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"'Vor fünfundsiebzigtausend Generationen brachten unsere Ahnen dieses Programm ins Rollen', sagte der zweite, 'und nach dieser langen Zeit werden wir die ersten sein, die den Computer wieder sprechen hören.'
'Eine ehrfurchtgebietende Aussicht, Phough', stimmt der erste zu, und Arthur wurde mit einemmal klar, dass er eine Vorstellung mit Untertiteln sah.
'Wir sind diejenigen', sagte Phouchg, 'denen er die Antwort geben wird auf die große Frage nach dem Leben ...!', sagte Luunquoal.
'... und allem ...!' […]
'Na schön', sagte Deep Thought. 'Die Antwort auf die Große Frage ...'
'Ja ...!'
'... nach dem Leben, dem Universum und allem ...'
sagte Deep Thought.
'Ja ...!'
'... lautet ...', sagte Deep Thought und machte eine Pause.
'Ja ...!'
'... lautet ...'
'Ja ...!!! ...???'
'Zweiundvierzig', sagte Deep Thought mit unsagbarer Erhabenheit und Ruhe.“
(Aus: „Per Anhalter durch die Galaxis“, S. 170-171)
Gliederung:
Biografie:
Douglas Adams wurde am 11. März 1952 in Cambridge geboren. Es war ein Dienstag und das war gut so, denn „mit Donnerstagen kam [er] noch nie zu Rande" (Per Anhalter durch die Galaxis, Kapitel 2).
Nach der Scheidung seiner Eltern wuchs er mit seinen beiden Halbgeschwistern bei seiner Mutter in Essex auf.
Er fiel früh durch sein literarisches Talent auf und gewann einen Literaturwettbewerb für Jugendliche. Doch auch seine Begeisterung für die Naturwissenschaften, wie sie sich später in seinen Werken widerspiegelte, zeichnete sich früh ab. Später studierte er Englisch in Cambridge.
Er arbeitete mit verschiedenen Comedian- Gruppen zusammen und wirkte auch unter anderem an „Monthy Phyton‘s Flying Circus“ mit. Die Nähe zur Python- Gruppe bzw. sein Interesse an einer Zusammenarbeit ist unschwer am Stil seiner Bücher und dem dafür typischen Humor zu erkennen.
Während seiner Studienzeit begann er erstmals, ausgedehnte Anhalterreisen durch ganz Europa zu unternehmen. Douglas Adams beschrieb sich selbst als sehr genügsam. Er genoss das einfache Leben unterwegs, dass Jahre später tausende Leser durch seine Romanfiguren miterleben sollten. Zu Beginn wusste er natürlich noch nicht, wie wichtig seine Reisen später für seinen Erfolg sein würden. Auf einer Wiese in der Nähe von Innsbruck kam ihm dann die Idee für die Anhalterreihe.
1978 wurde „Per Anhalter durch die Galaxis“ zum ersten Mal in Form einer Radiosendung veröffentlicht. Die von Adams selbst entwickelten Szenen daraus bildeten die Grundlage für den ersten Teil der „Anhaltertrilogie“. Es folgten zwei weitere geplante Bücher sowie zwei ungeplante Folgebände, weshalb der Anhalter im Stile Adams‘ oft als „die einzige vierbändige Trilogie in fünf Teilen“ bezeichnet wird.
Nach den Anhalterbänden wandte er sich seinem neuen Projekt „The meaning of liff“ zu. Dieses Buch ist eine Art Nachschlagewerk über Wörter, die bisher nicht existierten und nun durch Orte beschrieben werden. So heißt es im Buch: „In life and, indeed, in liff, there are many hundreds of common experiences, feelings, situations and even objects which we all know and recognize, but for which no words exist. This text uses place names to describe some of these meanings.” Später erschien eine erweiterte illustrierte Ausgabe mit dem Titel “The deeper meaning of liff”.
