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Live Lexikon FANclub
Eine gute Leseprobe aus einem Bereich der Fantasy der am Überquellen ist. Dieses Buch aber vespricht Abwechslung . Der Schreibstil ist gefällig und man kann sich in die Figuren hereinversetzten .Mal sehen ob ich es hole.
Eine wirklich sehr schöne Leseprobe, auch wenn das Thema nicht sehr schön war. Thomas Plischke schreibt so, dass man sich wirklich in Lilly hieinversetzen kann. Man hört die Autos, die an einen vorbei fahren, man fühlt den Stein, auf den sie sitzt und man richt den müll, den sie umgibt. Man kann sogar den Hass spüren, der in ihr wächst, als die fröhlichen Leute aus dem Kino kommen. Man versteht Lilly einfach. So etwas können nicht viele Autoren.
Ich hab noch nie ein Buch über Zombies gelesen, da mich diese Kreaturen einfach nicht interessiert haben, aber jetzt wurde mein Interesse wirklich sehr stark geweckt und ich weiß welches Buch ich mir als nächstes kaufen werde:)
Ich hatte dieses Buch in der Buchhandlung schon des Öfteren in der Hand, habe es dann aber immer im letzten Moment wieder weggelegt. Das Zombie-Thema fand ich zwar sehr interessant, aber der Klappentext schreckte mich dann doch ein wenig ab. Das hörte sich für mich zu sehr nach Zombie-Mensch-Lovestory an, und das wollte ich nun wirklich nicht lesen. Nichts gegen die Vampir-Mensch-Lovestory, wenn sie gut gemacht ist, aber mit Zombies ist das dann so gar nicht mehr nach meinem Geschmack. Beim letzten Büchereibesuch bin ich allerdings wieder über dieses Buch gestolpert und habe es einfach mal mitgenommen - immerhin muss man sich dann nicht ärgern, wenn es doch nichts ist.
Allerdings hat es mich ziemlich positiv überrascht. Um es vorweg zu nehmen: Mein Eindruck vom Klappentext war ziemlich falsch. Lily ist zu Anfang des Buches eine stinknormale Studentin in Oxford, die gerade an ihrer Doktorarbeit bastelt. Diese dreht sich - wie sollte es anders sein - um den Zombie-Mythos. Hier hat mich das Buch das erste Mal überrascht: Es enthält Transkripte von Interviews, die Lily für ihre Doktorarbeit geführt hat. Nun habe ich nicht nachgeprüft, ob die Fakten, die in diesen Interviews genannt werden, wahr sind, zumindest schafft es der Autor aber, den Eindruck zu erwecken, als ob das Geschriebene tatsächlich Fakt ist.
Neben Lily gibt es dann noch Gottlieb, ihren besten Freund. Anfangs hat man den Eindruck, Gottlieb sei nur eine Randfigur, im weiteren Verlauf stellt sich dann aber heraus, dass Gottlieb zu den drei Hauptcharakteren zählt.
Den auch im Klappentext benannten Victor lernt Lily auf dem Friedhof nach der Beerdigung ihres Großvaters kennen. Das Kennenlernen mutet etwas komisch an (welcher Mann spricht auf dem Friedhof schon eine junge Frau an?), im Nachhinein stellt sich dann aber auch heraus, warum. Einige Tage später trifft Lily "zufällig" wieder auf Victor, und die beiden verabreden sich für den Abend. Von da an nimmt die Geschichte dann ihren Lauf.
Das alles näher auszuführen würde zu viel von der Handlung verraten, allerdings kann ich sagen, dass es in keinster Weise die schnulzige Liebesgeschichte ist, die (mich) der Klappentext vermuten ließ. Zombies werden nicht verherrlicht, sondern so dargestellt (zumindest zum Teil), wie man es aus den Medien üblicherweise kennt. Das beinhaltet dann auch, dass man, sofern man einen etwas empfindsameren Magen hat, tunlichst nicht bei der Lektüre dieses Buches essen sollte. Manche Stellen sind schon ziemlich detailgenau beschrieben. Und das bezieht sich nichtmal auf das Aussehen der Zombies.
