbst ein Soziopath, oder er versteht es wirklich gut in die Rolle anderer Personen zu versetzten. Meiner Meinung nach sollte jeder dieses Buch lesen, als Vergleich für andere Bücher, denn die Story ist eindeutig ein Thriller, aber ich bewerte es mehr an dem Stil des Autors.

Ein 15jähriger ist vom Tod & Morden fasziniert. Stellt sich sogar bildlich vor Menschen umzubringen. Zu dem hat er keine Freunde und kein gesellschaftliches Bestreben und nimmt nur widerwillig am gesellschaftlichem Leben teil...
Also ein typischer 15jähriger in der Pubertät? Oder doch etwas viel gefährlicheres?

Woran erkennt man einen Psychopathen ??oder Serienkiller????. Kann die Person das verlangen unterdrücken oder hat sie keine Wahl???. Wie muss es sein ,es zu wollen mit allen mitteln und doch zu wissen das es falsch ist??. Obwohl man nur noch den einen Gedanken im Kopf hat TU ES!!!.Wie lange kann man dem verlangen wiederstehen??? Was für Abgründe lauern ihn der menschlichen Seele und zu welchen furchtbaren Dingen sind wir fähig??.Genau diesen Fragen geht das Buch auf den Grund aus einer mischung zwischen Horror  und Realität. Ihn John lauert eine Bestie wird er es schaffen normal zu Leben oder wird sie freikommen??.Kann man überhaupt wiederstehen???Sehr gruselige stimmung, als würde John aufeinmal aus dem Buch auftauchen und rufen. Ich hab dich!!!!

John Wayne Cleaver ist ein Jugendlicher, der sich stark von seinen Mitmenschen unterscheidet. Er interessiert sich nämlich für den Tod und für Serienkiller. Und auch er selbst könnte einer werden, dessen ist er sich sicher. Das Monster in ihm will heraus, will töten, doch John versucht, dieses Monster zurückzuhalten, indem er sich selbst Regeln auferlegt.
Alles scheint soweit in Ordnung zu sein, bis ein Serienmörder Clayton unsicher macht. John will ihn aufhalten, doch dafür muss er seine Regeln brechen und riskiert, sein inneres Monster freizulassen ...
 
Wow, ich bin wirklich begeistert von dem Buch. Cover und Klappentext ziehen einen magisch an und das Buch hält, was es verspricht.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft, sodass das Kopfkino dauerhaft läuft.
Obwohl der Mörder relativ schnell entlarvt wird, zieht sich die Spannung durch das ganze Buch. Es bleibt nämlich die Frage offen, wie John den Killer aufhält und ob er sein eigenes Monster zurückhalten kann. Ich finde, dass John ein sehr interessanter Charakter ist - seine Gedanken und die daraus folgenden Handlungen sind gut beschrieben und obwohl er nicht der nette Nachbarsjunge von Nebenan ist, fand ich ihn sympathisch.
 
Obwohl das Buch als Thriller angeworben wird, kommt auch etwas Übernatürliches darin vor. Der Anteil ist aber eher gering und ich persönlich fand es positiv, da es die Spannung noch einmal erhöht.
 
Ich empfehle das Buch jedem, der gern Bücher mit spannender Handlung und interessanten Charakteren liest.

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