Mit seinen skurrilen Wortschöpfungen und mehrdeutigen Titeln stellte Douglas Adams die Übersetzer oft vor eine harte Probe. Doch nicht nur Bücher entstammen seiner Feder, er verfasste auch Hörspiele, arbeitete intensiv an der Verfilmung des „Anhalters“ mit und entwickelte Computerspiele.
Mit Dirk Gently, dem Privatdektiv entstand eine neue Reihe, die Adams selbst wie folgt beschrieb: „Ich habe mir gesagt, ich erfinde ein neues Genre: das erste Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos.“
Ein für Adams selbst sehr wichtiger Abschnitt seines Lebens begann 1985, als er das erste Mal auf Mark Carwadine traf. Er sollte den Zoologen auf eine Expedition auf der Suche nach einer seltenen Lemurenart begleiten. Aus dieser eher zufälligen Begegnung erwuchs eine enge Freundschaft und Carwadine weckte in Adams das Interesse an ausstrebenden Tierarten. Einige Jahre später reisten sie gemeinsam um die Welt und schrieben anschließend das Buch „Die letzten ihrer Art“ (engl.: „Last chance to see“). Dieses Buch beschreibt auf ergreifende und zugleich ungemein erheiternde Art, den Überlebenskampf bedrohter Arten und die Expeditionen, die Adams zu ihnen führten.
Am 11. Mai 2001 starb Douglas Adams unerwartet an einem Herzinfarkt.
Seine Fangemeinde ist noch immer groß und sehr engagiert. Am 25. Mai wurde der „Towel Day“ als Gedenktag an Douglas Adams festgelegt. Es existiert auch das Onlineprojekt h2g2 (Abkürzung für: „The Hitchhiker’s guide through the Galaxy“) als eine Art Lexikon über „Das Leben, das Universum und den ganzen Rest“.
Nach Adams' Tod schrieb Eoin Colfer, der Autor der "Artemis Fowl" Bücher, einen sechsten Band der Anhalter- Reihe mit dem Titel "Und übrigens noch was..." (engl.: And Another Thing...). Dabei betonte Colfer, dass er selbst über eine Fortsetzung der Reihe durch einen anderen Autor entrüstet sei, aber sich dennoch über die Chance freue, eine Fortsetzung mit den Charakteren, von denen er ein großer Fan ist, schreiben zu dürfen. Er schrieb den von Adams geplanten 6. Band auf Wunsch dessen Witwe. Die deutsche Ausgabe des 416 Seiten starken Romans erschien 2009 ebenfalls beim Heyne Verlag.
Schreibstil:
Douglas Adams Schreibstil ist auf eine unverwechselbare Art und Weise geprägt von einer Mischung aus tiefgängigem Humor, Ironie, Satire, Zynismus, Schlichtheit, Komplexität, Philosophie und Lebensweisheit. Er schafft es in das oft als „trivial“ bezeichnete Genre des Science Fiction eine schwer definierbare Tiefe zu bringen. Mit der Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest oder vielmehr ihrer Antwort („42“) ist sein Stil wohl am besten zu beschreiben. Im ersten Moment wirkt es albern. Dann ergibt sich aus der Erklärung („Ihr hab die Frage zu ungenau formuliert.“) eine gewisse Situationskomik und schließlich wird der Leser dazu bewegt, ernsthaft über die gegebene Antwort zu grübeln. Aus einer einfachen, völlig willkürlich gewählten Zahl entstanden so weitreichende philosophische Diskussionen und ein breites Interesse in der Öffentlichkeit. Die Bücher stellen den Anspruch an den Leser, die angerissenen Themen weiterzudenken. Probleme werden nur skizzenhaft angedeutet bzw. in kurzen Szenen karikiert. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Thematik erfolgt jedoch meist nicht (Bsp.: Wal und Blumentopf, s. Video), der Leser muss sich selbst die Bedeutung erschließen. Dadurch wirken vor allem die Anhalterromane oft wie eine grobe Handlung, die durch viele einzelne Kurzgeschichten ergänzt wird.