Wenn es etwas gibt, das mich an dem Buch gestört hat, dann ist es wohl der Hintergrund zur Entstehung der Zombies. Das ganze Buch ist so geschrieben, dass man den Eindruck hat, was dort steht, könnte absolut real sein. Diese Hintergrundgeschichte dagegen gleitet ziemlich ins Fantastische ab, was meiner Meinung nach nicht ganz zum Rest der Geschichte passt. Der Autor hat es zwar geschafft, es so einzubauen, dass es nicht unbedingt weiter auffällt, aber mich störte dieser Punkt ein wenig. Zumal ich diese Entstehungsgeschichte ehrlich gesagt auch nicht ganz verstanden habe. Das wiederum störte aber auch in keinster Weise den Lesefluss oder das Verständnis der Handlung.
Alles in allem hat mich dieses Buch sehr überrascht, weil es nicht dem entsprach, was ich erwartet hatte. Es war unterhaltsam, spannend, lustig, stellenweise etwas eklig, aber immer flüssig zu lesen und eigentlich nie langweilig. Somit hat es in meiner Bewertung auch vier Sterne bekommen. Wer sich für ein Zombie-Thema interessiert und nicht nur auf Dauergemetzel aus ist sollte mal einen Blick riskieren. Zumal das Ende ebenfalls nicht so ist, wie man es vielleicht erwartet hätte.
Thomas Plischke schreibt sehr flüssig und mitreissend, das lies mich die Leseprobe verschlingen. Zombies waren bisher eher in mittelmäßigen Horrorfilmen vertreten, als in Büchern. Das Cover finde ich schön gestaltet. Die Leseprobe war zu kurz, um mehr über die weitere Handlung zu sagen, aber die Hauptperson, eine junge Schwarze, war mir symphatisch. Sie scheint tot zu sein, aber wer/was hat sie verwandelt, und wie gehts weiter? Spannend!
Nach all den Rezensionen vor mir müsste jetzt jeder wissen, worum es geht. Deshalb werde ich mich auf meinen persönlichen Eindruck konzentrieren.
Das Buch fing klasse an und hat mich anfangs in seinen Bann gezogen. Leider ist das nicht weiterhin gelungen. Die Story flachte immer weiter ab und wurde so vorhersehbar, vorallem, oder inbesondere, was die Zukunft Lilys anging.
Nur der Erzählstrang mit Ben, dem ahnungslosen, etwas naiven Jungen, hat mir sehr gut gefallen. Er wirkte authentisch und hat mich dazu veranlasst, das Buch überhaupt fertig zu lesen.
Der Teil des Buches, der aus Gottliebs Sicht geschrieben wurde, enttäuschte mich dann vollends. Der einzige interressante Teil war der, in dem das Testament von Gottliebs Vater vorgelesen wird. Dort wird so etwas wie eine Atmosphäre geschaffen. Ansonsten flacht auch dieser Zeil nach wenigen Seiten ab. Sogar schon verstorbene Charktere wie Gottliebs Mutter, die von einem Zombie gebissen und dann von ihrem eigenen Mann erschossen wird, wirkt ausdruckslos, weil jeder Fünftklässler sich so etwas ausdenken kann.
Kommen wir zu dem größten Kritikpunkt.
Die Zombies kommen mir nicht wie Zombies vor, sondern wie Vampire, die eben Fleisch essen, statt Blut zu trinken. Auch der Titel ist, wie in der Diskussion angemerkt, einfallslos.
Letztendlich hat es das Buch mir am Ende nochmals Spass gemacht, als es zum großen Show-Down kam. Das hat dann schon eher nach Zombies ausgesehen und nicht nur nach einem billigen Abklatsch schon existierender Vampir-Bücher.
Und auch als positiv anzumerken ist das Cover, das zwar nicht so wirklich zum Inhalt passt, aber schön anzusehen ist.
Wer hätte gedacht das es endlich mal kommt. Ein Epos über die wohl verrücktesten Untoten vor den Vampiren: Die Zombies. In diesem Buch aber besser und menschlicher dargestellt als in Filmen und Videospielen. Die Leseprobe hat mich schon absolut überzeugt. ich werde es auf jeden Fall lesen, verschlingen, auffressen wie frisches blutiges Fleisch... sorry da ging die Phantasie mit mir durch^^
Nachdem ich die Leseprobe, die sehr verständlich und flüssig geschrieben ist, verschlungen habe, bin ich sofort in die Buchhandlung gelaufen, um mir das Buch zu kaufen.