Vergleichbar sind seine Bücher mit den Werken Terry Pratchetts und Walter Moers'. Wie bereits erwähnt sind auch Einflüsse der Python- Gruppe und der unverwechselbare britische Humor erkennbar.
Dinge, die man über Douglas Adams nicht wissen muss, die aber helfen, ihn zu verstehen:
Werke:
Die Anhalterreihe:
Die Dirk Gently Reihe:
Weitere:
Doch zuerst noch zwei Fehleranzeigen, die mir aufgefallen sind:
Ansonsten aber ein absolut toller Artikel! Ich habe leider immer noch nichts von Douglas Adams gelesen, aber das werde ich wohl bald nachholen müssen! Besonders schön finde ich, dass der Gegenstand des Artikels an Leben gewinnt und mir als Leser so sehr intensiv nahegebracht wird, ohne mir was aufdrücken zu wollen.
Großes Lob von mir!
Ich wollte diesen Artikel auch noch einmal Loben! Dieser hier hat auch super viele Infos bei einem super guten Schreibstil, so dass es richtig Spaß macht ihn zu lesen, insbesondere da ich die Anhlterreihe auch richtig genial fiende ;o)
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Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid
Kritikpunkte...
nix...
Kritiklos glücklich ;). Der Artikel hat mir sehr gut gefallen. Ich bin selbst ein großer Pratchett-Fan und da Pratchett und Adams oft in einem Atemzug gelesen werden, habe ich die Hitchhiker-Romane gelesen- sogar in ENglisch. Der Artikel ist sehr informativ und bietet einen ausführlichen und sehr interessanten Einblick in sein Werk. Tolle Sache!
-------------------------------------------------------------------------------------------- Vor fünfhundert Jahren wussten wir, dass die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir: sie ist kugelförmig. Stell dir vor, was wir in 500 Jahren wissen werden! -
Ich musste nur schnell die Informationen aus dem Gebrabbel filtern. Das niederspiegeln ist vermutlich eine Erfindung der Wordkorrektur, die mein "wiederspiegeln" korrigierte. Ja, ich habe wiederspiegeln erst mit ie geschrieben, schließlich gibt der Spiegel ja ein Abbild der Wirklichkeit "wieder". Aber mein Duden behauptet da anderes...
Bei den Zeitformen habe ich so schön Acht gegeben, nichts falsch zu machen. Und wo erwischt es mich? Ausgerechnet im Unwichtigen. Naja, auch ich lerne noch...
Das ein Buch ist jetzt nicht nur korrigiert sondern auch in eine vernünftige Satzstruktur gezwungen. Manchmal frage ich mich, wie man einen Artikel drei mal durchlesen kann und dabei immer noch solche Sachen übersieht...
Beim Stil habe ich mir Mühe gegeben, alles zu ergänzen. Du darfst gern nachkorrigieren. Dabei hast du mich gleich noch auf eine neue Idee gebracht. Statt einer weiteren Textstelle habe ich ein Video eingebettet. Wal und Blumentopf waren das einzige Beispiel aus dem Film, das mir zum Thema "Weiterdenken" einfiel. Aber es ist eigentlich ganz gut und außerdem kommt es auch wörtlich so auch im Buch vor.
Ich würde auch noch eine Textstelle ergänzen, aber ich will keinen Ärger mit dem Copyright bekommen. Vielleicht noch die Sache mit dem Fliegen, mir fällt aber der Band nicht ein und ich hätte das Buch auch nicht zu Hause.