Ich bin gespannt, wie die Geschichte um Lily, die mit ihrem Schicksal als Zombie noch nicht umgehen kann, weitergeht.
Leider hab ich noch nicht die Zeit dafür dieses Buch zu lesen, weil noch andere Bücher warten.
Bücher mit und über Zombies sind nicht sehr weit auf dem Buchmarkt verbreitet. Auf jeden Fall fallen mir mehr Bücher mir Vampiren ein und nur eins, in dem Zombies vorgekommen sind. Deswegen beziehen sich meine Zombiekenntnisse mehr auf den Filmbereich und ich kann an das Buch ohne viel Hintergrundwissen herangehen. Deswegen ist es angenehm, dass Lily Young, die Hauptprotagonistin, eine Doktorarbeit über Zombies schreibt. So wird der Leser nicht nur in eine Fantasywelt hineingezogen, sondern erfährt auch gleich etwas über den Mythos Zombie in den verschiedenen Kulturen.
Die Geschichte an sich besteht aus drei Erzählsträngen. Einmal steht Lily im Mittelpunkt, die auf dem Friedhof einem unbekannten Gentleman begegnet. Zu ihrem Leidwesen, muss sie feststellen, dass der Gentleman leider nicht mehr unter den Lebenden weilt. Der zweite Erzählstrang hat Gottlieb Berger im Blick. Einen Kommilitonen von Lily, der aus Deutschland kommt. Nach einem Telefonanruf reist er Hals über Kopf wieder nach Deutschland zurück und dort erfährt der Leser dann mehr, wer eigentlich hinter dem Menschen Gottlieb Berger steckt. Zu guter Letzt wendet sich Plischke dem Jungen Ben zu, der in einem beschaulichen Dorf wohnt, welches ziemlich von der Außenwelt abgeschnitten ist. Dieses Dorf wird von Zombies kontrolliert und die Bewohner sind mit ihnen eine gefährliche Symbiose eingegangen, das dem Leser die Haare zu Berge stehen lässt.
Diese drei Handlungsstränge sind gut miteinander verflochten und passen auch gut zusammen. Zombies, die ein ganzes Dorf beherrschen und nicht als sabbernde, schleichende Monster in der Gegend umher watscheln, sind mal etwas anderes. Plischke hat eine Gratwanderung geschafft, die die Zombies einmal als die Zombies schlechthin darstellen, so wie man sie sich eigentlich vorstellt, und dann gibt es da den Zombie, der sich einen Teil seiner Menschlichkeit bewahrt hat. Dies stellt Thomas Plischke aber nicht übertrieben dar, sondern gerade so, dass es noch gut nachvollziehbar für den Leser ist und er sich das auch gut vorstellen kann, ohne in Klischees abzudriften.
Einen besonderen Eindruck hat auf mich das Ende hinterlassen. Hier kommen alle Handlungsstränge zusammen und man kann wirklich das Wort "Show-down" benutzen um diesem Ende gerecht zu werden. Kopfkino der feinsten Art wird hier angeworfen, zwar ist es nichts für zarte Gemüter, aber wer einen Roman mit Zombies liest, darf dies auch nicht erwarten. Angenehm ist es auch, dass Plischke das Ende doch relativ offen lässt. So kann der Leser sich das Ende selbst basteln. Wer ein Happy End möchte, denkt in diese Richtung weiter, die Leser, die eher auf Splatter stehen, so wie ich, denken sich ein Ende aus, welches kein Happy End hat.
Was mich allerdings bei dem Buch stört, ist das Cover. Am Anfang dachte ich noch, dass es die Hauptprotagonistin Lily Young darstellt, aber da Lily dunkelhäutig ist, scheint es nicht so zu sein. Das Cover passt irgendwie nicht zum Buch. Ich persönlich hätte mir ein anderes Cover gewünscht, es ist aber trotzdem ein Blickfang, wenn der Roman in der Buchhandlung ausliegt.
Obwohl Zombies und Liebesgeschichten schwer zu vereinbaren sind, hat Thomas Plischke es geschafft einen guten Mittelweg zu finden. Er übertreibt nicht und die Geschichte ist gut nachvollziehbar für den Leser.
Ich habe in meinem Leben schon verhältnismäßig viele Bücher gelesen, aber diese war mein erstes Buch aus dem Horrorgenre.