PS: Schön das er dir gefallen hat.
sry, ich habe nur ein paar minuten,aber ich versuche sie so gehaltvoll und kritikhagelnd wie möglich zu machen! :)
erstens: öfters verwendest du im bezug auf admas die "ist"form... aber adams IST tot! die zeitform solltest du beachten, wenn du sie blutreiter schon soooo unheimlich gern bei seinen lexikoneinträgen unter die nase reibst..
zweitens: was ist denn bitteschön niederspiegeln?! ist das ein duell mit spiegeln, bei dem es darum geht den anderen so lange sein eigenes angesicht zu zeigen, bis er es nicht mehr ertragen kann?? ich könnte mir sogar vorstellen, dass das bei manchen gut klappt...... doch ich vermute, du meintest was ganz anderes. entweder niederschlagen oder widerspiegeln....
so, ansonsten gibt es noch so manche kleinere grammatikalische ungereimtheit... du warst dir anscheinen ach mal nicht sicher, ob du einem buch erhöhte aufmerksamkeit schenken sollst, oder doch eher ne profane nebenrolle zugestehen sollst... herauskam dabei "ein das buch" .... (last chance to see)
sooo...was fällt mir sonst noch so ein? hm... vielleicht hätte ich es mir gewünscht noch mehr über seinen schreibstil zu hören, aber eigentlich gibts da nur noch nuancen zu erwähnen. vielleicht könntest du aber auch so ne art querverweis zu pratchett bringen, denn die beiden haben ihre ideen der universalen welt doch recht zeitgleich veröffentlicht und ähneln sich in sachen sarkasmus und philosophie doch erstaunlich...
oh, und doch noch was zum schreibstil: du solltest erwähnen, dass die bücher alle recht knapp gehalten sind, und er bei seinen szenenbeschreibungen enorm gern auf die phantasie seiner leser gesetzt hat. wer diese nicht genügend in eigenkapital hat, oder aber keine lust hat das gelesene wirklich in sich aufzunehmen, der könnte beim anhalter durch die galaxies enorm auf suspekte neigungen treffen. er könnte das buch schlecht finden, da er oberflächlich zu lesen im sinn hatte, auf leichte kost und unterhaltung, und nicht auf strapazierung der eigenen phantasie... ich finde, das ist schon ein wichtiger aspekt, denn adams wollte mit seinen büchern nicht nur gelesen sondern auch ERDACHT werden... so erscheint es mir zumindest.
was jetzt folgt ist ein ziemlich sinnloser einwurf, aber ich finde, das es noch ein zitat aus dem buch am ende des artikels geben sollte... entweder der über "wer herrschen sollte und wer nicht" aus dem 2. band, oder aber sein theorem über das fliegen aus dem 3. .... "werf dich auf den boden, aber daneben. Dann fliegst du."
aus dem buch kopiert klingst natürlich noch ein bisschen besser...
so viel von mir, hoffe konstruktiv gebrabbelt zu haben
tschü
p.s.: der artikel hat mir ganz gut gefallen
;P
Du sollst nicht vorwärts finkeln!
bei der Formatierung ein wenig eingegriffen zu haben, um das Übel (*sry*) in diesem ansonsten ganz vorzüglichen Artikel abzustellen.
@boyone
der artikel ist wirklich gut. Auch wenn ich nicht so ein fan von dem Buch Per anhalter durch die Galaxie und schon gar nicht von dem Film bin, hast du es geschafft, mir einzubläuen, dass das ein super autor ist. Bravo, weiter so.
...sieht jetzt eigentlich wieder ganz OK aus.
@boyone meinte, wenn zu viel kursiv geschrieben ist, ist das ein technischer Fehler. Bei mir ist jetzt nur der erste Abschnitt kursiv und dafür die restlichen Zitate nicht.
Wenn ich doch noch was ändern soll, müsstest du mir sagen was.
Sogar noch erweitert, sehr schöne Zusammenstellung! Besonders bei den "Wichtigen" Sachen zu ihm könnte ich mich kugeln :-D
Sonst gut und verständlich geschrieben, nur die Formatierung deines Anfangs sieht iwie sehr konfus aus, könntest du da vllt noch mal nachbasteln?
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