Die Hauptperson Lily Young, eine Doktorantin in Oxford, ist fasziniert von Untoten. Dabei sucht sie hauptsächlich nach Hinweisen in der Vergangenheit, denn sie will über dieses Thema eine Doktorarbeit schreiben. Die Hauptfrage, die sie sich stellt, ist "Warum taucht dieser Mythos in fast jedem Zeitalter, in fast jeder Religion und in fast jedem Volk auf?". Dabei wird sie unterstützt von dem jungen Deutschen Gottlieb, der aus einer sehr reichen Familie stammt. Bei der Beerdigung ihres Verwandten Jules Young, stößt sie das erste mal auf den mysteriösen Mann Victor Cunningham, von dem sie schlagartig in einen Bann gezogen wird. Doch dieser Mann ist nicht einfach nur ein Mann. Eines Tages bringt er Lily auf eine seltsame Party, von der sie sehr verändert zurückkehrt.
Zum Autor: Thomas Plischke ist am 20 Mai 1975 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Er studierte Psychologie und Amerikanistik. 2002 erschien sein erster Roman Fuchsgefährte. Seitdem bewegt er sich in unterschiedlichen Genres, Thriller, Horror und Fantasy. Er ist außerdem als Verlagskaufmann ausgebildet
Wie vorher schon erwähnt, ist dies mein erstes Buch aus dem Horrorgenre. Und ich hätte das Buch schon allein wegen des Buchrückens wieder weggelegt, aber ich habe das Buch dann doch gelesen und anfangs war ich nicht wirklich begeistert von diesem Buch. Der Anfang verlief sehr stockend, doch es besserte sich zusehend. Auf den letzten hundert Seiten legte es dann einen richtigen Sprung in die Höhe drauf. Am Ende hat das Buch mir dann doch noch gut gefallen, auch wenn es sehr viel bessere gibt.
Lilly, die Hauptperson, ist eine angehende Anthropologin und befaßt sich hautpsächlich über Untote. Einblick in ihre Arbeit bekommt man über sog. Interviews, die sie aufgezeichnet hat und verschiedene Themen behandeln (wie ist der Zombie Mythos entstanden etc...)
Gottlieb, ihr bester Freund und "ab und zu Liebhaber", ist ein syphatischer junger Mann, der ihr zur Seite steht. Leider trennen sich aus (noch) unerklärlichen Gründen ihre Wege im Streit und Lilly ist arg enttäuscht.
Als Victor zeitgleich in Lillys Leben tritt, wird alles anders.Anfangs noch ein charmanter und msteriöser Gentleman,entpuppt er sich als Zombie, der Lilly indirekt zu dem macht, was sie wird: ebenfalls ein Zombie !!!
Sie verwandelt sich in eine Untote - eine Ironie des Schicksals, hatte sie doch vorher selbst darüber intersiv recherchiert! So lebt Lilly das Leben einer Untoten, mit Victor, ihrer einzigen Bezugsperson. In der Zwischenzeit erfährt man auch, was Gottlieb so schnell aus London vertrieben hat: der Tod seines Vaters. Er erbt die Firma, was sich dem Leser als uralte Organsation entpuppt, die Zombies jagt.
Der Konflikt ist vorprogrammiert, als Showdown treffen Lilly und Gottlieb natürlich wieder aufeinander!
Auf die Details möchte ich nicht eingehen, lest das Buch selber, aber VORSICHT: nichts für Leute mit einer niedrigen Ekelgrenze, es geht teilweise ins Eingemachte(wortwörtlich)
Thomas Plischke hat ein gut recherchiertes und hintergründiges Buch über Zombies veröffentlicht. Die Charaktere sind gut dargestellt und facettenreich.Die Sprache ist mitreißend und man kann das Buch flüssig lesen, sich gut in die Hauptpersonen hineinversezten( Ich habe sogar zwischendurch ein wenig Mitleid mit Zombies bekommen, da ich sehr mit Lilly mitfühlen konnte während ihrer ersten Zeit als Zombie)
Leider ist das letzte Drittel des Buches etwas klischehaft, deswegen nur 4 von 5 möglichen Sternen.
Kann es aber absolut weiterempfehlen und freue mich schon auf Band 2 !!
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